Sonntag, den 15. Mai 2016 – Wochenrückblick

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Rest. Und während die beiden Streithähne im Kiesbett mit ihren ziemlich demolierten Rennwägen hängen, holt sich so ein 18jähriger Holländer ohne Wohnwagen im Schlepptau den großen Preis von Spanien. Das beste waren die Bilder danach und die Kommentare von Niki Lauda. Damit konnte ich wieder von TV auf VGA umschalten. Und was ist sonst noch diese Woche passiert?

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Dokumente, Bilder oder Videos per Netzwerkfreigabe für mehrere Geräte nutzbar zu machen, ist keine große Herausforderung mehr. Anders sieht es aus, wenn ich mein Home Office verlasse und von irgendwo darauf zugreifen will. Okay hier stehen mir Dienste wie Dropbox, OneDrive oder Google Drive zur Verfügung, wo ich in der Cloud diese Daten speichern kann. Aber wer kann darauf zugreifen und sind sie dort vor unbefugten Zugriff sicher? Ich habe keine Probleme damit, wenn die NSA meine Dokumente auf OneDrive liest. Ich habe auch kein Problem damit, dass sie eventuell Zugriff auf mein Windows 10 Profil haben, was Microsoft freundlicherweise dort auch speichert. Aber muss das sein? Klare Antwort nein, es geht auch anders.

Klar bin ich auch zu einem gewissen Grad abhängig von Microsoft oder Google. Diverse Dienste muss ich nutzen, da es keine vergleichbaren Alternativen gibt. Da wo es Alternativen gibt, sollte man sie aber auch nutzen. Darum habe ich auch in der letzten Woche darüber hergemacht meine eigene private Cloud-Infrastruktur aufzubauen. Mein Heimserver war soweit vorbereitet und ich konnte in dieser Woche endlich ownCloud installieren und heute schon etwas ausprobieren.

Was packt man als erstes in die Cloud? Um mir so einen kleinen Überblick zu verschaffen und um das Chaos in meiner Dateiablage etwas besser in den Griff zu bekommen habe ich als erstes meine eBook-Bibliothek aus den ganzen verstreuten Ordnern hervorgeholt und in einen Ordner zu ownCloud hochgeladen. Im lokalen Netz geht das relativ performant. Ob sich ein 30 MB großes PDF auch so schnell über meine 3000 DSL Leitung der Telekom öffnen lässt, ist mehr als fraglich. Da dürfte schon etwas Geduld angesagt sein.

Für kleine Unternehmen, die große Daten sicher Dritten zur Verfügung stellen möchten und dabei nicht auf public Cloud Dienste zurückgreifen wollen, ist ownCloud eine sehr smarte Lösung die sich relativ schnell und vor allem sehr einfach implementieren lässt. Wie ownCloud auf einem Server mit Ubuntu 14.04 LTS mit wenigen Handgriffen installiert wird, habe ich unter Anleitungen hinterlegt. In den kommenden Tagen werde ich noch die Dokumentation und die ersten Schritte mit ownCloud hinzufügen.

Mit etwas Missmut musste ich feststellen, das meine Dokumentenvorlage RechnungEasyDS-OOo-3.0.ods nicht mehr unter dem aktuellen LibreOffice 5.1.2.2 läuft. Irgendwie zerhaut es die Rechnungsvorlage, wenn man eine neue Rechnung anlegen will. Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten dieses Problem zu lösen. Bei LibreOffice ein Rollback auf eine Version fahren, mit die Makros in dieser Vorlage wieder sauber funktionieren oder auf eine andere Lösung zum Schreiben von Rechnungen wechseln. Letztere Idee finde ich gerade etwas smarter, da ich nicht weiß, ob der Entwickler seine Lösung noch weiterentwickeln wird. Mal schauen wie schwer so etwas als Windows 10 App umzusetzen ist.

Okay das war es auch schon. Ich wünsche allen noch ein frohes Pfingsten.

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