Kaufberatung für Notebooks bis 300 Euro

Billig-Notebooks erfüllen Ihren Zweck. Wer sich vor dem Kauf informiert und aus der Angebote die richtige Wahl trifft, vermeidet Fehlkäufe und doppelte Geldausgabe. Ich stelle hier 6 15-Zoll-Notebooks mit Windows 8.1 für um die 300 Euro vor, um Ihnen die Entscheidung etwas einfacher zu machen, das richtige Gerät zu finden. Insbesondere mittelständische Unternehmer mit nicht mehr als 5 Computer-Arbeitsplätzen sollten diese Option näher unter die Lupe nehmen. Hier kann bares Geld gespart werden.

Notebook-Schnäppchen

Der Kauf eines möglichst günstigen Notebook war bis vor kurzem sehr einfach. Entweder war das Gerät maximal abgespeckt und wurde oft auch ohne Betriebssystem verkauft, oder man kaufte eine möglichst günstiges Netbook. Die Entwicklung der Intel-Atom-Prozessor Reihe und die zum Teil kostenlosen Betriebssysteme von Google und Microsoft machen die Auswahl mittlerweile komplexer. Auch gebrauchte Notebooks die als Leasing-Rückläufer angeboten werden, können durchaus eine Option sein.

Großes Manko der Chromebooks von Google ist, Anwendungen und Daten laufen in der Cloud. Ohne direkte Verbindung zum Internet sind diese Geräte und bedingt einsatzfähig. Windows-Anwendungen laufen gar nicht und Linux Anwendungen lassen sich nur mit großen Schwierigkeiten installieren. Für Unternehmen und ihre Teilzeit-Administratoren stellen diese Geräte keine Option dar.

Gebrauchte Notebooks der Mittelklasse sind oft für gleiches Geld zu haben. In der Regel sind diese Geräte zwischen 2 bis 3 Jahre alt und werden mit der Professional Version von Windows ausgeliefert. Hier sollte man beachten, das die Festplatten schon viele Betriebsstunden auf dem Buckel haben und die Akku-Laufzeit auf Grund von Alterserscheinungen nicht mehr zu 100% zur Verfügung steht. Regelmäßige Datensicherung und der Tausch des Akkus sind daher in jedem Fall zu empfehlen.

Konsens auf niedrigem Niveau

Notebook mit einer Bildschirmdiagonalen von 15,6 Zoll sind wahre Alleskönner. Sie sind nicht zu groß, um noch im Rucksack platz zu finden und nicht zu klein, um beim Arbeiten am Schreibtisch eine steifen Hals zu riskieren. Und zum Surfen, Video-Abspielen oder einfach einen Text verfassen reicht einfachste auf dem Markt befindliche Hardware aus. Abgeschreckt wurden viele Anwender bisher, das entweder kein Betriebssystem, Linux oder eine stark abgespeckte Version von Windows bei günstigen Notebook mitgeliefert wurde. Das hat sich mit „Windows 8.1 für Bing“ geändert. Einziger zu vernachlässigender Nachteil ist, das hier die Suchmaschine Bing von Windows vorinstalliert ist. Dies lässt sich mit wenigen Handgriffen schnell ändern.

Einsteiger Ein-Chip-Systeme (Low-End-SoCs)

Bis auf die Notebooks von Lenovo und Dell sind alle Geräte mit Intel Celeron Prozessoren ausgestattet. Bei drei Geräten kommt der Intel Celeron Prozessor N2830 mit 2 Kernen zum Einsatz. Das Acer Extensa 2509 verfügt über den N2930 mit 4 Kernen. Im Lenovo G50-45 arbeitet ein AMD E2-6110, der über die etwas stärkere Grafikeinheit Radeon R2 bietet. Der Dell Inspiron 3542-3153 kommt sogar mit einem Intel Pentium 3558U Dual-Core-Prozessor auf der Basis der Haswell-Architektur daher. Für detailreicher 3D Welten aktueller Blockbuster reichen die Grafikeinheiten beider Hersteller nicht aus. Hinsichtlich der Akku-Laufzeit spielt es keine Rolle welchen Prozessor Sie wählen. Hier kommt es ganz auf die Akkukapazität an und wie viel Mühe sich die Hersteller bei der Verbrauchoptimierung gegeben haben. Am besten hat hier offensichtlich Acer gearbeitet und eine Akku-Laufzeit von bis zu elf Stunden herausgeholt.

