Geld verdienen mit Amazon Teil 3

Der Aufbau eines kleinen Affiliate Stores ist keine Angelegenheit, die Mann oder Frau mal ebenso im Vorbeigehen erledigt. Auch wenn es gerade für WordPress eine Reihe von Plugins gibt, die einem die Arbeit ungemein erleichtern und auch nicht Programmieren es ermöglichen, so einen Shop online zu stellen. Aber mit dem Installieren und aktivieren der Plugins ist es nicht getan.

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Wichtig ist der konzeptionelle Aufbau des Shops. Schon vor nicht ganz 20 Jahren galt die Devise, 1-2-3 Meins. Womit ich sagen will, das schon mein alter Chef in Berlin erkannt hat, das wenn der Kunde nicht mit 3 Klicks zum Ziel kommt, er auf nimmer wiedersehen verschwunden ist. Das war noch zu Zeiten von Web 1.0 und die meisten Inhalte im Internet waren statische HTML-Seiten.

Mein Shop ist jetzt aber kein Shop, in dem der Kunde direkt bei mir kaufen kann. Der Shop hat alleine die Aufgabe, den Kunden bestmöglich mit Informationen zu den Produkten zu versorgen. Ratgeber, Erfahrungsberichte und Produktbilder sind die wichtigen Bausteine für diesen Shop. Kaufen kann der Interessent diese Produkte dann bei Amazon, wo er dann auch den optimalen Käuferschutz genießt – sofern er beim Kauf alles richtig macht. Meine Aufgabe ist es also möglichst viele über die organische Suche auf meine Produktseiten hier zu lotsen und dem Besucher eine bestmögliche Suche zu ermöglichen.

Also gehe ich mal das Konzept durch, das sich kaum von einem richtigen Webshop unterscheidet.

Ganz oben haben wir den Amazon Affiliate Store in unserer Schema-Grafik. Der Shop besteht aus einem Archiv von benutzerdefinierten Seitentypen. Für die Präsentation der Produkte brauche ich also in WordPress einen eigenen Inhaltstyp, der ganz speziell an die Präsentation der Produkte angepasst ist. Um einzelne Produkte schneller aufzufinden, verfügt dieser Seitentyp über eigene Taxonomieren, mit den die Produkte kategorisiert werden können und über die der Besucher die Auswahl filtern und einschränken kann. Hier habe ich fürs erste drei Taxonomien für die Produktkategorien, die Hersteller und die Preisklasse des Produkts eingeplant. Die Taxonomie für die Hersteller wird erst später aktiviert werden, wenn in dem Shop mehr als nur ein Hersteller angeboten wird.

Das eigentliche Anlegen des Seitentyps Produkte und der Taxonomien ist nicht sonderlich schwer. Dafür gibt es das Plugin Custom Post Types UI, mit dessen Hilfe diese Aufgabe in relativ kurzer Zeit erledigt ist. Ich habe in meinem Blog sogar auf den Einsatz dieses Plugins verzichtet und den Seitentyp Produkte selbst in WordPress angelegt und registriert. Auch das Anlegen der Benutzerdefinierten Felder lässt sich mit Boardmitteln oder der Verwendung des Plugins Eigene Felder erledigen. Hier dürfte es für die meisten noch keine unüberwindlichen Hürden geben.

Etwas anders sieht die Sache im Frontend aus. Also der Teil, den später unsere Besucher sehen. Einen Teil können wir mit der Hilfe des AmazonSimpleAdmin Plugins und ein paar HTML-Kenntnissen erledigen. Auch hier sehe ich keine allzu großen Hürden, da dies sehr gut auf der Hilfeseite des Plugin-Herstellers beschrieben ist. Etwas kniffliger wird die Geschichte bei der Designvorlage für unser Template. Hier müssen wir für jede Taxonomie eine eigene Vorlage für die Listenansichten (archiv-[taxonomie].php) und eine Vorlage für die Einzelansicht des Seitentyps (single-[Custom-Post-Type].php) anlegen und in unser WordPress-Theme (Design) einfügen. WordPress erkennt dann automatisch, dass es für den im Vorlagennamen genannten Post-Type oder Taxonomie die entsprechende Datei verwenden soll.

Zum Schluss muss noch in die Seitenleiste ein entsprechendes Menü für die Besucher eingebaut werden. Auch hier werden wir nicht darum herum kommen, etwas Hand an das Design zu legen und die entsprechenden Dateien nach unseren Wünschen anzupassen. Erst wenn diese Arbeiten komplett abgeschlossen sind, macht es überhaupt Sinn, den Shop mit Produkten zu befüllen. Wie was einzurichten und zu konfigurieren ist, habe und werde ich hier dokumentieren: https://schaemicon.de/application/wordpress/

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