Sonntag, 3 April 2016 – Wochenrückblick

Ich habe zwar die letzten zwei Wochen viel geschrieben, produktiv habe ich allerdings relativ wenig gemacht. Das liegt auch daran, dass ich die letzten Wochenenden sehr viel Unterwegs war. Auch dieses Wochenende war ich wieder auf Achse. Diesmal war ich nicht in der Region unterwegs, sondern ich habe mir ein Wochenende in Tschechien gegönnt. Ziel war die mittelalterliche Stadt Loket (Ellbogen), die ich durch Monia schon vor zwei Jahren entdeckt hatte. Diesmal wollte ich Stadt und Umgebung etwas genauer und alleine unter die Lupe nehmen.

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Wie bei meinen Tutorials ist oft der Weg das Ziel. Es kommt nicht immer darauf an, ob man das eigentliche Ziel erreicht. Meist ist es spannender, wie man seine Ziele erreicht. Hat man dann sein Vorhaben erreicht, ist meistens auch schon die Spannung raus. Also so mal sich nur in die Bahn setzen oder in einen Flieger, irgendwohin reisen um dort nur 3 Wochen faul am Strand zu liegen, ist definitiv nicht mein Ding. Da kriege ich schon nach 24 Stunden einen Anfall und suche mir eine Beschäftigung.

Die ersten fünf Tage der Woche lassen sich schnell zusammenfassen. Ostermontag kurz bei nicht gerade berauschenden Wetter in der Pfalz gewesen und einen dicken Hacken daran gemacht. Die Bilder von dort kann ich in den Papierkorb werfen. Dienstag und Mittwoch noch schnell meinem Blog mit surrealistischen Nonsens gefüttert, um dann Donnerstag ein weiteres Tutorial zum Thema Home Server mit Ubuntu Server 14.04 LTS endlich fertig zu machen. Freitag nur eine kurzen Quicky geschrieben, weil Samstag sollte es auf Reise gehen.

Immer die gleichen Bilder wird mit der Zeit auch langweilig. Das Heidelberger Schloss gehört zu den meist fotografierten Objekten in Deutschland. Kein Wunder bei den ganzen asiatischen Touristen, die Jahr für Jahr in die romantische Stadt am Neckar reisen. Da muss ich nicht die millionste Ansicht bei mir auf dem Blog haben. Ich will ja schließlich unterhalten und neues Zeigen und nicht langweilen. Loket ist jetzt auch gerade nicht unbekannt, aber bei weitem nicht so ausgelutscht wie Heidelberg.

Also Samstagmittag den nächsten ICE in Richtung Osten genommen und auf nach Tschechien. Ganz so spontan geht so etwas natürlich nicht. Beim Thema Übernachtung habe ich hier die Sicherheitsvariante gewählt und vorher ein Zimmer in der näheren Umgebung reserviert. Cheb bot sich als Ausgangspunkt an und durch meinen Trip im Herbst hatte ich dort auch schon eine Anlaufstelle. Macht sich besser, wenn man die Sprache des Landes nicht so wirklich beherrscht.

Über Loket an sich gibt es nicht viel zu berichten. Die Stadt ist nicht sonderlich groß und schnell umrundet. Das komplette Panorama passt auf ein 16:9 Bild. Genau dies macht die Sache aber so interessant. Während Dillsberg bei Heidelberg auf einem Hügel hoch über dem Neckar liegt, ist Loket auf einem Felsen im Tal der Eger. Dadurch lässt sich die Stadt hervorragend von den umliegenden Hügeln fotografieren. Die Ergebnisse der Fotosafari könnt Ihr hier sehen und damit genug der geschriebenen Worte…

2 Gedanken zu „Sonntag, 3 April 2016 – Wochenrückblick“

  1. Historie Lokte

    Na skalnatém vrchu, nad řekou Ohří, se tyčí hrad a kolem něho město. Hrad i město dostaly jméno po mohutném meandru ve tvaru ohnutého lokte. Tento opevněný celek býval nazýván „klíč ku Království českému“.

    Počátky hradu

    Již počátkem třináctého století tu byla postavena hradní pevnost. Chránila české pohraničí před průnikem německých záborových úředníků. Říkalo se jim ministeriálové a byli to nesvobodní panští služebníci, kteří ve službách markrabího Děpolta z Vohburka kolonizovali část bývalého Sedlecka.

    Význam hradu

    Hrad Loket měl nejen svůj strategický význam. Král Václav I. na Lokti přijímal důležité návštěvy a vedl tu státní jednání. V roce 1239 zde král přijal římského císaře Konráda.

    Často zde pobývali i členové panovnického rodu Lucemburků. V neklidných dobách sporů se šlechtou se tu ukrývala královna Eliška s dětmi. Když se rozšířilo, že chce svého syna prohlásit za krále a vládnout jeho jménem, přitáhl k Lokti král Jan Lucemburský. Vstup do hradu si vymohl násilím. Eliška byla vykázána do Mělníka (Mělník byl věnné město českých královen). Tříletý kralevic Václav, pozdější král a císař Karel IV., byl v Lokti nejprve vězněn v kobce, poté už jen hlídán. Svou matku po celé dlouhé tři roky neviděl. Navzdory těmto zážitkům si budoucí král místo oblíbil. Karel IV. v roce 1333 hrad ve svém návrhu zákoníku Majestas Carolina zahrnul mezi nezcizitelné hrady – stejně jako například Karlštejn.

    Husitské války

    1. für alle die kein Tschechisch sprechen, hier die Übersetzung für Monia….

      Geschichte Loket

      Auf einem felsigen Hügel über dem Fluss Ohri, steht die Burg und um die Stadt. Das Schloss und die Stadt wurden nach dem massiven mäanderförmig gebogenen Ellenbogen genannt. Diese befestigte Komplex wurde „der Schlüssel zum Königreich Böhmen“ genannt.

      Die Anfänge des Schlosses

      Bereits zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts gab es die Burgfestung gebaut. Tschechische Grenz geschützt gegen das Eindringen von deutschen záborových Beamten. Sie wurden ministeriálové und sie waren unfrei panští Diener genannt, die im Dienst von margrave Děpolt Vohburka waren Teil des ehemaligen Sedlecko kolonisiert.

      Die Bedeutung des Schlosses

      Burg Loket war nicht nur seine strategische Bedeutung. König Wenzel erhielt er bei Loket VIPs und führte den Stand der Verhandlungen. Im Jahre 1239 akzeptierte es König den römischen Kaiser Konrad.

      Oft waren sie hier und die Mitglieder des Königshauses von Luxemburg. In den unruhigen Zeiten von Streitigkeiten mit dem Adel hier versteckt Queen Elizabeth mit Kindern. Wenn Sie verbreiten, dass er seinen Sohn will einen König zu erklären, in seinem Namen zu regieren, zog er Loket König Johann von Luxemburg. Eintritt in die Burg gefordert gewaltsam. Elizabeth wurde nach Melnik berichtet (Melnik war ein Leibgedingstadt böhmischen Königinnen). Triennale Fürst Wenzel, der spätere König und Kaiser Karl IV., In Loket zuerst in einem Verlies gefangen gehalten wurde, dann nur beobachtet. Seine Mutter ganzen drei lange Jahre vor. Trotz dieser Erfahrungen wurde ein zukünftiger König Platz. Karl IV. 1333 umfasste die Burg in ihrem Entwurf des Kodex Majestas Carolina unter den unabdingbaren Burgen – wie Karlštejn.

      Die Hussitenkriege

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