Samstag, 18. Juni 2016 – Prozess Rechnung

Eine Software ist erst dann richtig gut, wenn sie einen vorher klar definierten Prozess möglichst automatisch durchführt, oder zumindest den Dummy optimal unterstützt. So ein klassisches Beispiel ist die Autovervollständigung, bei der der Dummy nur die ersten Buchstaben tippen muss und schon wird ihm das ganze Wort angeboten. Nun ist ein App zum Schreiben von Rechnungen keine Textverarbeitung. Aber an bestimmten Stellen muss der Dummy geführt werden und eine Schritte können automatisiert werden, da sie sich immer wiederholen und wir hier keine Interaktion mit dem Dummy mehr benötigen.

Prozess RechnungEine Tabellenkalkulation ist definitiv etwas anderes als eine Windows 10 Universal Windows Platform App. Also sollte sich auch das Bedienkonzept klar von der ursprünglichen Lösung unterscheiden. Die Oberflächen waren zum Testen der wichtigsten Funktionen ganz nett. Aber für Dummy in der Praxis sind sie mit Verlaub Bullshit. Zu mal ich bei der Entwicklung mit bedenken muss, dass der Dummy damit auch auf dem Mobilphone klarkommen muss.

Um ein wirklich gutes Bedienkonzept hinzubekommen ist es notwendig sich mal den Prozess der dahinter steckt anzusehen und grundsätzlich davon auszugehen das der Dummy tatsächlich ein Vollpfosten ist. Wenn also unsere ewige Praktikantin Monika mit ihren bescheidenen Kenntnissen der deutschen Sprache unfallfrei an ihr Ziel gelangt, dann habe ich alles richtig gemacht.

In jedem Fall wird es zwei Bedienkonzepte geben. Eines für den Einsatz auf mobilen Endgeräten und eines für die größer auflösenden Geräte. Wobei das Umschalten zwischen diesen beiden Ansichten einmal über die Geräteklasse implementiert werden muss und einmal über die Größe des Fensters.

In jedem Fall wird man den Ursprung in der endgültigen Lösung alleine optisch schon nicht mehr wiedererkennen. Also mache ich mich an die Arbeit, um das ganze für Dummies und Monikas benutzerfreundlich zu gestalten. Das ist definitiv das Ende der Methode des unbekümmerten Probierens….

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