No risk – No fun – Erster Bericht zum Windows 10 Upgrade

DSCN0057 (640x427)Kennen wir ja alle noch aus den Zeiten von vor Plug and Pray. Für die ganz jungen unter meinen Lesern, ja es gab mal ein Microsoft Betriebssystem, genannt MS-DOS 6.1 das wurde von Disketten installiert. Ich mal eine für euch hier fotografiert. Auf so einer Diskette hatten satte 1,44 MB Daten platz. Da geht nicht mal ein Foto von eurem Smartphone drauf, geschweige denn ein Song von Xavia. Auf sechs solcher Disketten war dann MS-DOS drauf. Auf weiteren 11 Disketten war dann Windows 3.11 für die Installation abgelegt. Und jetzt wisst ihr wo der Name Discjockey herkommt – Disk rein, Disk raus. Es war also ziemlich mühselig Ende der 80ziger bis Anfang der 90ziger Jahre einen PC neu zu installieren. Ja wir kannten schon die CD. Nur war da am Anfang nur unsere Mucke (Musik) drauf. Programme und Daten kamen erst viel Später. Okay das Ganze ist jetzt knapp dreißig Jahre her und wir leben im Zeitalter des Internet der Dinge, was so viel bedeutet, der Einbrecher kommt nicht mehr mit dem Dietrich ins Haus, sonder ist Hacker und benutzt sein Laptop mit Unix.

Um es kurz zu machen, vor fast zwanzig Jahren habe satte 4 Tage gebraucht um meinen Rechner von Windows 3.11 auf Windows NT 4.0 Upzugraden (NT steht für New Technologie) und heute ist das Update von Windows 7 auf Windows 10 an einem Vormittag, ohne auch nur ein kleines Problem zu verursachen, einfach so, mir nichts dir nichts, durchgelaufen. Keine Anwendung weg, wie mancher technische Redakteur angesehener Online-Medien im Vorfeld so behauptete, alle Daten und Einstellungen sauber übernommen und noch nicht mal die sonst übliche Frage nach meinem Microsoft Live Account wurde gestellt. Warum eigentlich nicht gleich so? Warum musste ich geschlagene zwanzig Jahre auf diesen Tag warten? Herr Bill Gates, können sie mir diese simplen Fragen beantworten. Jedes Mal habe ich im Vorfeld einer neuen Version gelesen und gehört: „Das beste Windows, das es je gab.“ Und jedes Mal hatte ich danach Kopfschmerzen und nächtelange Update-Orgien vor mir.

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Okay – diesmal ist Microsoft hier ein Schuss ins Schwarze gelungen. Ein Roll-Back kommt definitiv nicht in Frage, da ich schon auf meinem Desktop Windows 10 einsetze und sehr zufrieden bin mit dem Insider Preview. Nur mein Nokia bereitet mir noch ein paar kleine Schwierigkeiten mit Windows 10. Das wird sich aber mit der Zeit legen. Es nervt halt, wenn man sein Smartphone alle zwei Tage neu starten muss. Und wenn ich einen Wunsch bei Microsoft frei hätte, würde ich mir ernsthaft einen Windows Home Server 10 wünschen. Als Nachfolger für meinen schon etwas angestaubten Windows Home Server 2011. Na Bill, erfüllt ihr mir diesen Wunsch.

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