Sonntag, 14. August – Wochenrückblick

Mit dem Blick zurück ist das immer so eine Sache. Beim Radfahren kann so etwas auch mal leicht ins Auge gehen. Da sollte man den Blick klar nach vorne auf die Straße Gerichtet haben. Trotzdem lohnt diese Woche mal ein Blick zurück, denn da war mächtig was geboten.

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Anfang der Woche habe ich die Geschäftsleitung von JTL angeschrieben, Sie mögen mich doch bitte aus Ihren Verteilern und auch alle meine persönlichen Daten in Ihren Systemen löschen. Die Resonanz auf meine Mail war gleich Null – also gar nicht. Vielleicht hilft ja die mediale Keule und der smarte Hinweis, das dies mal eine grobe Verletzung des Datenschutzes ist. Wenn schon dann bitte ordentlich und keine halben Sachen – wie konnte ich nur wieder vergessen, das halbe Sachen gerade die Kernkompetenz der eCommerce-Liebhaber aus Hückelhoven sind.

Dazu passt auch schön der nette Kommentar, den ich zu diesem Artikel bekommen habe: https://schaemicon.de/dienstag-5-juni-2016-alternativlos-odoo/. Das mich da jemand auf Facebook einen Spinner genannt hat, hatte ich glaube ich schon hier einmal erwähnt. Nur dürfte ich gar nicht so verkehrt liegen, wenn ich mir den Kommentar und sonst so einige Kommentare auf Facebook dazu durchlese. Der Geduldsfaden dürfte bei einigen kurz vorm Reißen sein. Mir ist schon klar, das dies einige nicht gerne hören. Aber mit der Vogelstrauß-Taktik und ansonsten so tun, als wäre alles bestens, kriegt man den Karren kaum noch aus dem Dreck.

Fakt ist, das man die angeblich führende eCommerce-Lösung nicht mit einem ordentlichen Enterprise Ressource Management System vergleichen kann. Da hinkt diese Hobby-Lösung noch gewaltig hinterher. Denjenigen, die noch immer mit viel Herzblut ihre heiß geliebte Wawi vor jeder Kritik verteidigen, sei gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ach ja, Radfahren war ich diese Woche auch noch. Samstag Nachmittag mal kurz nach Ladenburg gerollt. Gemütliche 25 Kilometer zum warm werden. Gab auch ein paar hübsche Bilder. Und am heutigen Sonntag dachte ich mir so, ich könnte locker flockig die 43 Kilometer ins schöne Eberbach am Nachmittag in Angriff nehmen und dann anschließend mit der S-Bahn zurück nach Heidelberg fahren. Der erste Teil meines Plans ging auch voll auf. Okay, auf dem Neckar-Radweg war mindestens so viel Verkehr wie auf der A6 30 Kilometer weiter südlich. Vielleicht sollte die Landesregierung hier einen 6-spurigen Ausbau in Erwägung ziehen.

Nur mit Teil 2 des Plans bin ich dann am Schienenersatzverkehr der Deutschen Bummelbahn gescheitert. Der sehr freundliche Busfahrer gab mir klar zu verstehen, das die Fahrradmitnahme nicht möglich ist. Ich habe es zu mindestens versucht. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als die ganzen 43 Kilometer wieder mit dem Rad zurück zu strampeln. Nein ich bin nicht Tod vom Rad gefallen. Auch wenn sie das wohl mancher in Hückelhoven gerade wünscht. Die 86 Kilometer waren unterm Strich etwas mehr, als ich eigentlich wollte. Muskelkater werde ich morgen definitiv keinen haben.

Ich wünsche an dieser Stelle noch viel Spaß an den Bildern von der heutigen Tour.

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