Sontag, 24 April 2016 – Wochenrückblick KW 16

Kamera ist im Rucksack, Laptop wird gleich folgen und ich besuche heute meine erste Tattoo Convention (Messe) in Frankfurt am Main. Um es mit den Worten von Anya auszudrücken. Tattoo? Ist eigentlich nicht so mein Ding… Kann ich es mir noch überlegen? Ja, kannst du Anya. In der Zwischenzeit bin ich dann mal in Frankfurt, schaue mir bunte Menschen an und lasse die Woche Revue passieren.

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Großes Thema diese Woche war mein Affiliate Store mit der Product Advertising API von Amazon. Hier gibt es gesichert noch viel zu optimieren. Nicht das hier nur 10 Produkte in einer Produktkategorie angelegt sind. Das wird sich im Laufe der Zeit noch ändern. Noch fehlen ordentliche Filter und Suchfunktionen im Shop. Die dafür notwendigen Felder sind auch noch nicht angelegt. Für die Zukunft gibt es hier noch viel Arbeit, um die Usability des Shops zu verbessern. Jetzt liegt der Fokus aber darauf, weitere Produktkategorien anzulegen und diese mit Produkten zu füllen.

Zweites großes Thema diese Woche war mal wieder Windows. In der aktuellen Ausgabe der c‘t titelt der Heise Verlag „Weg von Windows 10“. Auf den Trichter bin ich schon vor 2 Jahren gekommen. Nach ersten zaghaften Versuchen mit Ubuntu bin ich von dieser Alternative zu Windows, und hier spielt die Version für mich keine Rolle, überzeugt. Klar gibt es auch in Linux Sicherheitslücken die noch nicht durch Updates geschlossen wurden, wie das große Sicherheitsupdate für den SMB-Dienst gezeigt hat. Ich halte aber die Gefahr, dass bei einer OpenSource Lösung eine Sicherheitslücke unentdeckt bleibt, für geringer als bei einer kommerziellen Lösung, wo der Quellcode nur dem Unternehmen vorliegt, welche diese Lösung auch entwickelt hat.

Interessant wird die Geschichte mit den unentdeckten Sicherheitslücken, wenn man sich die Rolle von Regierungen anschaut. Sogenannte Zero Day Exploits (unentdeckte Sicherheitslücken) werden für zum Teil 6 bis 7 stellige Summen im Dark-Net gehandelt. Hier bedienen sich auch Staaten um ihre Spionagesoftware auf solche Sicherheitslücken anzusetzen. Wer jetzt glaubt, die eigene Regierung würde so etwas nicht machen, irrt sich schon im Ansatz. Es kommt noch besser. Nicht nur Staaten kaufen diese Zero Day Exploits, sondern auch Kriminelle. Diese programmieren dann wiederum Schadsoftware um damit von Anwendern Geld zu erpressen.

Ich verzichte da lieber aufs Zocken am Computer, als mich gleich einer doppelten Gefährdung meiner Privatsphäre auszusetzen. Und ich habe bei meinem ersten XP live miterleben können, wie schnell sich der Wurm msBlaster auf meinem Rechner nach dem ersten Anmelden im Internet eingenistet hatte. Damals bin ich noch mit einem ISDN-Modem ins Netz gegangen!

Meinen ersten Gastbeitrag bei eBakery wurde schon vor etwas mehr als einer Woche dort veröffentlicht. Den nächsten habe ich in der letzten Woche schon vorbereitet. Hier wird es um die Microsoft Virtual Desktop Infrastruktur gehen. Etwas sehr technisches, was ich versuchen werden möglichst einfach für den Laien darzustellen. Der Anwender will eine Anwendung ja einfach nur nutzen und sich um das wie keine Gedanken machen. Das Thema ist insofern richtig spannend, weil damit eine Anwendung wie das kostenlose Warenwirtschaftssystem JTL-Wawi auch mal einfach so im Browser läuft. Ob ich das Thema so vertiefen werde, dass ich dafür ein How-To-Do passierend auf einem Proof of Conzept (POC) schreibe, weiß ich noch nicht.

Und was war sonst noch los? Ach ja, ich war tatsächlich auf der weltgrößten Tattoo Convention in Frankfurt am Main. Habe mir das Ganze ehrlich gesagt etwas größer vorgestellt. Wie es war und was ich dort erlebt habe, gibt es dann im morgigen Blog-Beitrag etwas ausführlicher zu lesen. Bis dahin einen guten Start in die Woche….

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