Sonntag, 27. März 2016 – Ostersonntag

Zeit für den Wochenrückblick und diese Woche ist so einiges passiert. Da waren die Terroranschläge von Brüssel, die uns Medial in Atem gehalten haben. Montag war Frühlingsanfang, wenn auch das Wetter nicht sonderlich berauschend war und gestern hatten wir den Klassiker im Fussball Deutschland gegen England mit dem glücklicheren Ende für die Kicker von der Insel. So war schon eine Menge geboten in dieser Woche. Damit wäre die Woche schon fast umrissen.

Osterei
Osterei

Natürlich beschäftigt mich auch der Terror. Ich will hier nicht den medialen Fehler begehen und dies mit einer Religion in Zusammenhang bringen. Das hat für mich nichts mit der freien Ausübung eines Glaubens zu tun. Sorry, ich bin bekennenden Ungläubiger und habe damit kein Problem. Trotzdem bin ich auch bekennender Christ, weil die Grundsätze des christlichen Glaubens die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben bilden. Darum würde es mir auch nie in den Sinn kommen, aus der Kirche auszutreten. Und wer sich mit der Lebensart, die wir hier pflegen, nicht anfreunden kann, darf gerne dorthin gehen, wo der Pfeffer wächst. Ansonsten sollten wir alle es mit dem alten Fritz halten: „Jeder möge nach seiner Facon glücklich werden – PUNKT“.

Die einzige Konsequenz aus den Attentaten von Brüssel ist mal wieder der Schrei nach noch mehr Überwachung. Was für Auswüchse das haben kann zeigen die beiden Verhaftungen in Düsseldorf und Gießen. Nein hier wurden keine gefährlichen potentiellen Attentäter verhaftet, wie schon durch die Presse gegeistert ist. Hier wurden einfach nur zwei Männer muslimischen Glaubens verhaftet, die einfach nur die falschen Wörter in Kurznachrichten verwendet haben. Wenn ich mir jetzt bei jedem Wort, was ich hier schreibe oder über einen anderen Kanal versende überlegen muss, ob ich nicht demnächst ein SEK vor der Tür habe, dann hat das nichts mehr mit Freiheit und Demokratie zu tun. Außer ich will, dass mir die freundlichen Herrn vom SEK behilflich sind, den Vorgarten umzugraben – hat dieser dringend nötig. Vielleicht doch eine entsprechende SMS an meinem alten Herrn versenden? Ich weiß nicht…

Was eine knapp 45 Minuten lange Dokumentation ausmachen kann, sofern sie journalistisch gut gemacht ist. An Karfreitag stand bei ZDF-Info das Internet und Social Media im Fokus und diverse Dokumentationen haben das Thema beleuchtet. Bevor ich mit dem Finger auf andere Zeige, auch ich habe Bloggen mit Bloggen verwechselt. Wie kann man Bloggen mit Bloggen verwechseln, fragen Sie sich jetzt? Ganz einfach: Nicht jeder der sich Blogger schimpft ist in Wirklichkeit auch ein Blogger – oder besser ausgedrückt, nicht jeder Artikel, der auf einem Blog veröffentlicht wird, ist auch in Wirklichkeit ein Blog-Beitrag. Ich will es mal so beschreiben, ein Blog ähnelt mehr einem Expeditionstagebuch, als einer Bedienungsanleitung für Waschmaschinen. Und genau das soll ja meinen BLOG ausmachen. Für meine Bedienungsanleitungen habe ich schon einen eigenen Bereich, eingerichtet. Hier blogge ich auch nicht, sondern ich dokumentiere meine, in Anführungsstrichen, Arbeit. Im Blog berichte ich darüber, ob es gut ging oder nicht und was mich sonst noch so am Rande berührt. Also mein öffentliches Tagebuch oder Logbuch:

„Computerlogbuch der Enterprise. Sternzeit 81316. Captain Kirk. Raumschiff Enterprise auf dem Flug nach…“

Da steht nicht wie das Raumschiff Enterprise geflogen wird!

Richtig interessant wird es, wenn in einem sogenannten Blog-Beitrag x-Mal der Name einer Bekleidungskette genannt wird, der Hintergrund aber Umstandsmode sein sollen. Das die Autorin zum dritten mal trächtig ist und damit wohl in die Fußstapfen der Mutter unserer starken Truppe treten will, mag ja noch authentisch sein. Das es sich hier um einen unabhängigen Blog-Beitrag ohne monetäre Interessen handelt, wage ich zu Bezweifeln. Fragt sich nur, wie viel Mutti von der Bekleidungskette erhalten hat – und bevor sich jemand aufregt, ja auch ich bin käuflich! Und alle Beiträge, die hier noch so herum geistern und nur den Anschein eines kommerziellen Interesses haben, werden auch demnächst in einen extra dafür vorbereiteten Bereich verschoben. Nur bin ich auch nur ein Mensch und hexen kann ich nicht.

Ach so – was gab es sonst noch? Ein paar neue Anleitungen habe ich fertigstellen können und hier veröffentlicht. Bevor ich jetzt wieder groß an dieser Seite weiter bastle, hat mein Home Server Projekt endlich wieder Prio 1. PhpMyAdmin ist auf dem produktiven Server schon installiert und jetzt kann dort meine WordPress Entwicklungsumgebung eingerichtet werden. Ob ich auf dem Home Server ein kleines Intranet aufbauen werde, ist noch nicht klar. Wenn es das Bloggen erforderlich macht, werde ich das Projekt angehen. Vorher werde ich zuerst auf dem Testserver und dann auf meinem vServer OwnCloud installieren, konfigurieren und produktiv in Betrieb nehmen. Das verspricht spannend zu werden.

Ich wünsche allen noch frohe Ostern, ruhige Feiertage und einen guten Start in die nächste Woche.

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