Google Analytics aus dem Rheinwerk Verlag

Gleich vorweg, hier handelt es sich keines Falls um eine Buchrezession mit dem Ziel eine Empfehlung für oder gegen den Kauf des hier vorgestellten Buchs zu geben. Ein Großteil meiner Arbeit an meinem Testlabor besteht aus der Beschaffung von Informationen. Einen Teil davon beziehe ich aus dem Studium von Fachliteratur, die ich in meiner Freizeit lese. Welche Fachbücher dies sind, erfährt Ihr hier im Abstand von vier Wochen. Den Anfang macht das Buch Google Analytics von Markus Vollmert und Heike Lück aus dem Rheinwerk Verlag.

Für mich als Blogger ist es sehr wichtig zu verstehen, wer sind meine Leser und für welche Inhalte interessieren Sie sich. Kommen meine Inhalte beim Leser an? Gibt es Hindernisse, die den Besucher zum frühzeitigen verlassen der Seite bewegen. Oder hat der Besucher einfach nicht das gefunden, was er sich erhofft hat. Immer mehr rücken Fragen nach der Qualität der Inhalte in den Vordergrund. Hinzu kommt noch, dass ich natürlich auch wissen will, welche Auswirkungen Änderungen auf die Monetarisierung meiner Inhalte haben.

Nachdem der Umzug eines Teils meiner alten Beiträge weitestgehend abgeschlossen ist und ein technischer Neuaufbau meines Blogs quasi vor der Tür steht, ist es auch an der Zeit, das Besucher Tracking komplett auf den Prüfstand zu stellen. Welche Informationen benötige ich und wie oft werfe ich einen Blick in die Statistik – man kann es ja auch übertreiben. Was sind eigentlich die Key Performance Indikatoren für einen Blog. Ich habe ja schließlich keinen Webshop oder muss Werbung für ein Unternehmen machen. Und sofern man bei einem Blog von der Vermarktung von Inhalten sprechen kann, wie stelle ich fest, ob meine Inhalte auch bei der richtigen Zielgruppe ankommen.

Meine persönliche Erfahrung mit Informationen aus dem Netz ist, dass hier oft gefährliches Halbwissen veröffentlicht wird. Selbst auf renommierten Blogs, wie Selbständig im Netz von Peer Wandiger (wobei ich hier den Begriff Blog schon wieder als verfehlt ansehe), sind nicht alle Informationen so aufbereitet, wie ich es mir gelegentlich wünsche (um es mal höflich auszudrücken). Zum Teil muss man einfach festhalten, das die Informationen, die ich über die Google Suche erhalten habe, schlichtweg einfach nur falsch waren.

Selbst ist der Mann und Wissen ist Macht. Lieber rund 40 Euro in Fachliteratur investieren, als stundenlang ergebnislos im Netz nach den passenden Informationen suchen. Das waren so die Beweggründe für mich, mir das Fachbuch Google Analytics aus dem Rheinwerk Verlag zuzulegen und rund 1800 Gramm Papier mit mir herumzuschleppen. Wobei ich in den letzten vier Wochen nicht jeden Tag Lust und Zeit hatte, darin zu lesen.

Ich habe bis jetzt rund die Hälfte des Buchs gelesen. Einiges wusste ich schon. Trotzdem habe ich auch viel neues Erfahren. Einiges wird in den nächsten Wochen in meinem Testlabor praktisch umgesetzt werden. Insbesondere die Implementierung des Tracking-Codes um auch eine Analyse nach Content-Gruppen fahren zu können, wird ein spannendes Thema werden. Welche Anpassungen technischer Natur sind am Template des Blogs notwendig und wie werden diese dann auch umgesetzt.

Und ganz zum Schluss sollen ja noch die Berichte für den monatlichen Review möglichst automatisch erzeugt werden. Wie werden die Rohdaten aus Google Analytics anschließend möglichst optimal aufbereitet. Natürlich kann ich diese immer auch immer wieder von Hand abtippen. Aber wer macht schon so etwas gerne? Auch hier habe ich schon vieles in diesem umfassenden Handbuch gefunden, was mir in Zukunft die Arbeit erleichtern wird.

Sonst noch was? Ach ja, viel Spaß beim Lesen.

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