Montag, 4. April 2016 – Interview Ali mit Marc

Der Trip nach Loket ist schon wieder Geschichte . Ich nutze die Zeit in der Bahn um die Bilder zu bearbeiten und mir den Plan für diese Woche zurecht zu legen. Auch bei dem Projekt Home Server mit Ubuntu 14.04 LTS geht es nicht ganz ohne Plan. Die Dokumentationen für die Konfiguration als virtuelle Maschine unter Hyper-V, Installation, Nacharbeiten nach der Installation und den Zugriff über OpenSSH sind fertig. Dazu noch eine ziemlich rudimentäre Anleitung für die Einrichtung der Freigaben mit Samba. Es ist also an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie es weitergeht und auf ein neues Video im Netz hinzuweisen.

Kreuz am Wegrand
Kreuz am Wegrand

Als reines Datengrab für Bilder und Dokumente, würde auch eine einfache NAS (Network Access Storage) reichen. Mein Home Server hat etwas mehr Leistung und soll auch dementsprechend mehr können. Die Installation und Konfiguration des LAMP-Servers steht deshalb als nächstes an.

Die Grundüberlegungen welche Dienste auf dem Server laufen sind so ziemlich abgeschlossen. Sowohl in der virtuellen Testumgebung, als auch auf dem physikalischen Server, werden erstmal nur Samba, Apache, PHP, und MySQL bereit gestellt. Das reicht aus, um eine Testumgebung für WordPress zu hosten und Dateien zentral zur Verfügung zu stellen. Erst danach werde ich mich um die Themen Backup, Patch und Release Management, Zugriffskontrolle und Netzwerküberwachung her machen.

Habe ich das Interne Netzwerk fertig, werde ich mich um die Dienste in der Cloud kümmern. Hier stehen drei große Blöcke auf der Agenda. Die Installation und Konfiguration von OwnCloud auf dem eigenen vServer, Email-Archivierung und OpenERP (Odoo). Bei letzterem schließt sich wieder der Kreis und ich bin dann wieder beim Thema E-Commerce angelangt.

Da ich schon beim Thema E-Commerce bin. Bei JTL hat sich auch eine Menge getan, auch wenn ich hier nicht darauf eingegangen bin. Ich muss mal sehen, in wie weit ich mich hier an anderer Stelle austoben kann. Schwierig wird es, da ich dort nicht unabhängig und aus meiner ganz persönlichen Sicht schreiben kann. Hier gibt es Interessen zu beachten, die mir nicht immer so schmecken. Insbesondere dann, wenn sie ein falsches Bild aus meiner Sicht dem Leser vermitteln. Mal sehen, ob ich mich in dieser Form vor den Karren spanne lasse.

Ali von ebakery hat Marc Costeas, Geschäftsführer von Marcos Software, zum Interview eingeladen. Ich finde das Interview in seiner unprofessionellen Machart richtig knuffig. Die gesamten 30 Minuten habe ich mir tatsächlich rein gezogen. Inhaltlich in etwa so wie ein Sommerinterview mit Angela. Ali im Versuch tiefgründige Fragen zu stellen und ein Marc Costea der souverän antwortet. Vieles ist richtig und gut formuliert. Marc erklärt uns, warum Multichannel-Marketing so wichtig ist und wie einfach es mit seiner Lösung ist. Zwischen den Zeilen kann man aber durchaus heraushören, dass nicht alles so schön ist, wie wir es uns doch so gerne wünschen. In einem kann ich Marc voll und ganz zustimmen. Sein Support für seine Software-Lösung ist erstklassig. Das kriege ich regelmäßig in der Facebook-Gruppe von Ali mit. Ja Marc, ich stelle und lese diese deplatzierten Support-Anfragen auch. Und eines dürfte allen klar sein, es handelt sich bei diesem Video um Marketing für einen ganz bestimmten Zweck – da wird keiner freiwillig in die Kamera sagen, welche Probleme es sonst noch gibt.  Darum an dieser Stelle investigativen Journalismus zu erwarten, wäre dann doch völlig überzogen – halt ganz so wie ein Sommerinterview mit Angela oder Peer.

Die Reichweite solcher Videobotschaften ist sehr begrenzt. Ich lasse es mal offen, ob beide damit einen viralen Knaller landen. Es ist in jedem Fall sehr mutig so etwas selbst zu produzieren und dann ins Netz zu stellen. So ein Video kann auch nach hinten losgehen. Lieber authentisch mit allen Nebengeräuschen, holprigen Schnitten und schwankendem Ton, als professionell produziert ohne wirklichen Inhalt – meine persönliche Meinung. Wer sich also über die Machart solcher Videos mokiert, sollte sich selbst an so etwas versuchen.

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