Entwicklertagebuch JTL-Toolbox – Programmieren mit Visual Basic Teil 4

Unsere JTL-Toolbox kann schon mal einen Export von Daten über die Ameise anstoßen. Jetzt wollen wir diese Datei einlesen und in einer Listbox in Form3 anzeigen. Dazu müssen wir die CSV-Datei einlesen und auswerten. Wir könnten jetzt die CSV-Datei zeilenweise mit einer For Each Schleife auslesen. Eleganter ist die Datei mit LINQ auszulesen und auszuwerten. Also machen wir uns ans Werk.

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Module Ameise anpassen

In Teil 3 habe wir das Modul Ameise erstellt. Hier müssen wir zunächst die private Variable für unseren Export-Prozess auf Public ändern. Der Grund dafür ist, das wir nicht wissen, wann der Export beendet ist und wir mit dem Einlesen der Datei beginnen können. Mit der Änderung auf Public können wir später über die Methode WaitForExit auf das Ende des Prozesses warten und somit abfangen, das das Einlesen der Daten vor dem Ende des Exports beginnt. Wir ändern also im Modul Ameise Zeile „Private ProcAmeise as New System.Diagnostic.Process() in:

Form3 anpassen

Oberfläche

Auf Form3 ziehen wir uns aus der Toolbox ein ListBox und ein Progressbar Steuerelement.

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Quelltext

Mit dem Klick auf Button 3 wird bis jetzt der Export aus der JTL-Wawi angestoßen. Diesen wollen wir jetzt um die Funktion die exportierte CSV Datei in der Listbox anzuzeigen erweitern. Dazu müssen wir nach der Zeile:

unseren Code um folgende Zeilen erweitern:

Bevor wir mit dem Einlesen beginnen können, müssen wir auf das Ende des Prozesses ProcAmeise warten. Anschließend speichern wir unsere Abfrage in einer lokalen Variable als IEnumerable(Of ‚a), wobei das ‚a für anonyme Typen steht. Anschließend können wir das Array mit einer For Each Schleife durchlaufen und unsere Listbox mit den Inhalten befüllen.

Im letzten Schritt hauchen wir der Fortschrittsanzeige leben ein. Dazu legen wir den Maximalen Endwert der ProgressBar auf die Anzahl der gelesenen Datensätze fest und zählen diesen Wert mit jedem neuen eingelesenen Datensatz um eins hoch. Der Quellcode für unser Form 3 sieht jetzt also so aus:

Damit habe wir schon mal den Rahmen für unser Debitoren-Tool fertig. In nächsten Schritt werde ich für unser Debitoren-Tool eine Klasse Kunden anlegen, welche die Datensätze aufnimmt. Danach können wir uns darum kümmern die Debitorennummern zu vergeben. Das wird eine spannende Woche werden.

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