Montag, 11. April 2016 – Gastbeitrag

Stadt-Bremerhafen.de, der-postillon.com, rap.de, schleckysilberstein, mobilegeeks.de, Blogger haben die Medienlandschaft erobert. Freie Bürgerjournalisten die auf den Klowänden des Internets die ungeschminkte Wahrheit präsentieren. Ich habe mich die letzte Woche viel mit der Blogosphäre beschäftigt. So lag es sehr nah, meinen ersten Gastbeitrag mit diesem Thema zu füttern. Insbesondere da Blogger für die eCommerce-Branche als Markenbotschafter immer mehr an Bedeutung gewinnen.

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Das Vermitteln von Wissen wie eine Lösung richtig einzusetzen ist, bedeutet immer auch, dass man dieses Produkt aktiv unterstützt. Wenn ich zeige wie Serienbriefe erstellt werden, dann sind hier immer auch Produkte im Einsatz. Dabei spielt es in erster Linie erstmal keine Rolle ob es sich hier um eine OpenSource-Lösung, Free-Ware oder ein kostenpflichtiges Programm handelt. Ratgeber und Anleitungen helfen anderen, mit diesen Programmen zu arbeiten und sie sind auch ein wesentlicher Faktor, ob ein Programm positiv durch die Anwender bewertet wird oder nicht.

Genau das macht die Macht der Blogger aus. Und nichts ist schlimmer, als wenn man mit seinen Produkten gar nicht erwähnt wird. Schon die Rockstars der siebziger wussten: Bad publicity is better then no publicity. Nur müssen wir lernen mit dieser Publicity im Internet umzugehen. Auch ich als Blogger werde von anderen öffentlich erwähnt. Schön wenn alle nur positiv über meinen Blog schreiben. Aber mal ganz ehrlich, das wird nie passieren. Es gibt sicherlich auch kritische oder negative Stimmen zu dem was ich hier mache. Und wenn sich der eine oder andere über meine Rechtschreibung aufregt.

Der Fall Euroweb gegen Rene Walter hat deutlich gezeigt, wie schnell sich ein Unternehmen einem Shitstorm aufgebrachter Trolle ausgesetzt sieht. Das ganze hat dazu geführt, das zeitweise die Domain von Euroweb vom Netz genommen werden musste. Ähnlich wie Euroweb hat JTL reagiert, als ich zu deutlich meiner Kritik und meinem Unmut öffentlich freien Lauf gelassen habe. Der größte Fehler in solchen Fällen ist es, nicht die Kommunikation mit dem Blogger zu suchen. Hier ist es völlig unerheblich, ob die Kritik berechtigt ist oder nicht.

Manchmal ist aber Kritik durchaus angebracht. So könnte ich schon wieder den Troll raus holen und lauthals über die Informationspolitik mancher herziehen. Da wird versprochen und angekündigt was das Zeug hält, aber die Realität sieht dann schon wieder ganz anders aus. Ruhig Brauner, es ist alles halb so schlimm und mit der nötigen Ruhe hast du es ja wieder gerade gebogen. Hat nur halt etwas länger gedauert und keine Sau wird es verstehen – wie der Server war doch upgedated. Ja der Server vielleicht, aber nicht die Datenbank….

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