RedNotebook, das kleine Helferlein für Blogger

Immer wieder lese ich, das man als Blogger einen Redaktionsplan benutzen soll oder sollte. Okay, ich bin jetzt nicht so schizophren, dass ich Redaktionssitzungen mit mir selber abhalte. Aus meiner Sicht habe da einige eine komplett falsche Vorstellung, was ein Blog ist, und wie ein Blogger seinen Blog mit Inhalten befüllt. Ich muss auch auf der Jagd nach Lesern nicht den großen News-Portalen wie Heise Online nach eifern. Trotzdem brauche auch ich etwas, mit dem ich meine Inhalte vorbereiten und neue Ideen sammeln kann.

Unter Windows mit Microsoft Office hätte ich mir jetzt keine Gedanken gemacht. Hier erfüllt OneNote alle Anforderungen. Nun habe ich mich aber dafür entschieden unter Linux zu arbeiten. Damit fällt schon mal OneNote aus der Liste der möglichen Kandidaten heraus. Eine Cloud-Lösung kommt auch nicht in Frage, da ich im Regionalexpress der deutschen Bummelbahn kein WLAN habe und mein Smartphone für alles mögliche geeignet ist, nur nicht um die Google Notizen einigermaßen bequem zu befüllen. Dazu kommt noch, dass diese Notizbücher in der Regel über keine Kalenderfunktion verfügen.

RedNotebook ist sicherlich kein Geheimtipp. Das mir diese Programm erst jetzt unter gekommen ist, liegt einfach daran, dass ich bis jetzt nach keiner für mich geeigneten Lösung gesucht habe. Die Installation unter Ubuntu ist auch nicht der Rede wert. Im Ubuntu Software Center in der Suche einfach RedNotebook eingeben, auf installieren klicken und das war es dann auch schon. So zwischen Tür und Angel bin ich noch nicht dazugekommen die Rechtschreibprüfung für RedNote zu installieren. Das werde ich aber heute Abend nachholen.

Beim ersten Starten zeigt sich eine Beispielseite. Einfach RedNotebook schließen und wieder öffnen und man hat ein leeres Notizbuch. Der Clou an der Geschichte ist, das man für jeden Tag hier seine Notizen hinterlassen und diese wie in Twitter mit Hashtags versehen kann. Dazu gibt es noch eine Textsuche mit der man in den Notizen nach Schlagwörtern suchen kann. Der Texteditor ist wunderbar primitiv und die Notizen lassen sich direkt aus RedNotebook in diverse Formate exportieren.

RedNotebook kommt dabei komplett ohne Datenbank im Hintergrund aus. Das komplette Journal wird als reine Textdatei auf die Platte geschrieben. Und dafür ist dieses Programm erstaunlich flott unterwegs. Allerdings sind in meinem Journal auch noch nicht besonders viele Einträge vorhanden. Mal schauen wie sich das bei intensiver Nutzung entwickeln wird.

Windows Anwender müssen jetzt nicht neidisch sein. RedNotebook gibt es auch für Windows. Einfach mal nach „rednotebook download“ in der Suchmaschine des Vertrauens eingeben und dann auf den richtigen Link klicken. Die Installation sollte unter Windows auch nicht sonderlich schwer sein.

Wer wissen will, wie man mit RedNotebook arbeiten kann, dem kann ich diese kleine Video empfehlen. Das ist zwar in Englisch. Die Anwendung selbst ist aber ins Deutsche übersetzt.

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