Freitag, den 13. Mai 2016 – ownCloud

Schwer den heutigen Eintrag in Weblog anzufangen. Eigentlich wollte ich heute jemanden als kompletten Vollposten und geistigen Tiefflieger beschimpfen und ihn so richtig schön durch den Kakao ziehen. Tue ich natürlich nicht. Nein ich beleidige keine armen Wichte, die jegliche Form von Anstand und Respekt verloren haben. Ich berichte viel lieber über meine ownCloud Installation. Ist ja auch viel interessanter, als über irgendwelche Vollpfosten auf diesem Planeten zu schreiben.

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Der Screenshot deutet es schon an, ich habe mich heute intensiv mit ownCloud befasst. Dabei handelt es sich um eine Lösung, mit der Daten über das Internet anderen und sich selbst zur Verfügung gestellt werden kann. Ich kann dort also Bilder und Dokumente hinterlegen und wenn ich irgendwo bin, kann ich sie mir von dort holen. Klar das kann ich auch mit Dropbox, OneDrive oder Google Drive lösen. Hier liegen die Daten aber auf meinem Server und wenn ich abends das Knöpfchen drücke und meinen Server schlafen lege, kommt auch keine ran und kann mir meine schönen Daten klauen.

ownCloud ist kostenlos und Open Source und genau das macht dieses Tool für mich so interessant. Wie man es unter Ubuntu 14.04 installiert, habe ich in dieser Anleitung ausführlich beschrieben: Ubuntu Server 14.04 LTS – ownCloud installieren.

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Hier mache ich jetzt einen kleinen Rundgang durch ownCloud. Nach dem Anmelden ist man direkt in der Dokumentenverwaltung von ownCloud. Rechts oben steht der eigene Benutzername und wenn man auf den Namen klickt öffnet sich ein Menü über das man sein Profil, die Benutzer und die Einstellungen verwalten kann, sofern man Administrator ist. Mein erster Schritt hier war gleich mal die Verbindung zu meinem Mail-Server in der Public-Cloud herzustellen. Das Einrichten und testen der Anbindung an den Mail-Server ist etwas umständlich. Zuerst in die Administration, dann ins Profil und dann wieder in die Administration um die Einstellungen zu testen. Aber am Ende hat es funktioniert.

2016-05-13 20_21_41-Administration - ownCloud

Am Anfang sind gerade mal drei Apps installiert. Dateien, Photos und Aktivitäten. In letzterer werden als Stream Ereignisse wie Hinzugekommenes, Änderungen oder Freigaben angezeigt. Diese kann ich dann noch in Aktivitäten von mir und anderen filtern. Nicht gerade besonders viel für den Anfang. Es sind zwar noch weitere Apps aktiviert, diese wirken sich aber mehr im Hintergrund aus.

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Über die Feiertage werde ich mich noch näher mit ownCloud auseinandersetzen. Auf den ersten Blick macht es einen hervorragenden Eindruck und läuft auf meinem kleinen Heimserver erstaunlich flott. Mehr also in den nächsten Tagen.

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