Review KW51 2020

Eine ruhige Weihnachtswoche liegt hinter mir und ein bisschen Speck dürfte selbst ich angesetzt haben. Im neuen Jahr sollte ich mir diesen wieder abtrainieren.

Den Sonntag habe ich mit Recherche im Internet verbracht. Ein brauchbares Ergebnis ist dabei allerdings nicht herausgekommen. Frustriert war ich allerdings nicht. Manches braucht einfach so seine Zeit und Rückschläge gehören dazu. Kurz gesagt, ich bin bei meinem Projekt Wissensdatenbank keinen Millimeter weiter gekommen. Allerdings fand ich eine alternative Lösung zum selbst programmierten Plug-in.

Montag Mittag kam die langersehnte E-Mail vom Deutschen Haschisch Lieferanten. Es dauert halt länger. Der Mittwoch wurde mir als voraussichtliches Lieferdatum für mein neues Spielzeug mitgeteilt. Derweil geht es in den Supermärkten zu, als gebe es kein Morgen. Weihnachten kommt wie alle Jahre wieder völlig überraschend am 24. Dezember. Die einzige Sorge meiner Mutter besteht aus dem Essensplan für die Feiertage. Junge von irgendetwas müssen wir ja satt werden. Für meine Wissensdatenbank habe ich ein brauchbares Plug-in für WordPress gefunden.

Dienstag kam früher als erwartet mein Paket mit dem neuen Spielzeug an. Ich konnte natürlich nicht bis Heiligabend warten, um den Karton zu öffnen. Die neue Kompaktkamera sieht schick aus. In die Bedienung werde ich mich noch etwas einarbeiten müssen. In der Knowledge Base konnte ich die ersten Beiträge einstellen. Dazwischen habe ich es noch geschafft, alles für die Weihnachtsfeiertage heranzuschleppen.

Das Testbild der neuen Kamera offenbarte es. Den Mittwoch habe ich dazu verwendet, klar Schiff im Homeoffice zu machen. Die Staubschicht auf dem Tisch war nicht mehr wegzuretuschieren. Mein neues Equipment fürs Homeoffice wurde auf den Weg gebracht. Nach Weihnachten kann ich meinen neuen Workspace einrichten. Das Bullshit-Bingo ist somit für heute beendet.

Für die meisten Menschen dürfte der tiefere Sinn dieses Abends nicht mehr präsent sein. Ein Post von Paul in der Nacht auf Facebook, der nur durch ein hohes Maß von Restalkohol zu erklären ist, erzürnte Mark derart, dass er sich zu einer verbalen Ohrfeige erniedrigen ließ. Der weitere Verlauf des Heiligen Abends ließ nur zwei Erklärungen zu. Paul hatte frisch aufgetankt oder der Abend zuvor muss wirklich heftig gewesen sein. Anders ließen sich die geistigen Ergüsse von Paul nicht erklären. An solchen Tagen ist man bekanntlich über jede Form der Unterhaltung dankbar. Mag sie dabei noch so schlecht sein. Ansonsten verlief der Tag nach dem Schema „Alle Jahre wieder…“. Meine Bitte an euch, haltet auch über die Feiertage Abstand, tragt eure Mund-Nasen-Bedeckung und schaut nicht so tief ins Glas.

Erster Weihnachtsfeiertag und Paul wird wohl seinen Rausch ausschlafen. Die Gänsekeulen schmoren im Ofen. Nach dem opulenten Mittagsmahl entschließe ich mich, meinen Körper auszulüften. Zu meinem erstaunen war ich nicht der einzige, der auf diese bescheuerte Idee gekommen ist. Wandern und Fahrradfahren werden auch im kommenden Jahr die Trendsportarten bleiben. Den Abend habe ich entspannt ausklingen lassen.

Wir haben es geschafft. Weihnachten 2020 ist nun auch Geschichte. Das Wetter hat nicht sonderlich dazu eingeladen, sich aufs Rad zu setzen. Mal sehen, ob sich am Sonntag eine Gelegenheit dazu ergibt. Ich habe die Zeit genutzt und mir diverse Radwander-Blogs anzusehen. Influencer hatten es in diesem nicht leicht. Das Geschäftsmodell stand auf einem sehr zerbrechlichen Fundament. Die meisten dieser Seiten sind dazu noch mit versteckter und offensichtlicher Werbung nur so zugepflastert.

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