Minimalismus bei Arbeitsspeicher, Display und optischem Laufwerk (DVD)

Das die Geräte nicht zu den schnellsten gehören, liegt nicht alleine an den Prozessoren. Unter Windows 8.1 empfiehlt es sich mindestens 4 GB RAM zu verbauen. Hier können nur Dell, Lenovo und Toshiba punkten. Alle anderen Geräte sind mit nur 2 GB Arbeitsspeicher ausgerüstet, was schon mal dazuführen kann, dass Teile des Arbeitsspeichers auf die Festplatte ausgelagert wird. Dieses sogenannte Swapping führt natürlich dazu, dass die Rechengeschwindigkeit in den Keller rutscht. Alle hier vorgestellten Notebooks haben 500 GB Festplatten, was durchaus üblich und ausreichend ist.

Die Display sind nicht unbedingt die Burner. Verbaut ist blickwinkelabhängie TN-Technik mit 1366 x 768 Auflösung im 16:9 Format. Acer, HP und Packard-Bell kommen mit matten Display ins Haus, während bei Dell, Lenovo und Toschiba spiegelnde Bildschirme im Einsatz sind. Wer ein optisches Laufwerk, sprich DVD-Brenner benötigt, wird nur bei Acer, HP, Dell und Packard-Bell fündig. Bei allen anderen Geräten ist hier nur eine Blende an dem vorgesehenen Platz verbaut.

In Punkte Schnittstellen gibt es bei den Geräten auch große Unterschiede. Zwar haben alle Geräte einen HDMI-Ausgang. Wer aber für seinen Beamer einen VGA-Ausgang benötigt, wird bei Dell und Packard-Bell nicht fündig werden.

Gehäuse, Tastatur und Sound

Bei Gehäuse, Tastatur und Sound sollte man nicht zu viel erwarten. Alle Geräte besitzen ein Kunstoffgehäuse und die Tastaturen sind ordentlich. Überraschend ist, das alle bis auf Packard-Bell sogar einen Ziffernblock haben. Die Lautsprecher in dieser Preisklasse reichen aus, um den Ton von Youtube Videos wiederzugeben oder im Hintergrund Radio zu hören. Ab einer gewissen Lautstärke neigen diese aber zum Verzerren.

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Fazit

Für die alltäglichen Aufgaben, wie Surfen, Schreiben, einfache Tabellenkalkulationen, Musik-Hören oder Video ansehen reichen alle hier vorgestellten Geräte völlig aus. Wer noch dazu eine lokale SQL-Datenbank für für seine Wawi benötigt, ist sicherlich mit dem Dell Inspiron am besten bedient. Alle hier vorgestellten Notebook unterscheiden sich sehr stark in Ihrer Ausstattung und den damit verbundenen Eigenschaften. Wer sich für ein 15-Zoll-Notebook in dieser Preisklasse entscheidet sollte keine allzu großen Erwartungen in Punkte Geschwindigkeit haben. Die Notebooks mit 2 GB Arbeitsspeicher kann ich nicht unbedingt zum Kauf empfehlen. Hier lohnt es sich die nur unwesentlich teureren Variationen mit 4 GB Arbeitsspeicher zu wählen. Für den Einsatz im Home-Office, Unterwegs oder im Büro sind alle Geräte durchaus geeignet. Bei manchen Angebot wird sogar Microsoft Office für kleines Geld mit angeboten

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