Fotografie
Die Bilder, die nie entstanden sind

Neulich habe ich mir ein Video eines YouTubers über den Neckarsteig angesehen. Technisch gab es daran nichts auszusetzen. Schöne Landschaften, saubere Aufnahmen, interessante Strecke. Eigentlich alles, was man von einem solchen Film erwarten darf. Trotzdem blieb bei mir am Ende eine gewisse Enttäuschung zurück. Nicht weil das Video schlecht gewesen wäre, sondern weil es mir etwas vor Augen geführt hat.
Wie viel Kontrolle ist eigentlich genug?

Es gibt diese Momente, in denen man eigentlich nur draußen unterwegs sein will. Kein Bildschirm, keine Tickets, keine Systeme, die gerade „irgendwas Komisches machen“. Einfach ein Weg, ein paar Höhenmeter und die vage Hoffnung, dass das Wetter halbwegs mitspielt. Und trotzdem landet man gedanklich wieder genau bei dem, was man eigentlich hinter sich lassen wollte. Nicht, weil man es nicht abschalten kann. Sondern weil sich mal wieder jemand mit einer alten Kamelle meldet.
Auftakt in die neue Radsession – Chaos, Kamera und Kompass

Es gibt Orte, die ihre Geschichte von selbst erzählen. Andere lassen dich ratlos zurück. Das blaue Ländchen gehört zur zweiten Kategorie. Hier stehen Mauern ohne Erklärungen, Wege führen ins Nichts, und das, was übrig geblieben ist, wirft mehr Fragen auf, als es Antworten gibt.
Die perfekte Foto-Planung für eine Wanderreportage – Weil Einfach-Losgehen VÖLLIG überbewertet ist

Wandern, Warten, Wahnsinn – oder wie man sich mit Kamera und Selbstüberschätzung in die Wildnis begibt. Statt einfach nur ziellos durch die Landschaft zu stolpern, braucht es natürlich einen ausgeklügelten Fotoplan. Weil spontane Momente völlig überbewertet sind! Hier eine ultimative Anleitung, wie du deine Tour minutiös verplanst – für maximale Frustration und minimale Freiheit.
Profifotograf vs. pragmatischer Radwanderer

Fotografie und Radwandern – eine Traumkombination! Zumindest, wenn man nicht vergisst, dass man eigentlich Radwandern wollte und nicht als Packesel einer Fotoausrüstung durch die Landschaft ächzt. Während der Profifotograf mit Stativ, Teleobjektiv und gefühlt einem Kleinwagen an Zubehör anrückt, setze ich als pragmatischer Radwanderer lieber auf das Motto: “Knipsen und weiter!” Wer hat nun den besseren Ansatz? (Spoiler: Ich.)
Was meine Sturmlaterne über meine dunklen Neigungen verrät

Neulich habe ich ein Foto meiner roten Sturmlaterne in einem moosbewachsenen Wald gemacht. Ein stimmungsvolles Bild, das ich einfach schön fand. Doch dann habe ich es durch eine KI laufen lassen, die angeblich die Persönlichkeit des Fotografen analysiert. Was dabei herauskam? Ein tiefenpsychologisches Profil, das so absurd war, dass ich es einfach teilen muss.
Ein neuer Stil mit roter Laterne und ungebetenen Geschichtskursen

Die Ästhetik der roten Laterne könnte endlich zur Hauptdarstellerin meines Blogs avancieren. Nicht nur als Abschlusslicht meiner Wanderungen, sondern als Symbol für alles, was irgendwie ins Absurde abrutscht – inklusive meiner neuen fotografischen Experimente. Denn wie sagt man so schön? Wenn dir der Kompass die Richtung nicht zeigt, dann halt dich an die rote Laterne. Sie ist hinten, immer.
Das Drama der 23 Gramm – Ein Smartphone, das mich in die Knie zwingt!

Es gibt Dinge im Leben, die uns schier den Atem rauben. Die großen Fragen des Universums. Die Liebe. Und natürlich die drückende Last eines Smartphones, das … haltet euch fest … 23 Gramm schwerer ist. Ja, genau, ZWANZIG. DREI. GRAMM. Ein Umstand, der mich so erschüttert hat, dass ich jetzt mit gebeugtem Rücken und einer Flut von Tränen vor meiner Waage sitze.