Rückblick auf den Oktober

Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern – Konfuzius. Mit der Geduld ist das aber so eine Sache. Im Zeitalter des Internet der Dinge ist wohl uns die Geduld völlig abhanden gekommen. Ich sage nur Lieferung am gleichen Tag. Aber wenn man schon zu geizig ist, sich vernünftige Software zuzulegen, dann sollte man sich auch in Geduld üben. Wer aber schnelle Lösungen haben will, sollte dann auch bereit sein tief in die Tasche zu greifen – sofern das mit dem Schrott überhaupt umsetzbar ist.

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Um so eine Libelle auf ein Foto zu bekommen braucht man viel Geduld und eine einigermaßen vernünftige Kamera. Die gleiche Geduld und Ausdauer braucht man, um komplexe Probleme zu lösen. Oft ist es so, das die Lösung im Grundsatz zwar klar ist, aber es Details gibt, die zunächst wie eine unüberwindbare Mauer im Weg stehen.

Einige meiner Anleitungen sind über einem Zeitraum von mehreren Wochen und Monaten entstanden. Am Anfang ist immer eine Idee. Diese Idee muss dann zu Papier gebracht werden und weiter spezifiziert werden. Dann macht man sich daran die Lösung zu finden. Das heißt oft stundenlanges googeln und lesen von Internetseiten, die sich mit dem Thema schon beschäftigt haben oder hilfreiche Informationen dazu bieten. Und natürlich nicht zu vergessen, manchmal hilft auch Kommissar Zufall. Und für komplexe Probleme gibt es keine einfachen Lösungen. Das ist in der Politik, im Leben und in der IT so. Wer das nicht kapiert sollte sich überlegen ob Tomatenzüchten nicht die bessere Berufswahl ist. Hier lernt er oder sie schon mal sich in Geduld zu üben.

Weil gerade schon beim Thema Geduld bin. Auch ich muss mich gerade wieder in Geduld üben. Was auf den ersten Blick als keine große Sache erscheint, wird in der Realität mal wieder richtig kompliziert. In jedem Fall geht es nicht so schnell, wie ich mir das gerade wünsche. Also versuche ich mich in Geduld zu üben. Was aber nicht bedeutet, dass ich tatenlos hier herum sitze und Däumchen drehe.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Hier ist aber meine Geduld zu Ende. Bitte was soll der Schwachsinn mit der Sommerzeit und Winterzeit. Demnächst bringen wir unseren Kindern wieder bei, das die Erde ein Scheibe ist und sich die Sonne um die Erde dreht. Im Sommer geht die Sonne nicht früher auf, nur weil wir an der Uhr drehen. Wir stehen in Relation zu unserem Fixstern nur eine Stunde früher auf und essen unser Mittagessen schon um 11 Uhr. Bei der Gelegenheit stelle ich mir Angie vor, wie sie in einem Kuhstall in Mac-Pomm steht und einer Kuh versucht klar zu machen, dass diese jetzt eine Stunde früher die volle Milchleistung geben soll. Wie bescheuert ist das denn. Und der Spiegel fordert schon gar die Abschaffung der Winterzeit – noch blöder geht es nicht mehr.

Um es allen mal klar zu machen. Mittag ist, wenn die Sonne den höchsten Punkt am Firmament erreicht hat. Und das ist in Bautzen etwas früher wie in Aachen. Damit wir aber kein Chaos haben, wurden von einem schlauen Bahnbeamten die Zeitzonen entwickelt, damit wir die Fahrpläne der Eisenbahnen synchronisieren können. Dabei ist aber keiner auf die Idee gekommen zweimal im Jahr die Uhren zu verstellen, nur damit ich gezwungener Maßen 10 Monate lange eine Stunde früher aufstehen muss, bzw auch mein Mittagessen zu mir nehmen soll. Das ist dann ein spätes Frühstück meine Damen und Herren. Also weg mit dem Unfug Zeitumstellung.

Goldener Oktober?

Nehme ich die reinen Wetterdaten für den Oktober zur Grundlage, so hatte der Oktober von allem etwas. Trotzdem war es für mich ein goldener Oktober. Und das lag nicht nur am Wetter, sondern auch an den Umsätzen die ich mit dem Blog erzielen konnte. Bei Google Adsense liege ich zwar noch weit hinter den Erwartungen zurück, dafür war der Monat bei Amazon der beste bis jetzt. Auch die Besucherzahlen haben sich etwas erholt, sind aber noch nicht da, wo Sie vor 12 Monaten schon einmal waren. Hier gilt es noch etwas aufzuholen.

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Ausblick auf den November

Hilfe ich wurde gehackt. Im Internet kursieren rund 3 Milliarden Datensätze mit geklauten Zugangsdaten und eine erste Überprüfung hat bei mir ergeben, dass es auch mich erwischt hat. Hier wurden meine Zugangsdaten bei Adobe im Oktober 2013 gehackt und da war ich mit einer Mailadresse dabei. Das ganze muss ich sogar als kritische Sicherheitslücke einstufen und somit in den nächsten Tagen sämtliche Passwörter ändern. Die Mailadresse ist zwar nicht mehr aktiv, trotzdem sollte ich hier die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen einleiten. Damit ist auch das zentrale Thema für den November klar. Es geht um Sicherheit und wie setze ich diese dann auch um. Das gibt mir wieder die Möglichkeit mich ungehindert austoben zu können.

 

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