Mittwoch, 6. April 2016 – Blogging always and everywhere

Mittwochmorgen, es ist kurz vor 8 Uhr und ich bin wieder unterwegs. Kundentermin im schönen romantischen Neckartal. Also genügend Zeit um schon morgens den Beitrag für heute Abend vorzubereiten. Das Wetter ist bestens und so könnte es ein richtig guter Tag werden. Also was liegt heute an.

http://www.juliary.de/2016/04/bloggen-aber-bitte-mit-mehrwert/

„Bloggen: Aber bitte mit Mehrwert!“

Eine richtige geile Überschrift und ein richtig gutes Thema. Mein Blog ist mein persönliches Tagebuch oder Logbuch. Hier teile ich öffentlich meine Gedanken der Menschheit mit und dabei ist es mir völlig wurscht, ob das irgendeine Sau liest oder nicht. Das soll nicht heißen, dass ich mich nicht freue, wenn viele Besucher auf diese Seite kommen. Beim schreiben der Blog-Beiträge mache ich mir aber keine Gedanken über SEO, Mehrwert, Vermarktung oder ähnliches. Ich nehme in der Bahn mein Notebook aus meinem Rucksack und lasse mich von dem was um mich vorgeht treiben.

Der Beitrag von Julia zeigt schön, dass auch andere ähnlich denken. Mehrwert und Blog ist aus meiner Sicht nicht unter einen Hut zu bekommen. Und nur alleine die Bezeichnung Blog, bedeutet noch lange nicht, dass es sich dabei auch um einen Blog handelt. Meistens deuten alleine schon die Titel oder Überschriften der Beiträge darauf hin, dass der Inhalt ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt.

Aus beruflicher Sicht, stellt sich mir beim Thema Bloggen immer die Frage, ob Unternehmen überhaupt bloggen können? Ich stehe mittlerweile auf dem Standpunkt, Unternehmen abzuraten einen Blog zu eröffnen. Klar kann ein Software-Unternehmen ein öffentliches Entwicklertagebuch auf seiner Seite online stellen. Nur wird hier kaum spannendes aus dem Alltag von Software-Entwicklern veröffentlicht werden. Hier stehen die Interessen des Unternehmens im Vordergrund und so werden unter dem Deckmantel des Blogs neue Features der Software vorgestellt, die mit der nächsten Version dem Anwender zur Verfügung stehen. Quasi der Appetizer, damit später möglichst viele die neue Software sich besorgen.

Sind Blogger Journalisten? Journalisten können Blogger sein und umgekehrt. Aber jetzt pauschal einen Blogger auf die Stufe eines Journalisten zu stellen, geht etwas zu weit. Blogger sind normale Menschen, die etwas mitzuteilen haben. Ich kann in meinem Blog schreiben, welche Buch ich gerade lese und was ich persönlich gut oder schlecht an diesem Buch finde (Betonung liegt auf persönlich). Das, lieber Leser, bedeutet noch lange nicht, das ich auch fähig bin eine Buchkritik zu schreiben oder ein Produkt zu testen. Wenn also Mama über die Produktproben schreibt, die ihr irgendein x-beliebiger Versandhändler zusendet und sie Ihren Beitrag mit „Heute teste ich für euch…“ beginnt, kann man getrost die Seite wieder verlassen. Mama erzählt uns gerade eine menge Mist, für den sie wahrscheinlich auch noch Geld bekommt.

Das Geschäft ist hart und jeder buhlt um Leser mit immer neuen tollen Sachen. Was ich schon lange nicht mehr mache ist, mir die immer gleichen Artikel durchzulesen, wie ich erfolgreich blogge. Der Mist wird mit dem x-ten Revival auch nicht besser, sondern eher schlechter. Wer für den Google Robot schreibe möchte, kann das gerne machen. Ich schreibe für Menschen und nicht für Maschinen.

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2 Gedanken zu „Mittwoch, 6. April 2016 – Blogging always and everywhere“

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