Neues vom Bastard Blogger from Hell

Das ich manchmal ein bisschen „strange“ drauf bin, muss mir keiner erst sagen, ansonsten käme ich nicht auf die Idee, diesen Blog hier ins Netz zu stellen. Richtig geil wird es, wenn Mann oder Frau schön, stark und mutig mit dem Deutschen Haschisch Lieferanten eine BDSM Kaffeefahrt nach Mannheim macht. Das kann ja noch Eiter werden….

Zwischen den Bäumen

Schön, stark und mutig

Ja, ich bin schön, stark und manchmal sogar mutig. Schön gegen die Wand gerannt, stark abgeprallt und mutig wieder angerannt. Windows 10, 1607 Anniversary Update, und VirtualBox scheinen sich nicht wirklich lieb zu haben. In einem Anfall geistiger Umnachtung habe ich mir die OPSI (Open PC Server Ingegration) VM gezogen und war der Meinung, diese dann unter Windows 10 in VirtualBox mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Also Image und Installer heruntergeladen, VirtualBox und AddOns installiert, Image importiert und VM gestartet – Ups, was ist das? Ich sah nur noch blau. Dabei hatte ich definitiv keinen Alkohol zu mir genommen. Stock nüchtern also, besoffen hätte ich mein tun später nachvollziehen können, die Windows 10 Gurke neu gestartet, die VM wieder gestartet und nach 2 Sekunden war der Bildschirm wieder Blau. Bittere Erkenntnis des Tages war also der Blue Screen ist reproduzierbar und meine VirtualBox sollte ich wohl lieber unter Linux laufen lassen – was ja eigentlich auch vernünftiger ist.

BDSM Kaffeefahrt JTL Stammtisch Mannheim

Mit etwas Erstaunen und danach mit einem fetten Grinsen habe ich den Post in meiner Facebook Timeline zur Kenntnis genommen, das am kommenden Freitag ein JTL-Stammtisch in Mannheim statt findet. Prinzipiell eine hervorragende Sache, wenn den nicht ein bestimmter JTL-Servicepartner veranstalten würde. Der Sinnesentzug für JTL-User, denn nichts sehen, heißt mehr fühlen (Originalton Webshop). Das kann ja was werden. Erst wird man an den Stuhl gefesselt (ob es die armen Wichte bis zum Ende auf dem Tower of Power aushalten?), anschließend gibt es einen Einlauf von Heidelpay und zum Schluss Hiebe von Andrea als JTL Domina. Alleine bei dem Gedanken läuft es mir kalt den Rücken runter. Anstatt Wawi, WMS und Co. gibt es die neue Kollektion aus dem SM-Shop zum Ausprobieren. Auf diesen „golden Shower“ verzichte ich gerne – zu mal die gute Andrea keine Ahnung von IT hat und der SM-Shop auch nicht gerade der Renner sein dürfte…

Und was denkt sich der Krüger während dieser glorreichen Veranstaltung? Vielleicht kommt ihm ja der gute Frank in den Sinn und summt so dieses vor sich hin:

Oh God I am the American dream,
But now I smell like Vaseline
An‘ I’m a miserable sonofabitch
Am I a boy or a lady… I don’t know which
I wonder… wonder… wonder… wonder…

In jedem Fall wird der einstimmige Tenor nach diesem Abend lauten: „Aber trotzdem hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert.“ Na, da wünsche ich schon mal viel Vergnügen bei der BDSM Kaffefahrt nach Mannheim – Sachen gibt es auf dieser Welt, nein, nein…. aber passt irgendwie zusammen JTL und SM.

Und da ich gerade schon beim Master of Desaster Krüger, dem Halbgott des Change Management, bin. Wenn ich schon solche Begriffe wie Change Management unter meiner Visage aufführe, dann sollte ich auch etwas mehr Ahnung von ITSM (IT Service Management) haben, als nun gar keine. Wenn man den Bock zum Gärtner macht, darf man sich anschließend nicht wundern, wenn der Garten eher einer Mondlandschaft gleicht. Da sind Tretminen und Fettnäpfchen quasi vorprogrammiert – aber nichts wissen, heißt macht nichts.

Dauert halt länger – DHL

Diese Woche habe ich meine CV beim Deutschen Haschisch Lieferanten Nummer eins ins Karriere-Portal hochgeladen. Sollte man eigentlich nicht öffentlich darlegen, aber hier ist es mir doch einen Kommentar wert. Auf irgendeinem Blog habe ich die Reaktion einer Bloggerin auf eine Absage für eine Bewerbung gelesen. Beim Lesen des Schreibens, das die Kollegin erhalten hat, wurde ich das Gefühl nicht los, diesen Text schon mal irgendwo gelesen zu haben (Und zwar bis auf das Komma genau). Das war bevor ich mich auf ein Job-Angebot bei DHL beworben habe. Beim Hochladen meiner CV und meines Microsoft Transscript ins Bewerberportal habe ich mir definitiv keine Gedanken gemacht, was da so im Hintergrund alles abgeht. Einen Klick weiter, ist mir dann die Kinnlade zwischen die großen Zehen gefallen.

