Montag, 30. Mai 2016 – Wetter & Flaschen

Zwei Flaschen Bier und eine Flasche Wein zeigen ganz gut, mit was ich mich heute beschäftigt habe. Also definitiv nicht die Verwandlung von vollen Brandweinflaschen in leere. Ich habe mich auch nicht mit dem philosophischen Gedanken gequält, sind sie jetzt halb voll oder doch halb leer? Nein ich habe mich heute mit dem Unterbau meiner Artikelliste herumgeschlagen und den Tiefen von XML unter DotNet. Nebenbei auch etwas das Wetter Revue passieren lassen und mich köstlich über Jörg Kachelmann amüsiert.

Fangen wir mit dem Wetter an. Solche Wetterlagen habe ich schon ein paar Mal erlebt. Am Besten ist mir eine Bergtour in Erinnerung bei der sich eine Forststraße in einen Bach verwandelte und sich 4 Erwachsene und 4 Kinder mit umgedrehten Mülltüten vor den Wassermassen zu schützen versuchten, die da vom Himmel kamen. Glück im Unglück war dann, dass mein Erzeuger es noch geschafft über eine Flussbrücke zu gelangen, bevor diese wegen Hochwassers gesperrt werden musste. Abends konnten wir uns dann die Katastrophenbilder in den öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten nochmals rein ziehen. Aber der hauseigene Wetterfrosch war der Meinung, das es in den Alpen bestes Wetter geben würde. Tja, so kann man sich trotz vorhandener Fachkenntnisse irren.

Also dem Wetter ist nicht nur der Rhein oder Nordostseekanal egal, sondern auch die Wettervorhersagen von Wetterfröschen oder Meteorologen genannt. Ich gebe zu, ich bin ein absoluter Fan von Jörg Kachelmann und vermisse seine Wetterberichte im öffentlich-rechtlichen schon sehr. Aber jetzt gleich vom Hochwatergate zu sprechen, halte ich für etwas übertrieben. Und wenn ich die Ereignisse von vor über 30 Jahren mir so ins Gedächtnis rufe, hätten bei der Aktion meines Alten auch mal locker 8 Menschen drauf gehen können. Das war zum Schluss nicht gerade ungefährlich. Glück gehabt und außer dass alle ziemlich nass geworden sind, ist gottlob nicht viel passiert. Ähnlich sollte man es in Braunsbach sehen. Außer großem Sachschaden und vielen nassen Füßen ist hier keiner zu Schaden gekommen. Und das bei solchen Naturgewalten auch immer mal Menschen ihr Leben verlieren ist tragisch für die Angehörigen, aber leider auch nie ganz zu verhindern. Auch wenn die öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten ihr eh schon miserables Programm ändern. Katastrophen-Voyeurismus hilft den Betroffen auch nicht weiter…

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Komme ich also zu meinen drei Flaschen, die exemplarisch für meine Musterartikel in meiner kleinen Rechnungs-App hier stehen. Also weder voll noch leer sollen sie Symbolisieren, das ich unter das Thema Artikelverwaltung jetzt langsam einen Haken machen kann. Anlegen, ändern, löschen und das vollautomatische Speichern sind jetzt implementiert. Fehlt eigentlich nur noch der Übertrag in das Rechnungsformular. Darum werde ich mich aber erst etwas später kümmern. Jetzt werde ich mich zuerst über die Kontakte und dann über die Stammdaten her machen. Erst wenn das fertig ist, kommt die eigentliche Rechnung dran.

Schon jetzt macht sich der objektorientierte Ansatz meiner App positiv bemerkbar. Ich muss mich nicht über tonnenweise SQL-Abfragen ärgern und wenn es später Änderungen an der Datenstruktur geben sollte, können diese relativ einfach eingebaut werden, ohne dass die bestehenden Daten gleich auch geändert werden müssen. Damit wird es später leichte reine Updates zu veröffentlichen, die nur Fehler korrigieren und sollte mal eine neue Funktion hinzugefügt werden, macht man einfach ein neues Release und dann wieder den Deckel drauf.

Das war es eigentlich schon aus meinem surrealistischen Eierkarton. Mal schauen, was uns der Tag morgen so bringen wird. Erwartet jetzt aber bitte keine Wettervorsage. Ich zitiere zum Ende nochmal Kachelmann aus seinem Hochwatergate:

Festnetz hat fast überall funktioniert und in einer Welt, in der öffentliche-rechtliche Würdenträger etwas mehr Anstand und Eigeninitiative hätten als ein ab getauter Kühlschrank, hätte man SWR und BR1 udn 3 einfach als permanente Quelle für eine Call-In-Sendung benutzt (zusammen mit einem Meteologen, muss nicht ich (Kachelmann) sein, einfach einer mit Ahnung – und das ist nie der, der weiß, wie der Sommer wird), um den Leuten klar zu machen, was passiert.

Problem nur, das die die wirklich Ahnung haben, es selten ins Fernsehen schaffen und wenn ja, von so einer linken Bazille wieder hinaus gelogen werden….

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