Tag 24 – Jugend forscht

Probieren geht über studieren. Das mag bis zu einem gewissen Punkt ganz nett sein, führt aber nicht immer zum Ziel. Fatal wird es, wenn durch einen unbedarften Klick die Systeme lahmgelegt werden und alle mit dem Finger auf einen zeigen: „Er war es!“

Alleine der Wunsch der obersten Heeresleitung hat ausgereicht, um die Prozesse meiner Systeme einmal in den Lockdown zu versetzten. Geduld ist halt nicht die Stärke von jedermann. Und so passierte es, dass ich mit einem unbedarften Klick meinen Kollegen zu einer unerwarteten Zwangspause verhalf.

Mein Glück an dieser Stelle war, dass der gleiche Fehler schon gestern einem meiner Hiwis unterlaufen ist. Somit war klar, dass auch er etwas ungeduldig in seinen Aktionen war. Die Ungeduld eines Anwenders darf aber nicht eine Software zum Absturz bringen. Böse Zungen würden jetzt sagen, das hier Laiendarsteller eine Bananensoftware gebaut haben. Ich persönlich will da nicht ganz so hart über die Arbeit der Entwickler urteilen. So ein System reift halt auch immer im harten Einsatz beim Anwender.

Die beiden kleinen Aussetzer diese Woche haben jedenfalls meine Motivation erhöht, mich über Ostern wieder intensiver mit meinem Testlabor auseinanderzusetzen. Das Wetter soll, bis auf Karfreitag, ja nicht so sonderlich gut werden.

Bleiben noch die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins University zu vermelden. Weltweit wurden 1.475.976 Fälle gemeldet, 86.979 Menschen sind gestorben und 317.372 haben sich erholt. In Deutschland wurden 110.698 Covid-19 Fälle gemeldet, 2192 Menschen sind gestorben und 36.081 haben sich erholt.

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