I will Bloggen – 1. Blogger-Stammtisch in Frankfurt a. Main

The evil is allways and everywhere – Ba-ba-banküberfall – Das ist so ziemlich das erste nach Äppelwoi und dem Blauen Bock, wenn ich an Frankfurt am Main – Nicht Oder – denke. Bei mir heißt die deutsche Hauptstadt des verbrecherischen Spielkasino Kapitalismus deshalb auch nur Mainhatten und das Bahnhofsviertel gehört für mich immer noch zu den wenigen No-Go-Areas in Deutschland – Schon komisch, dass ich mich in den Glasscherben-Vierteln im Berliner Osten unter den ganzen Glatzen sicherer fühle. Aber was macht man nicht alles und keine Mühe ist zu groß, um sich mit Gleichgesinnten zu einem Blogge-Stammtisch zu treffen. Da fährt man sogar nach Frankfurt am Main – Nicht Oder!

Das typische Gehabe bei so eigentlich zwanglosen Treffen gab es diesmal Gottlob nicht. Dafür sorgte schon Matthias Grün als Organisator mit seiner herrlich unkomplizierten „offiziellen“ Begrüßungsrunde. Im Vergleich zu den JTL Stammtischen der Ecommerce-Szene war dieser Abend ein echt gelungener Stammtisch, der diese Bezeichnung auch so richtig verdient. Meine Befürchtung, das es sich dabei um die übliche als Stammtisch getarnte Kaffeefahrt-Verkaufsveranstaltung handelt, hat sich also nicht bewahrheitet.

Also mit dem ICE von Mannheim nach Frankfurt und das diesmal mit kostenlosen WLAN on Board. Dafür kann man die Deutsche Bummelbahn schon mal loben. Aber zu der komme ich noch. Die Location war etwas versteckt – wäre fast daran vorbei gelaufen – aber ansonsten gut gewählt – Wir Komplizen. Wie immer etwas früh Vorort gewesen – ich wollte aber auch früh wieder zurück. Soviel erst mal dazu.

Erkenntnisse aus dem Abend? Reine Fashion und Life Style Blogger waren nicht anwesend und deswegen war es schon mal eine interessante Runde. Etwas erstaunt war ich, das in Relation doch viele darunter waren, die noch gar nicht so richtig mit dem Bloggen begonnen haben. Während ich hier fast schon wie mit Word meine Beiträge rein hacke, gibt es zum einer Verwunderung tatsächlich Dummys da draußen, die mit WordPress Probleme haben. Okay dann werde ich mal hier wieder meinem Bildungsauftrag gerecht und werde mal der Generation Hipster zeigen, was so ein alter Nerd drauf hat – ich trau mich gar nicht den Slogan der IT der Rhätischen Bahn hier wieder zu geben:

Wenn sie Probleme mit dem IPad haben, fragen Sie ihre Kinder

Ich habe hier im Blog schon ein wenig das Thema WordPress aufgegriffen und darum will ich die Gelegenheit nutzen, dass ganze mal zu vertiefen. Um das ganze Thema plastisch darstellen zu können brauchen wir ein Projekt, das völlig leer ist und nur darauf wartet mit vielen tollen Blogbeiträgen befüllt zu werden. Ich habe da meine Domain Shitcon.de, die ich für dieses Projekt so ordentlich missbrauchen kann. Wer nicht unbedingt das Internet mit einer eigenen Domain zumüllen will, kann sich auch seinen eigenen Blog unter https://wordpress.com oder https://blogger.com (das Pendant von Google) machen. Für alle die das ganze eher als Hobby sehen, sind diese beiden Adressen aus meiner Sicht erste Wahl und erleichtern ungemein den Einstieg. Wer wie ich ein oder mehr Domains mit seinem surrealistischen Unfug befüttern will, braucht eigenen Webspace bei einem Hoster. Ich bin bei 1blu und relativ zufrieden:

1blu-Homepagebaukasten

Das einzige worauf ich bei der Wahl des Hosters achten sollte ist, dass es nicht 1und1 ist und dass im Hosting-Paket die Installation von Anwendungen mit enthalten ist. Das sichert einem, dass PHP unterstützt wird und auch MySQL-Datenbanken zur Verfügung stehen. Diese brauchen wir nämlich für unseren Blog. Haben wir unser Hosting-Paket gewählt kommt die Qual der Wahl. Welches Content Management System will ich für meinen Blog verwenden?

