Meinung
Relaunch schaemicon mit hugo

Während draußen die politische Welt langsam blau anläuft, soziale Netzwerke endgültig zu digitalen Bedürfnisanstalten mutieren und künstliche Intelligenz fleißig daran arbeitet, uns das Denken abzunehmen, habe ich beschlossen, etwas ganz Verrücktes zu tun: aufzuräumen. Nicht draußen, sondern hier. Auf meinem Blog. WordPress muss gehen, Hugo darf kommen und irgendwo dazwischen steht ein Glas Hugo. Wenn das kein Fortschritt ist, weiß ich auch nicht.
Warum moderne ERP-Systeme wie JTL-Wawi irgendwann an der Realität zerbrechen

Es gibt in deutschen Unternehmen zwei Konstanten. Erstens: Irgendwo existiert immer noch eine Excel-Datei namens „Final_final_NEU2_WirklichFinal.xlsx“. Zweitens: Das ERP-System ist grundsätzlich schuld. Immer. Ganz egal, ob der Fehler gerade im Lager, im Vertrieb, in der Buchhaltung oder im Kopf des Geschäftsführers entstanden ist. Systeme wie JTL-Wawi bekommen am Ende alles ab, weil sie sich schlecht verteidigen können und meistens ohnehin aussehen wie eine Mischung aus Windows 98, Steuerformular und emotionaler Gewalt.
Warum die meisten E-Commerce-Debatten am eigentlichen Problem vorbeigehen

Spoiler: „Auch ich musste dazulernen!“
Es ist wirklich faszinierend. Da draußen diskutieren Menschen mit erstaunlicher Leidenschaft darüber, welches ERP-System jetzt endlich das Universum retten wird. JTL, Odoo, Shopware (als Beispiel für ein Shopsystem), irgendwas mit Cloud, irgendwas mit KI – völlig egal. Hauptsache, man hat eine Meinung. Und am besten noch eine sehr laute. Denn eins ist sicher: Wer am lautesten „Das ist alles Schrott!“ ruft, muss ja zwangsläufig recht haben. Oder?
Der treue Fehler

Es war kein jugendlicher Leichtsinn. Ich war Mitte dreißig.
Alt genug, um es besser zu wissen. Und trotzdem dumm genug, es zu tun.
Meine erste lange Radtour: über 1.100 Kilometer – mit einem MIFA Fitnessrad, Baujahr 2004. Rahmengröße 54. Und ich? 1,89 Meter, aufrecht, bewegungshungrig, mit dem Rücken eines Büroarbeiters und dem Selbstbild eines Tour-de-France-Teilnehmers.
🚲 Falsch abgebogen – das war doch die Radtour!

Oder: Warum man auf dem Loreley–Aartal–Radweg zwischen Wandern, Warten und Wahnsinn entscheiden muss.
Der Loreley–Aartal–Radweg – klingt idyllisch, fast romantisch. Ein Hauch von Rhein, ein bisschen Geschichte, dazu die Aussicht auf einen gut ausgebauten Radweg entlang alter Bahntrassen. Was kann da schon schiefgehen?
Spoiler: Alles – sobald man Hahnstätten verlässt.
Digitale Souveränität beim Wandern – oder warum Open Source nicht nur für hoffnungslose Idealisten ist

Wandern bedeutet Freiheit – keine Schranken, keine Lizenzgebühren, keine zwielichtigen AGB, die man ungelesen abnickt. Einfach Natur, frische Luft und das gute Gefühl, dass einen kein Megakonzern im Wald trackt (außer natürlich, man nutzt ein Smartphone mit GPS). In der digitalen Welt? Da hängt der brave Bürger am Tropf von Software-Giganten, brav jedes Update installierend, das ihn noch tiefer ins goldene Lizenzgefängnis führt. Zeit für eine kleine Expedition durch den Dschungel der digitalen Souveränität – mit Machete (Kettensägen sind out) und einem gesunden Maß an Sarkasmus.
Profifotograf vs. pragmatischer Radwanderer

Fotografie und Radwandern – eine Traumkombination! Zumindest, wenn man nicht vergisst, dass man eigentlich Radwandern wollte und nicht als Packesel einer Fotoausrüstung durch die Landschaft ächzt. Während der Profifotograf mit Stativ, Teleobjektiv und gefühlt einem Kleinwagen an Zubehör anrückt, setze ich als pragmatischer Radwanderer lieber auf das Motto: “Knipsen und weiter!” Wer hat nun den besseren Ansatz? (Spoiler: Ich.)