ASUS Geforce GT 610 Silent – Bericht


Perfekt für den Aufbau eines gedämpften Media Center PC (Perfect for Building a Hushed HTPC) – so wirbt ASUS schon auf der Verpackung der Grafikkarte. Nun reißen Werbebotschaften mich nicht unbedingt vom Stuhl, trotzdem habe ich mich für diese Grafikkarte entschieden um meiner Power-Workstation noch etwas mehr Leistung einzuhauchen. Eigene Bilder erstellen und diese für den Blog aufzubereiten gehört zum täglichen Brot eines Bloggers. Dazu kommt noch ein Youtube-Kanal, der mit kurzen Videos gefüllt werden soll. Virtuelle Testsysteme mit unterschiedlichen Betriebssystemen und Konfigurationen runden bei mir das Anforderungsprofil ab. Onboard-Grafikkarten wie Sie auf den meisten Motherboards in Office-Desktop-Systemen oder Notebooks verbaut sind, kommen da auch mal schnell an Ihre Leistungsgrenzen.

Highend Grafikkarten, wie sie Spiele-Enthusiasten benötigen, sind für meine Anforderungen übertrieben. Ich brauchte eine relativ günstige Einsteiger PCIe-Grafikkarte mit 1 bis 2 Gigabyte Speichervolumen und passiver Kühlung. Passiv deswegen, weil sich der Lautstärkepegel unter meinem Schreibtisch in Grenzen halten soll. Und 1 GB Speichervolumen reicht deshalb aus, weil die Bilder in der Regel nicht größer sind als 4 bis 5 Megabyte und meine kurzen Schulungsvideos auch nicht ins Uferlose groß werden. Mit diesen Vorgaben landete ich im unteren Bereich der Einsteiger Grafikkarten für um die 50 Euro. In diesem Bereich gibt es eine Fülle von ganz passablen Angeboten von verschiedenen Herstellern. Die von mir verbaute Asus Geforce GT 610 gibt es bei Amazon für nicht mal 50 Euro und ist damit die günstigste im Angebot.

Der Einbau der Grafikkarte gestaltet sich als unproblematisch und kann selbst von Computer-Laien durchgeführt werden. PC von allen Verbindungen inklusive Stromversorgung abtrennen und den Deckel öffnen. Grafikkarte wie in der mitgelieferten Anleitung in den PCIe Slot des Motherboards stecken und das war es schon. Deckel wieder drauf, alle Anschlüsse wieder richtig verbinden und anschließend den PC starten. Dann noch den Treiber von der mitgelieferten CD installieren und fertig ist der Einbau. Ich habe mich hier nur über den zusätzlichen Mist auf der Installations-CD geärgert, der nicht zum Betrieb der Grafikkarte notwendig ist und den PC anschließend nur zu müllt. Hier habe ich alles, bis auf den Treiber abgewählt. Mehr gibt es über den Einbau nicht zu sagen.

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Desktop Hintergrund Zweig

Ich bin mit der Grafikkarte sehr zufrieden. Für meine Zwecke habe ich hier eine leistungsstarke Lösung zum günstigen Preis gefunden. Nicht nur die Performance ist deutlich besser geworden, auch die Anzeige der Farben auf meinem 23” Zoll Philips-Monitor ist stark verbessert. Jetzt kann ich mich an meinem neuen Hintergrundbild richtig erfreuen….

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