Wochenrückblick KW50 – Wenn Conans weinen

Stoff für den Wochenrückblick gibt es diese Woche mehr als genug. Das könnte diese Woche eine längere Abhandlung werden. Zum einen haben wir heulende Conans, die sich hemmungslos bei anderen bedienen, das als eigene Schaffensleistung verkaufen und dann noch das Heulen anfangen, wenn man ihnen süffisant auf die Finger klopft. Dazu passt wunderbar der Beschluss vom Landgericht Hamburg zur Linkhaftung. Rest in Peace Internet – es war so schön mit dir.

Was oder wer bin ich eigentlich? Jetzt nicht als real existierender Mensch, sondern in Bezug auf meine Tätigkeit hier als Blogger? Die Antwort liefert mal wieder Wikipedia:

Eine Studie des Singapore Internet Research Centre unter etwa 1200 englischsprachigen Bloggern teilte die Blogs in zwei Kategorien ein: 73 Prozent der Befragten führten ein sogenanntes personal Blog, 27 Prozent ein non-personal Blog. Die Blogger der zweiten Gruppe schreiben vor allem, um „zu kommentieren“ und „Informationen zu liefern“. Ihr Ziel ist zudem, ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Auch soziodemografisch unterscheiden sich die beiden Gruppen: Non-personal-Blogger sind zum Großteil Männer, die eine höhere formale Bildung als Personal-Blogger haben. Außerdem haben sie im Schnitt mehr Leser, aktualisieren ihr Blog häufiger und verbringen mehr Zeit damit.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Blogger

Laut einer Studie, die unter 4.000 Deutschen Bloggern gemacht wurde, geben 33% der Blogger an, ihr Wissen über ein Themengebiet anderen zugänglich machen zu wollen. Genau zu diesen 33% Non-personal-Bloggern zähle ich mich mit meinem Blog schaemicon.de dazu. Hier geht es darum Wissen, welches ich mir erarbeitet habe, meinen Lesern zugänglich zu machen.

Dabei ist es absolut erwünscht, wenn andere dieses Wissen aufgreifen und darauf basierend neues Wissen schaffen und dieses dann auch veröffentlichen. Wissen ist nämlich das einzige Gut das sich vermehrt, wenn man es teilt. Zur guten Etikette gehört es aber, das man auf die Quellen seines Wissens verweist. Und wenn ich hier schon mal direkt einen ganzen Absatz aus Wikipedia kopiere und in diesen Beitrag einbaue, dann fällt mir kein Zacken aus der Krone, wenn ich diesen als Zitat markiere und darunter auch noch den Link zur Quelle angebe (dem Beschluss des Hamburger Landgerichts zum Trotz.)

Wohin die Reise mich im nächsten Jahr hier auf diesen Blog führen wird, habe ich in diesem Beitrag schon ausführlich dargestellt:

https://schaemicon.de/2017-oder-wohin-geht-die-reise/

Wenn jetzt ein x-beliebiger Blogger oder anderer meinen Artikel kopiert hätte, hätte ich definitiv die Klappe gehalten und mir gedacht, okay Du armes Schwein, sei’s drum. In diesem ganz speziellen Fall, hat es aber jemand getan, der dieses nicht mal Ansatzweise nötig gehabt hätte, da er ja quasi direkt an der Quelle sitzt und für seinen Blog die weit aus besseren Möglichkeiten hat, als sie ich je besessen habe und werde. Was ich darüber denke, dann dort auch noch für Spenden zu betteln, habe ich hier am Mittwoch dargelegt (insbesondere vor dem Hintergrund, dass aus dieser Ecke immer wieder die Kritik geäußert wird, dass ich auf meinem Blog Werbung einbinde). Die Reaktionen auf diesen Beitrag waren dann aber schon wieder so lächerlich, dass ich mir dass hier ersparen möchte. Nachher heißt es nur wieder ich würde “stalken”, was natürlich absoluter Schwachsinn ist:

Stalking, juristisch Nachstellung ist das willentliche und wiederholte (beharrliche) Verfolgen oder Belästigen einer Person, deren physische oder psychische Unversehrtheit dadurch unmittelbar, mittelbar oder langfristig bedroht und geschädigt werden kann. Stalking ist in vielen Staaten ein Straftatbestand und Thema kriminologischer und psychologischer Untersuchungen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stalking

An der Stelle wurde es dann am Mittwoch laut bei mir – vor Lachen. Verlassen wir jetzt die eCommerce Krabbelgruppe vom Niederrhein und schauen, was sonst noch so los war, um anschließend genüsslich noch mal zurück zu kommen.

Anscheinend bin ich nicht der einzige, bei dem nicht so wirklich die vor-weihnachtliche Stimmung aufkommen will. Blogger-Kollege Matthias Grün hat es in seinem Blog Mainrausch.de/heisser-apfelwein herrlich auf den Punkt gebracht. Das Thema WordPress etwas mehr in den Fukos hier zu nehmen, hatte ich schon vor unserem Kennenlernen auf dem Frankfurter Blogger-Stammtisch vor und auch schon die ersten Beiträge dazu verfasst. Die letzten Tage habe ich mich verstärkt des Themas angenommen und weitere Tutorials dazu verfasst. Um dem ganzen auch einen praktischen Bezug zu geben, ich könnte das auch mit Hilfe einer lokalen Testinstallation machen, habe ich die Domain shitcon.de wieder aufleben lassen und werde dort einen weiteren Blog mit Inhalten füttern – dem blauen Klaus sei hier gedankt!

Nach dem mich am Mittwoch Ali aus der geliebten Krabbelgruppe genommen hat, nicht ohne mir an zu drohen, dass er mich nach drei Tagen wieder aufnehmen will (was bis heute Gottlob unterblieben ist), ist meine Facebook Time-Line erstaunlich übersichtlich geworden. Da kriegt man doch glatt wieder einen Blick fürs Wesentliche und die Dummheiten der Praktikantin, die eigentlich schon längst keine mehr ist – Sie wird dieses Stempel wohl nie los werden.

Das man sich mal verrechnet und einen Fehler macht ist noch lange kein Grund hier zynisch darüber zu berichten. Das passiert auch den Besten schon mal. Wenn man so etwas bemerkt, dann sollte man alle darüber informieren, dass da an einer Stelle etwas schief gelaufen ist. Und ein Forum ist definitiv nicht der eignete Ort, um diese Information allen zugänglich zu machen. Da könnte man einen Post in Facebook heranziehen, eine Email schreiben oder diese Information über Twitter an alle Follower schicken. Aber da fehlt es halt der Krabbelgruppe vom Niederrhein noch an Professionalität, mal ganz davon zu schweigen, dass hier wohl das Qualitätsmanagement völlig versagt hat. So ist das nun mal, mit dem Shit happens – und dann komme auch noch ich daher und bezichtige die Möchtegern Conan-Bande des Kopierens. Ach was bin ich für ein böser Mensch und Stalker….

…. und für die Krabbelgruppe vom Niederrhein gibt es noch Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer.

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