Ich staunte nicht schlecht, als auf der Seite mit meinen Fähigkeiten alles schon komplett ausgefüllt war. Eh Jungs, das könnt ihr gar nicht wissen. Ich habe mich definitiv noch nicht bei Euch beworben – oder doch? Nein, die Jungs haben einfach meine CV und meine Zeugnisse elektronisch eingelesen und wohl auch direkt auf Plausibilität überprüft – ansonsten hätte ich wohl auch schon eine dieser maschinell verfassten E-Mails bekommen, das die Stelle schon besetzt ist und man sich für einen anderen Bewerber entschieden hat, aber man mir viel Erfolg für die Zukunft wünscht – Fuck of – den Schmarrn hättet ihr euch sparen können.

Dümmlicher Art und Weise habe ich vorher Monia per Messanger geschrieben, dass sollte ich den Job bei DHL bekommen, ich um Ihre Hand anhalten würde. Dümmer geht es nimmer. Jetzt sitze ich seit Tagen vor der Kiste, checke alle 5 Minuten meine Mails und kontrolliere meinen Profilstatus im Bewerberprofil und frage mich wann die erlösende Absage von DHL kommt – an die Folgen bei Erfolg möchte ich lieber nicht denken. Dann schon lieber BDSM Kaffeefahrt.

Back to the roots

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, als wenn mich der rosa Riese verfolgt. Anders kann ich mir gewisse Dinge nicht erklären. Nichts ahnend schickt man seine CV einem Headhunter in der Hoffnung, dass er einem einen lukrativen Brotjob vermittelt und was kommt raus? Nicht schon wieder! Kennt ihr noch die Musik, wenn sich so ein 33k Modem über ISDN mit dem Internet verbindet? Ungefähr diese Töne hatte ich im Kopf, als ich am Freitag die Mail vom Headhunter im Posteingang las.

Okay von irgendetwas muss man auch als Blogger leben und die Werbeeinnahmen reichen für einmal Essen im Halbjahr aus. Aber bevor ich jetzt die Rinde von den Bäumen nage und hier Hungerfantasien zum Besten gebe, schaue ich mich lieber nach einem vernünftigen Brotjob um, der mir auch genügend Stoff für die Zukunft bringt. Die Ideen kommen ja nicht, wenn man den ganzen Tag so alleine auf der Couch liegt und Taschenbillard spielt. Und eine kleine Luftveränderung kann ja nicht schaden.

SPAM

Was macht man mit SPAM-Mails? Klar diese Post landet ungelesen im Nirwana – sind ja nur lästige Bits und Bytes des digitalen Desasters. Normalerweise klicke ich schön brav jede Mail an, prüfe sie ob sie auch wirklich Spam ist, und erst danach landet sie im Papierkorb. Nur ist da JTL ziemlich aufdringlich, weil sie für meinen schon längst abgelaufenen eazyAuktion Sandbox-Account immer noch eine Verlängerung des Tokens haben wollen, obwohl die Spaßvögel des eCommerce meinen Konto gesperrt haben. Jungs, das ist Balla Balla, was ihr da macht. Völlig ohne Hirn und Verstand. Da hat es nicht einmal geholfen, dass ich dem JTL-Conan persönlich angeschrieben habe, er möge doch bitte diesen Unfug lassen. Nein es kommen schön brav im Abstand von 7 Tagen seine hirnlosen Emails.

Irgendwann habe ich dann auch keinen Bock mehr, mich sinnlos über so viel Schwachsinn aufzuregen und frage mich dann, wie blöd bist du eigentlich selbst. Hallo Schäfer, sie sind vom Fach und was macht man in solchen Fällen. Ja ich weiß, meckern bringt nichts. Also im ersten Schritt markiert man die Mail als Junk in seinem Mail-Client, hier Thunderbird. Danach klickt man mit der rechten Maustaste auf den Absender der Nachricht und wählt im Kontextmenü Filter erstellen aus… aus.

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Im folgen Fenster wählt man als Auszuführende Aktion Löschen der Nachricht aus und klickt auf OK.

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Jetzt sollte man nur noch einmal auf den Button Jetzt ausführen klicken und schon wird der ganze Rotz ins Nirwana geschickt. Praktisch so ein Filter nicht – oder?

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Praktisch so ein Filter und jetzt muss ich nur noch am Ende der Woche einmal den Papierkorb leeren. Im übrigen reicht da ein Filter für den ganzen Junk-Mist aus, den man so in der Woche bekommt.

Das war es schon mit dem Wochenrückblick für diese Woche. Leider werde ich auch in der nächsten Woche nicht viel Zeit zum Blogger haben. Morgen früh bin ich wieder auf Achse und da wird hier für 3 Tage alles ruhen. Mal schauen was ich so von meinem Trip so an Überraschungen mitbringen werde. Spannend wird es jedenfalls….

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