Review KW1 2021

Die Woche endet mit strahlenden blauen Himmel. Viele werden wie ich Sehnsucht nach weißem Wintervergnügen verspüren. Das Wetter war diese Woche nicht immer so traumhaft.

Der Sonntagmorgen begrüßte mich mit leichtem Schneefall der am Nachmittag in Nieselregen überging. Anstatt mit dem Rad an den Rhein zu fahren, bin ich wieder einmal ums Dorf gelaufen. Eine Tour in den Schnee kam in der aktuellen Situation nicht in Betracht. Noch ist der Winter nicht vorbei und die Temperaturen werden in den nächsten Tagen weitestgehend um den Gefrierpunkt liegen. Etwas Testlabor stand auch noch auf dem Programm. Ich konnte vor dem Mittagessen noch schnell eine neue virtuelle Maschine vorbereiten und die Dokumentation dazu in der Wissensdatenbank online stellen.

Erster Arbeitstag im neuen Jahr beim neuen Brötchengeber. Der Tag war ausgefüllt mit administrativen Tätigkeiten und den ersten Telefonaten mit den neuen Kollegen. Viel kann man noch nicht sagen.

Der Shutdown wird bis Ende Januar verlängert. Die Meldung sollte keinem am Dienstag überrascht haben. Der Ansturm auf die Wintersportorte in den vergangenen Tagen ist ebenfalls entsprechend gewürdigt worden. Die Kontaktbeschränkungen wurden nochmals verschärft. Im Kommentar auf Spiegel online wurde es auf den Punkt gebracht. 15 Kilometer in der Uckermark sind was anderes als 15 Kilometer in Berlin. Die wirklichen Treiber der Pandemie bleiben mit diesen Beschlüssen völlig unangetastet. Viel zu viele fahren noch täglich auf die Arbeit und sitzen dort ohne Masken mit Kollegen in einem Büro.

Völlig überraschend war am Mittwoch Heilige Drei Könige und somit Feiertag in Baden-Württemberg. Nach dem Essen ging es auf eine Runde um das Schwetzinger Schloss. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt waren kaum zu glauben einige Menschen unterwegs. Sogar Jogger kreuzten meinen Weg. Ich ließ den Tag mit einem kühlen Hellen ausklingen.

Ein entfesselter Mob hat in der Nacht auf Donnerstag das Kapitol gestürmt. Für Onkel Donald könnte es eng werden. Mark Zuckerberg hat seinen Facebook und Instagram Account für mindestens 2 Wochen gesperrt. Wann er wieder twittern kann, ist fraglich. Im Irak hat ein Gericht vorsichtshalber einen Haftbefehl gegen Donald Trump erlassen und im Iran ist er auch zur Fahndung ausgeschrieben. Sicher wird ihm sein Freund Kim Jong Un politisches Asyl gewähren.

Schneefall begrüßte mich an diesem Freitagmorgen. Gestern Abend hat mir liebenswürdigerweise Mark Steier eine Pressemitteilung vom Branchenverband Bitkom weitergeleitet. In einer repräsentativen Umfrage wurde festgestellt, das jeder fünfte Arbeitnehmer umziehen würde, wenn er größtenteils im Homeoffice arbeiten könnte. Etwas kritisch sehe ich die Orakel Versuche von Bitkom Präsident Achim Berg. Ob „flexibles Arbeiten“ zur neuen Normalität wird, hängt auch davon ab, wie die Unternehmensleitung dazu steht und wie schnell sich die Unternehmen daran anpassen können. Die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts deuten eher darauf hin, dass noch zu viele Arbeitnehmer täglich ins Büro fahren. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Homeoffice-statt-Buero-Jeder-Fuenfte-wuerde-umziehen

Für Onkel Donald hat es sich an diesem Samstag aus getwittert. Der strahlend blaue Himmel an diesem Samstagmorgen dürfte also keineswegs die Stimmung des scheidenden US-Präsidenten widerspiegeln. Amazon lieferte heute meine Buchbestellung aus. Für die nächste Woche gibt es ordentlich was zu lesen.

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