Domain Controller DC1 – Windows Server 2016 Essentials

Der Router Server EDGE ist installiert und konfiguriert. Jetzt können wir uns an die Arbeit machen und den ersten Domain-Controller in unserem TestLab einrichten. Als Betriebssystem verwenden wir Windows Server 2016 Essentials. Diesen können wir in der kostenlosen Evaluierungsversion mit einer 180 Tage Lizenz bei Microsoft herunterladen. Haben wir dieses erledigt, können wir die Installation des Domain-Controllers wagen.

In VirtualBox legen wir uns eine virtuelle Maschine mit 2 Prozessoren und 8192 MB Arbeitsspeicher an. Den Netzwerkadapter verbinden wir mit dem Host-only Adapter vboxnet0 und unter Massenspeicher legen wir einen SATA-Controller an (sofern noch nicht vorhanden) und binden hier 4 Festplatten mit 126 MB Speichervolumen an. Das virtuelle CD-ROM-Laufwert am IDE-Controller verbinden wir mit dem ISO-File des Windows Server 2016 Essentials.

Haben wir die virtuelle Maschine eingerichtet, können wir auf den Button Starten klicken.

Die Installationssprache, Uhrzeit und Währungsformat, Tastatur oder Eingabemethode stellen wir auf Deutsch, bzw. belassen Sie so wie sie ist und klicken auf den Button Weiter.

Im nächsten Fenster klicken wir auf Jetzt installieren.

Im Windows Setup Assistenten geben wir unter Windows aktivieren den Lizenzschlüssel NCPR7-K6YH2-BRXYM-QMPPQ-3PF6X ein und klicken auf Weiter.

Im Windows Setup Assistenten unter Anwendbare Rechtshinweise und Lizenzbedingungen aktivieren wir das Kontrollfeld bei Ich akzeptiere die Lizenzbedingungen und klicken auf Weiter.

Im Windows Setup Assistenten unter Wählen Sie eine Installationsart aus klicken wir auf Benutzerdefiniert: nur Windows installieren (für fortgeschrittene Benutzer).

Im Windows Setup Assistenten unter Wo möchten Sie Windows installieren? wählen wir die erste Festplatte von oben aus und klicken auf Weiter.

Anschließend wird Windows Server 2016 Essentials installiert.

Zum Abschluss der Installation vergeben wir noch für den Built-In Benutzer Administrator ein sicheres Kennwort und klicken auf den Button Fertig stellen.

Anschließend können wir uns das erste mal über die Tastenkombination rechte STRG + Entf(Del.) Taste anmelden.

Den Frage unter Netzwerke beantworten wir mit einem Klick auf den Button Ja. Damit wird die NetBIOS Namensauflösung im Netzwerk für den DC1 Server aktiviert.

Anschließend startet der Assistent Windows Server Essentials konfigurieren. Das Startfenster bestätigen wir mit einem Klick auf Weiter.

Wir kontrollieren die Datums- und Uhrzeiteinstellungen, passen diese gegebenenfalls an (wichtig für Kerberos!) und klicken auf Weiter.

Als Firmenname geben wir z.B. Contoso ein. Als Name der internen Domäne verwenden wir dann CONTOSO und als Servername geben wir DC1 ein. Anschließend wieder auf Weiter klicken.

Als Name des Administratorkontos verwenden wir den gleichen Namen, den wir bei der Installation des EDGE-Servers verwendet haben. Beim Kennwort benutzen wir ebenfalls das gleiche. Anschließend mit einem Klick auf Weiter die Eingaben bestätigen.

Unter Einstellungen aktualisieren wählen wir Empfohlene Einstellungen verwenden aus und klicken auf Konfigurieren.

Anschließend haben wir Zeit für eine Tasse Kaffee und auch zwei. Der Konfigurationsvorgang dauert in der Regel tatsächlich die angegebenen 30 Minuten. Also entspannt zurück lehnen.

Ist die Konfiguration abgeschlossen können wir den Assistenten mit einem Klick auf Schließen beenden.

Um die Netzwerkkonfiguration nach der Installation zu überprüfen, öffnen wir die Eingabeaufforderung und geben dort das Kommando ipconfig/all ein. Das Ergebnis sollte dann wie im Screenshot unten aussehen.

Anschließend können wir noch mit dem Kommando nslookup www.google.de überprüfen, ob die externe Namensauflösung unseres Servers einwandfrei funktioniert. Das Ergebnis sollte ebenfalls wie im Screenshot unten aussehen.

Delta Whisky – Das war es auch schon. Im nächsten Schritt können wir uns daran machen, unseren Windows Server 2016 für den Testbetrieb zu konfigurieren. In jedem Fall empfehle ich an dieser Stelle schon mal einen Wiederherstellungspunkt für die virtuelle Maschine zu setzen.

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