Installation Arbeitsplatzrechner CLIENT1 – Windows 10 Enterprise

Unser SMB TestLab benötigt einen Client – also einen Arbeitsplatzrechner, an dem sich der Administrator oder ein DAU anmelden kann. Bis jetzt habe ich alle Aufgaben direkt am Server (mit angeschlossener Tastatur, Maus und Monitor) erledigt. Der gute Administrator erledigt aber seine Arbeit am Server per Remoteverwaltung. Und das wollen wir auch so in unserer TestLab-Umgebung so halten. Also bereiten wir jetzt eine virtuelle Maschine mit Windows 10 Enterprise vor. Die Evaluierungsversion kann unter folgenden Link kostenlos heruntergeladen werden: https://www.microsoft.com/de-de/evalcenter/evaluate-windows-10-enterprise.

Als erstes müssen wir im VirtualBox Manager mit einem Klick auf den Button Neu eine neue virtuelle Maschine erzeugen.

Im Fenster virtuelle Maschine erzeugen vergeben wir einen Namen, z.B. Client1, als Typ wählen wir Microsoft Windows aus und als Version Windows 10 (64-Bit). Die Speichergröße legen wir auf 4096 MB fest und klicken anschließend auf den Button Erzeugen.

Im Fenster Virtuelle Festplatte passen wir die Dateigröße auf 126,00 GB an. Den Dateityp der Festplatte belassen wir bei VDI (VirtualBox Disk Image) und unter Storage on physical hard disk wählen wir dynamisch alloziert aus. Danach klicken wir wieder auf den Button Erzeugen.

Anschließend öffnen wir die Einstellungen der virtuellen Maschine mit ein einem Klick auf den Button Ändern. Hier wechseln wir in den Menüpunkt Netzwerk und wählen für Adapter 1 angeschlossen an: Host-only Adapter und unter Name vboxnet0 aus.

Jetzt wechseln wir noch in den Menüpunkt Massenspeicher und wählen das Optische Laufwerk (CD-Symbol) aus.

Über den Dateiauswahl-Button (CD-Symbol) unter Attribute verbinden wir unser vorher heruntergeladenes Windows 10 Enterprise Installationsimage und klicken auf OK.

Jetzt können wir unsere virtuelle Maschinen über den Button Starten anschalten und mit der Installation beginnen. Beim Startvorgang bestätigen wir den gegebenenfalls den Hinweis von CD starten mit der Entertaste. Im ersten Fenster von Windows Setup legen wir die Installationssprache, die Uhrzeit und Währungsformat und die Tastatur oder Eingabemethode auf Deutsch fest und klicken dann auf Weiter.

Im nächsten Fenster des Windows Setup Assistenten klicken wir auf den Button Jetzt installieren.

Wir aktivieren das Kontrollkästchen vor Ich akzeptiere die Lizenzbedingungen und klicken auf Weiter.

Als Installationsart wählen wir Benutzerdefiniert: nur Windows installieren (für fortgeschrittene Benutzer) aus.

Wir markieren mit der Maus das Laufwerk und klicken auf Weiter.

Anschließend wird Windows installiert.

Nach einem Reboot landen wir im Einrichtungsassistenten von Windows. Hier klicken wir auf Express-Einstellungen verwenden. Sämtliche Einstellungen werden später durch die Domain-Policies zentral für die Benutzer im Netzwerk verwaltet.

Im nächsten Schritt müssen wir die Art der Verbindung auswählen. Das ist auch einer der Unterschiede zu Windows 10 Home und Professional. Bei diesen beiden Editionen würden wir jetzt aufgefordert werden, das System mit einer Microsoft Live ID zu verknüpfen. In unserem Fall hier wählen wir einer lokalen Active Directory-Domäne beitreten an und klicken auf Weiter.

Jetzt müssen wir ein lokales Konto für diesen PC erstellen. Als Benutzernamen (Von wem wird dieser PC genutzt?) geben wir den Benutzernamen an, den wir schon bei den Servern EDGE und DC1 verwendet haben und verwenden auch wieder das gleiche Passwort (Achten Sie auf Sicherheit). Danach vergeben wir noch einen eindeutigen Passworthinweis.

Den Schritt Cortana kennenlernen überspringen wir mit einem Klick auf Jetzt nicht.

Anschließend wird der PC für die erste Verwendung eingerichtet.

Der ganze Vorgang dauert ein paar Minuten. Danach sollte wir direkt im Desktop gelandet sein. Wenn nicht, können wir uns am Startbildschirm mit unserem Benutzernamen und Kennwort jetzt anmelden.

Wie beim Domain-Controller DC1 überprüfen wir über die Eingabeaufforderung und dem Kommando ipconfig/all, ob unsere Netzwerkkarte richtig konfiguriert ist und und wir eine IP-Adresse vom Gateway-Server EDGE erhalten haben. Das Ergebniss sollte dann wie im Screenshot unten aussehen.

Anschließend überprüfen wir mit dem Kommando nslookup www.google.de ob die Namensauflösung ins Internet richtig funktioniert. Am Ende sollte wir eine IPv4 Adresse wie im Screenshot unten erhalten.

Damit ist jetzt unser Client1 bereit, um mit der Active Directory Domäne von DC1 verbunden zu werden.

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