Warum setze ich mich eigentlich jedes Jahr aufs Fahrrad? Um fit für meine nächste Radreise zu werden – und weil man nie weiß, was hinter der nächsten Kurve wartet.

Nicht jede Tour muss gleich eine mehrtägige Radreise sein. Manchmal reicht ein Nachmittag, ein unbekannter Weg hinter dem nächsten Ort oder ein kleiner Umweg, um neue Perspektiven zu entdecken. Hier sammle ich meine Radtouren – von spontanen Ausflügen und Trainingstouren über Tagestouren bis zu kleinen Entdeckungsfahrten mit Kamera und Fahrrad.

Dabei geht es nicht darum, Radwege auf Sehenswürdigkeiten, Einkehrmöglichkeiten oder Wegbeschaffenheit zu testen. Hier geht es um Kondition, den fotografischen Blick und eine Spur Wahnsinn. Denn der Weg ist mehr als nur die Strecke auf der Karte: Es geht um Landschaften, Begegnungen, Kuriositäten und die Geschichten, die unterwegs entstehen.

Und manchmal auch um die Erkenntnis, dass eine gute Idee auf der Landkarte noch lange keine gute Idee auf dem Fahrrad sein muss.

Auf nichts kann man sich mehr verlassen

Auf nichts kann man sich mehr verlassen

Nach 72,1 Kilometern stand fest: Ich war mehr bergab als bergauf unterwegs und bin trotzdem 23 Meter höher zu Hause angekommen.

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Wenn die Klassiker rufen und der virtuelle Besenwagen antwortet

Wenn die Klassiker rufen und der virtuelle Besenwagen antwortet

70 Kilometer, Regen, Höhenmeter, Dönerpause und die Sinnfrage: Warum tut man sich das eigentlich an? Eine Trainingstour entlang der Lahn, durchs Aartal und über die Klassiker von Rettert und Ober-Tiefenbach.

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Zwischen Buckeln, Burgen und Eisheiligen

Zwischen Buckeln, Burgen und Eisheiligen

Eine Radtour durch das mittelmäßigste Frühlingserlebnis seit der Eiszeit

Manchmal wacht man auf und denkt: Heute ist ein guter Tag für ein kleines Abenteuer. 16,2 Kilometer, ein paar harmlose Höhenmeter, zwei Burgen und eine entspannte Runde durch den Taunus – was soll da schon schiefgehen? Ich war motiviert. Vielleicht etwas zu sehr. Vielleicht auch bis zu einem gewissen Grad masochistisch. Jedenfalls fuhr ich gut gelaunt nach Diez, um dort meine sogenannte Buckeltour zu starten. Der Name hätte mir eine Warnung sein sollen.

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7.000 € Radtechnik – und ich schiebe wie 1981

7.000 € Radtechnik – und ich schiebe wie 1981

Es war einmal ein Pfingstmontag. Mein Spatzl und ich sattelten unsere modernen Drahtesel zu einer gemütlichen Ausfahrt. Sie auf ihrem flotten Specialized Como mit eingebautem Rückenwind, ich auf meinem robusten Winora ZAP – Biobike, wohlgemerkt. Als Backup-Gedanke hatte ich zumindest den Akku meines Specialized Vado vorher noch mal ordentlich geladen. Man weiß ja nie. Spoiler: Man weiß wirklich nie.

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Eine Frühlingsfahrt durchs UNESCO-Mittelmaß

Eine Frühlingsfahrt durchs UNESCO-Mittelmaß

Goethe sagte einst: „Man reist nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.“
Daraus lässt sich hervorragend ableiten: Wer radelt oder wandert, der findet.
Nicht immer das, was man gesucht hat – aber immerhin irgendetwas.

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Fahrradtour zum Kloster Arnstein: Ein Testlauf ins Lahntal

Fahrradtour zum Kloster Arnstein: Ein Testlauf ins Lahntal

Manchmal braucht es einfach einen guten Plan – und eine Prise Spontaneität. Mein Ziel an diesem Samstag: eine neue Route ins Lahntal testen. Startpunkt war Bettendorf, das Wetter hätte mit fast 20 Grad und strahlendem Sonnenschein kaum besser sein können. Die perfekte Gelegenheit, um das rote E-Bike aus dem Winterschlaf zu holen.

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Ein Mann, ein E-Bike, ein Mittagessen zu viel – meine epische Odyssee ins große Nichts

Ein Mann, ein E-Bike, ein Mittagessen zu viel – meine epische Odyssee ins große Nichts

Manchmal beginnt ein Abenteuer mit einer waghalsigen Idee. In meinem Fall war es die geniale Entscheidung, mit vollem Magen nach dem Mittagessen auf eine Radtour zu gehen. Denn was könnte besser zu sportlicher Aktivität passen als ein Verdauungskoma? Doch keine Sorge, ich hatte ja mein E-Bike – das perfekte Fortbewegungsmittel für Leute, die sich einreden, sie würden etwas für ihre Fitness tun, während sie in Wahrheit von einem Akku durch die Gegend geschoben werden.

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Politik am Wegesrand – Wahlplakate zwischen Brötchenduft und Wurzelschäden

Politik am Wegesrand – Wahlplakate zwischen Brötchenduft und Wurzelschäden

Sonntag, 23. Februar 2025. Deutschland wählt den 21. Bundestag. Ein Tag, an dem sich viele Menschen Gedanken über die Zukunft machen – und ich mir Gedanken darüber, wie Wahlplakate im blauen Ländchen in Szene gesetzt wurden. Meine erste Radtour des Jahres stand demnach unter dem Motto: „Politik am Wegesrand – mein Auftakt in die Radsession 2025“. Und tatsächlich: Wahlplakate begleiteten mich auf meiner Route, mal strategisch platziert, mal eher zufällig. Was ich nicht gefunden habe: Plakate von AfD und Grünen. Vielleicht setzen diese Parteien auf eine geheime Flüsterkampagne. Oder auf Telepathie.

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Saisonabschluss mit Stil: Von Obernhof nach Laurenburg – Ein Abenteuer mit Zwischenstopp

Saisonabschluss mit Stil: Von Obernhof nach Laurenburg – Ein Abenteuer mit Zwischenstopp

Manchmal braucht man keinen großen Plan, kein Hightech-Equipment und schon gar kein Navigationsgerät. Alles, was es braucht, ist ein sonniger Oktobertag, ein Fahrradträger, der nicht komplett unter einer Staubschicht begraben ist, und die Erkenntnis: Heute gehen wir auf Tour. So geschah es am 26. Oktober, als mein Spatzl und ich uns kurzerhand entschieden, die Saison würdevoll abzuschließen – mit einer Fahrt von Obernhof nach Laurenburg.

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Radtour von Bettendorf nach Nassau: Ein Abenteuer im Mühlbachtal

Radtour von Bettendorf nach Nassau: Ein Abenteuer im Mühlbachtal

Am vergangenen Sonntag beschloss ich, mein Wochenende mit einer beschaulichen Radtour von Bettendorf nach Nassau zu bereichern. Die Route war sorgfältig geplant, und ich freute mich darauf, die idyllische Landschaft des Mühlbachtals zu genießen. Spoiler: Es kam anders als gedacht.

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