Freitag, 6. Mai 2016 – re:publica 2016

Die letzten Tage bin ich nicht so zum Bloggen gekommen. Das lag nicht alleine daran, dass ich zwecks kreativer Pause mir die Aufzeichnungen der Vorträge der diesjährigen re:publica reingezogen habe. Allen voran natürlich den Vortrag von Sascha Lobo, den ich hier weiter unten in seiner Gänze von Youtube eingebunden habe. Und obwohl – oder soll ich besser schreiben „Trotzdem“ – es ihm in diesem etwas an Schärfe gefehlt hat, konnte ich nicht widerstehen, mir die ganzen 66 Minuten reinzuziehen. Es gab aber noch mehr!

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Anfangen will ich mit einem 17 jährigen, der mir Silversurfer versucht die neue Mode-App Snapchat zu erklären. Nach seinem Vortrag bin ich zwar noch nicht schlauer, welchen Mehrwert ausgerechnet diese App für mein Leben bieten kann. Über eines bin ich aber dann hoch erstaunt. Die Erkenntnis, dass nicht jeder Unfug für immer bei Facebook landen sollte, schon alleine der zukünftigen Arbeitgeber wegen, zeugt davon, dass Snowden nicht ganz umsonst gehandelt hat. Auch wenn selbst 17 jährige davon ausgehen, dass diese Daten doch bei der NSA landen. Hier das ganze Video:

Okay, ich werde jetzt wegen Snapchat nicht mein Windows Phone gegen eins mit Android austauschen, nur um die App nutzen zu können. Mir reicht schon Facebook, Twitter, Google+ und natürlich mein Blog hier. Also komme ich gleich zu Sascha Lobo. Seinen Vortrag „The Age of Trotzdem“ muss ich mir in einer ruhigen Stunde nochmals rein ziehen. Zu seinen Forderung nach mehr Unternehmertum und der Entwicklung einer Suchmaschine, will ich nur mal auf Swisscows verweisen. Im übrigen eine Suchmaschine nicht nicht wie eine Krake unsere persönlichen Daten speichert, um diese möglichst gewinnbringend wieder zu verkaufen. Ich denke mal, hier dürfte die erste Forderung von Sascha Lobo schon erfüllt sein und wenn er meinen Blog lesen würde, wüsste er das auch. Hier kann ich mal den Rückschluss ziehen, dass er diesen surrealistischen Eierkarton noch nicht kennt.

Die zweite Forderung habe ich aus irgendwelchen Gründen schon wieder verdrängt, aber seine dritte Forderung nach einem neuen iTunes, welches auch er einfach bedienen kann, wird schon etwas schwieriger. Im ersten Moment habe ich an so was wie Spotify gedacht. Aber diesen Gedanken dann doch schnell wieder verworfen. Okay, ich könnte jetzt sagen, Sascha werf‘ dein iBook weg und hole dir ein anständiges Notebook mit Linux on Board. Aber bei Linux fällt mir jetzt keine vergleichbare Software atoc ein. Aber vielleicht tut es auch das gute alte Webradio und man muss gar nichts neues entwickeln.

Ganz nebenbei habe ich noch mein Notebook von Ubuntu 14.04 auf Ubuntu 16.04 hochgezogen. Okay es läuft noch nicht alles rund. Einige Treiber werde ich wohl auch noch auf den neuesten Stand bringen müssen, wenn ich weiß wie das geht. Ansonsten kann ich weiterhin alles erledigen, bis auf die Fernwartung mit Teamviewer. Ekelhafte Fehlermeldung die ich mir noch nicht wirklich durchgelesen habe. Irgendwas von Deamon der nicht funktioniert. Egal, auf Teamviewer kann ich verzichten.

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Zu guter Letzt noch ein ein Hinweis auf einen neuen Bereich und natürlich auch auf meinen aStore. Unter Ratgeber packe ich demnächst alles hinein, was Dinge erklärt aber keine Anleitung ist. Angefangen habe ich mit einem Ratgeber zum Thema Hosting und dazu noch einen alten Beitrag über Druckerfunktionen hinzugefügt – damit die Seite Ratgeber nicht so leer aussieht. Im aStore ist eine neue Kategorie für Server bei Amazon hinzugekommen, die ich auch schon mit den ersten Produkten befüllt habe. Vielleicht ist ja was für den einen oder anderen dabei.

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