SQL Server v.Next

Die meisten Webinare sind ziemlich öde und langweilig. Und normalerweise wäre ich jetzt am liebsten zum 2. Blogger-Stammtisch nach Frankfurt am Main gefahren. Zumal ich das erfahren habe, was ich mir schon sowieso gedacht habe. Doch bevor ich dazu komme, kleiner Gruß von hier zu meinen Blogger-Freunden die gerade gemütlich ein Bier in Wir Komplizen trinken – oder auch zwei. Egal, was ich in diesem Webinar gesehen habe war der Hammer.

Erst mal die schlechte Nachricht für die Krabbelgruppe vom Niederrhein. Den Microsoft SQL Server v.Next wird in allen bekannten Editionen geben – auch Express. Das wird vor allem die Sparfüchse unter den E-Commerce-Rittern auf den Plan rufen. Wenn die Wind davon kriegen, das die Datenbank ihrer Warenwirtschaft per Docker-Image auch auf einer 200 Euro NAS lauffähig ist, dann wird es lustig im Support. Aber man hat mich aus dieser Ecke ja schon als Spinner bezeichnet, als ich im Forum anmerkte das die Beta der Wawi nicht auf der Beta von Windows 10 läuft. Das war so rund vor – ich möchte es kaum glauben – 2 Jahren. Nun viel weiter sind sie ja auch nicht gekommen – *grins*.

Also große Überraschungen gab es nicht. Einige Funktionen des, wie die Reporting Services, werden Stück für Stück implementiert werden. Ansonsten sind alle wichtigen Features für den Betrieb einer Datenbank mit an Board. Es wird ein paar neue Tools zur Administration und Entwicklung von Datenbanken geben, aber die meisten bestehenden Werkzeuge, wie Eclipse, werden auch in der Zukunft funktionieren. Das Microsoft SQL Server Management Studio habe ich mir ja schon in der SQL Server on Linux tauglichen Version auf mein Windows 10 Notebook gezogen. Also auch hier für mich keine großen Neuheiten.

Als Termin für die Veröffentlichung gibt Microsoft Mitte 2017 an, was darauf schließen lässt, dass es so rund um den 1. Juni passieren wird. Reichlich knapp für die Krabbelgruppe vom Niederrhein ihre Wawi dahin gehend anzupassen. Ich wette aber, den Zug werden die komplett verpassen.

Der Hammer war aber, das Webinar wurde auf einem MAC-BOOK präsentiert, auf dem VirtualBox installiert war, mit dem ein SQL-Server Fail-Over-Cluster prästentiert wurde. Jetzt fehlt nur noch Android und wir haben alle möglichen Plattformen beisammen. Das alleine waren mir die 30 Minuten Webinar schon wert. Thanks Microsoft for your great Webinar – Vielleicht liest das ja jemand in Redmond USA und sagt Bill mal Bescheid, ich würde mich tierisch hier über einen Kommentar von ihm freuen ;).

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