Die Antwort darauf lässt sich relativ schnell finden. Bin ich Blogger, gibt es nur eine Wahl: WordPress. Auch wenn es sich um das System handelt, was am verbreitetsten ist und auch beliebtes Ziel von Hackerangriffen ist, so kommt man an WordPress als Blogger nicht vorbei. Ich habe bis Ende 2014 meinen Blog hier auf der Basis von Joomla! geführt und ich muss ehrlich sagen, dass ich den Wechsel nie bereut habe.

Wenn ich jetzt also meinen Webpace habe und die Domain gesichert ist, sollte ich jetzt auf keinen Fall den Fehler begehen und mir folgende Fragen stellen:

  • Wen will ich erreichen, wer ist meine Zielgruppe?
  • Wie soll mein Logo aussehen?
  • Wie soll mein Template aussehen?
  • Über welche Themen möchte ich schreiben?
  • Was muss ich machen, damit meine tollen Inhalte gefunden werden (SEO)?

Vergisst den ganzen Schmarrn ganz schnell. Wir wollen nicht in Schönheit sterben und schon gar nicht für eine Suchmaschine schreiben. Dabei kommt in der Regel nur Bullshit heraus. Ich kenne keinen erfolgreichen Blogger der so angefangen hat (Die anderen Schreiben nur darüber und sind selten erfolgreich). Ich mag eigentlich noch nicht einmal den Begriff Redaktionsplan im Zusammenhang mit Bloggen – auch wenn wir später ein Redaktionstool verwenden werden. Und bitte verwechselt Blog nicht mit einem Online-Magazin – darum hier noch einmal die Begriffsdefinition von Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Blog. Wer sich gute Anregungen für seinen Blog holen will, der sollte das hier machen: www.nerdcore.de.

Um das hier auch klar zu stellen. Ich mag vielleicht ein Nerd sein, aber auch ich habe mal klein angefangen und musste mir so manches erst erarbeiten. Und auch ich bin nicht darum herum gekommen, in die Buchhandlung zu laufen und mir Bücher zu kaufen, die ich anschließend auch gelesen habe. Und an dieser Stelle habe ich den einen oder anderen Blog-Betrag im World Wide Waiting herangezogen. Aber die Basis stellt auch bei mir fundiertes Wissen dar. Das ganze hier soll also die Lektüre von Fachbüchern in keiner Art und Weise ersetzen. Und wer zu faul ist, zum Buchhändler zu gehen, kann die Bücher auch bei Amazon bestellen. Meine Anleitung für mein kleines Shitcon.de Projekt werde ich dann hier veröffentlichen: https://schaemicon.de/application/wordpress/

Und jetzt schließe ich wieder den Kreis. Der Abend war richtig super und hat mir die Bestätigung gebracht, dass ich für mein kleines Tutorial Projekt auch genügend Leser, so ein oder zwei, finden werde. Nur hat mir die Deutsche Bummelbahn bei der Heimfahrt einen kleinen Streich gespielt. Also für die Sache mit der höheren Gewalt habe ich vollstes Verständnis. So ein Oberleitungsschaden kann schon vorkommen. Der Oberleitungsschaden war allerdings in der Nähe von Nürnberg. Doof war jetzt, das mein Zugpersonal sich ausgerechnet in einem ICE befand, der von Nürnberg nach Frankfurt unterwegs war. Dieser hatte glücklicherweise nur 35 Minuten Verspätung – ich frage mich was die Bahn gemacht hätte, wenn der gar nicht gekommen wäre. Somit stand also mein ICE geschlagene 35 Minuten in Frankfurt a. Main Hauptbahnhof und wartete auf seine Schaffner – die alte Zugbesatzung hatte noch schnell ihre Fahrgastinformation durch den Äther geschickt und war dann über alle Berge verschwunden.

Okay ich bin dann doch noch nach Hause gekommen, auch wenn ich ab Mannheim ein Taxi nehmen musste. Vielleicht kann mich ja mal bei Gelegenheit Herr Grube kontaktieren und mir mal erklären, warum das Incident-Management in solchen Situationen regelmäßig versagt. Da unten in den Kommentaren wäre in jedem Fall genügend Platz. Und jetzt kommt die Einkaufsliste für den erfolgreichen Blogger von Morgen:

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