Potentiell unerwünschte Software in Filezilla 3

Das in der Installationsroutine von Filezilla 3 auch unerwünschte Adware versteckt ist, weiß ich nicht erst seit gestern. Wer bei der Installation nicht aufpasst zieht sich eine Menge Schund auf den PC, den er so sicherlich nicht haben will. Gerade bei einem Tool, das als Standard für die Datei-Transfer via dem FTP-Protokoll dient, ist dies sehr fragwürdig. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich darüber berichtet, wie man den Windows Defender scharf macht Adware zu erkennen. Hier mal gleich der Beweis dafür:…

Ich hatte schon die Ursprungsinstallationsroutine auf der lokalen Festplatte für Filezilla vergessen. Nicht so mein Windows Defender. Bei einer meiner Routineüberprüfungen der lokalen Festplatte meldete er mir, dass er Schadsoftware gefunden hat. Ein Blick in den Verlauf zeigte er mir an, dass er das Element PUA:Win32/Creprote.B erkannt hat. Als Ort für die Schadsoftware zeigte er mir

2016-01-19 22_57_23-Windows Defender

C:\Users\Info\Downloads\Filezilla_3.exe an. Klar ohne groß darüber nachzudenken habe ich gleich mal auf „Alle entfernen“ geklickt.

2016-01-19 22_56_20-Downloads

Im angegebenen Ordner hat er mir keine Filezilla_3.exe angezeigt, ich gehe aber davon aus, dass es sich um eine der 3 Download-Dateien im Screenshot oben handelt. In wie weit die Adware vom Microsoft Defender entfernt wurde, kann ich noch nicht sagen. Ob ich Filezilla als FTP-Client unter Windows weiterhin einsetze, lasse ich an dieser Stelle mal offen. Wahrscheinlich werde ich dafür wieder in Zukunft die Bordmittel von Windows, sprich den Explorer, verwenden. Sicher ist nun mal sicher. Und wenn in einer Anwendung potentiell unerwünschte Software enthalten ist, dann hat diese auf meinem Rechner auch nichts zu suchen!

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