Ubuntu Desktop 17.10 – Installation

Unity hat ausgedient und nun gibt es Gnome. Auch wenn das auf den ersten Blick gar nicht so aussieht. Canoical hat an Gnome richtig herumgeschraubt. Und da ich einen sauberen Client für mein Testlabor brauchte, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mir Ubuntu Desktop 17.10 in eine virtuelle Maschine unter VirtualBox installiert. Und gleich als Fazit vorne weg, es hat sich bei der Installation herzlich wenig im Vergleich zum Vorgänger geändert.

Als Basis für die Installation habe ich eine virtuellen Computer mit 4 GB RAM, 2 Prozessoren und einer dynamischen Festplatte mit 127 GB unter VirtualBox eingerichtet. Die virtuelle Maschine habe ich anschließend mit dem Host-Only-Adapter verbunden. Wer diese Anleitung nachspielen will, sollte hier aber erstmal den NAT-Adapter auswählen. Zum Schluss noch das Installationsimage von Ubuntu Desktop 17.10 im DVD-Laufwerk einhängen und die virtuelle Maschine starten.

Welch große Überraschung, auch unter Ubuntu 17.10 meldet sich Begrüßungsbildschirm der Installationsroutine in Englisch. Auf der linken Seite können wir hier auf Deutsch umstellen.

Wie auch schon bei den Vorgängerversionen haben wir hier die Möglichkeit Ubuntu auszuprobieren oder zu installieren. Wir klicken hier auf den Button Ubuntu installieren.

Wir aktivieren die beiden Optionen

  • Während Ubuntu installiert wird Aktualisierungen herunterladen
  • Install third-party software for graphics and Wi-Fi Hardware, MP3 and other hardware.

An dieser Stelle können wir festhalten, dass die Übersetzung nicht durchgehend ist und an machen Stellen Kenntnisse der englischen Sprache von Vorteil sein können. Anschließend klicken wir auf Weiter.

Unter Installationsart wählen wir die Option Festplatte löschen und Ubuntu installieren. Anschließen klicken wir auf Jetzt installieren.

Das Hinweisfenster Änderungen auf die Festplatte schreiben quittieren wir mit einem Klick auf Weiter.

Auf die Frage, wo ich mich befinde, antworte ich gerne mit Timbuktu. Hier sollten wir kontrollieren ob Berlin vorausgewählt ist (ansonsten ändern) und klicken anschließend auf Weiter.

Im Fenster Tastaturbelegung können wir feststellen, das an dieser Stelle das responsive Layout der Installationsroutine noch etwas angepasst werden muss. Auf Geräten mit eine Auflösung unter 1024×768 Bildpunkten wird an dieser Stelle das Fortführen der Installation zum Quiz. Ich habe hier die Auflösung des Bildschirms der virtuellen Maschine einfach erhöht und anschließend auf weiter geklickt.

Jetzt müssen wir nur noch unserem System mitteilen, wer wir sind. Also Namen, Name des Rechners, Benutzername und Passwort eingeben und dann noch die folgenden Optionen auswählen:

  • Automatisch anmelden
  • Passwort zum Anmelden abfragen
    • Meine persönlichen Daten verschlüsseln

Anschließen klicken wir auf Weiter

Nach einer gefühlten Ewigkeit oder mehr als einer Zigarettenlänge später bekommen wir den Hinweis, das die Installation abgeschlossen ist. Wir klicken auf Jetzt neu starten.

Das Installationsmedium sollte bereits von VirtualBox erfolgreich entfernt worden sein und so können wir die Entertaste betätigen.

Hinweis: Bei mir hat selbst mehrmaliges drücken der Entertaste keine Reaktion gezeigt. Hier half nur der berühmte Kaltstart. Ich musste die virtuelle Maschine Ausschalten und dann wieder starten.

Danach zeigt sich Ubuntu Desktop 17.10 von seiner schönsten Seite.

Kurz nach dem Neustart will auch Ubuntu schon die ersten Updates installieren. Wir klicken also auf Jetzt installieren.

Die ansonsten übliche Abfrage nach dem Passwort bleibt hier an dieser Stelle aus.

Ich habe mich also gleich darüber hergemacht und die VirtualBox Guest Additions zu installieren.

Hier will Ubuntu Desktop 17.10 allerdings eine Legitimation durch Eingabe des Passworts.

Anschließend das System einmal neu starten.

Und schon erhalten wir die schöne xmessage, das der VboxClient failed to start. Hier müssen wir wohl noch ein etwas unter der Haube schrauben.

Fazit:

So kurz nach der Installation kann ich noch kein abschließendes Fazit ziehen. Viele Probleme werden wohl erst mit Ubuntu Desktop 18.04 LTS gelöst werden. Als Vorschau auf die zu erwartenden Neuerungen im nächsten Jahr, hat und wird es mir wertvolle Erkenntnisse liefern.

 

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