Ubuntu Server 16.04 LTS – Das umfassende Handbuch

Eigentlich schon fast etwas zu spät, um auf dieser Buch aus meiner bescheidenen Bibliothek etwas näher einzugehen. Es diente mir in den letzten 2 Jahren als treuer Wegbegleiter und so manches Post-it ragt oben als Lesezeichen heraus. Viel ist aus diesem Buch direkt in mein Testlabor eingeflossen. Aber längst noch nicht alles. Also werfe ich einen Blick in dieses Buch und erkläre auch mal so beiläufig meine Arbeitsweise.

IT-Bücher und Fachzeitschriften in analoger und gedruckter Form werden auch in Zukunft die Informationsquelle Nummer 1 für mich sein. Klar ist das Internet mit all seinen Möglichkeiten manchmal der schnellere Weg, um an die Lösung für ein Problem zu kommen. Geht es aber um die Grundlegenden Dinge ist ein gutes Fachbuch immer noch die beste Option für mich.

Nun lese ich in den seltensten Fällen so ein Buch von vorne bis hinten erst durch, um dann das gelesene und erlernte direkt anzuwenden. Die Grundlagen, wie ich ein Netzwerk aufbaue, sind vorhanden. Es geht primär nur noch darum, welche Dienste werden benötigt und wie werden diese dann im Netzwerk eingerichtet. Und dies umfasst die Installation der entsprechenden Betriebssysteme bis zur Installation der einzelnen Produkte wie Apache2, MySQL, PHP, etc. die dann die benötigten Dienste in der von mir gewünschten Form den Arbeitsplatzrechnern zur Verfügung stellen (quasi servieren).

Aufbau Testlabor Blog

Und genau dieser rote Faden fehlt den meistern Fachbüchern in der IT. Das gilt leider auch für dieses hervorragende Fachbuch. Es ist verständlich und einfach geschrieben. Aber zwischen den einzelnen Kapiteln fehlt das Bindeglied, damit am Ende etwas sinnvolles und greifbares für den Leser herauskommt.

Beim Aufbau einer Testumgebung, aus der später eine produktive Umgebung entstehen soll, ist ein roter Faden, an dem man sich von Meilenstein zu Meilenstein hangeln kann, ein wertvolles Hilfsmittel. Zum Betrieb eines Mailservers mit Postfix und Dovecot gehört nicht nur die Installation und Konfiguration der benötigten Softwarepakete. Das Thema ist auch nicht mit der Installation des Mailclients Roundcube und einer Antivirus-Lösung mit Spamfilter erledigt. Monitoring und und Logfile-Auswertung sind wichtig für die Fehleranalyse. Der wichtigste Punkt für den Betrieb, ist die Sicherung und Wiederherstellung der Postfächer. Und genau ab diesem Punkt, das dieses Buch aus dem Rheinwerk Verlag seine Schwachstellen.

Und hier liegt die Herausforderung für mich. Das Know-How aus diesem Buch und meiner Recherche im Internet in einer Testumgebung umzusetzen, dieses zu dokumentieren und schließlich hier als Blog-Beitrag zu veröffentlichen. Hintergrundinformationen oder Erklärungen, warum etwas wie gemacht wird, werden aber nur an den Stellen gegeben, wo dieses notwendig ist. Ich beschränke mich hier nur auf die Dokumentation der Ergebnisse.

Fazit

Für mein Testlabor ist dieses Buch ein unerlässlicher Wegbegleiter bei vielen Aufgaben. Dies wird sich voraussichtlich auch nicht mit dem Release-Wechsel im April zu Ubuntu Server 18.04 LTS ändern. Wenn zu diesem Release wieder ein umfassendes Handbuch im Rheinwerk Verlag erscheint, wird es gesichert beschafft werden. Noch ist es aber nicht so weit. Bis dahin werde ich noch so einiges aus diesem Buch in meinem Testlabor ausprobieren, an meine Umgebung anpassen, wenn möglich implementieren und dann auch dokumentieren. Für jeden der plant, ein Netzwerk mit Ubuntu Servern aufzubauen, findet hier das richtige offline Nachschlagewerk.

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