Windows 10 Version 1703 Creators Update

Eigentlich sollte das neue Build mit der Nummer 15063 erst Mitte April veröffentlicht werden. So stand es zu mindestens in der letzten c’t die am 1. April veröffentlicht wurde. Nun seit gestern steht das Windows 10 Version 1703 Creators Update für jeden zum Download bereit und ich konnte nicht widerstehen mein Notebook damit zu betanken.

Downloadseite Windows 10 Version 1703 Creator Update
Downloadseite Windows 10 Version 1703 Creator Update

Seit rund viereinhalb Stunden produziert mein Notebook viel heiße Luft. Wer hinter einer langsamen DSL Verbindung sitzt sollte also viel Zeit und Geduld für dieses Update mitbringen. Immerhin werden rund drei Gigabyte an Daten heruntergeladen und das komplette Betriebssystem neu installiert. Keine Angst – alle Daten und Einstellungen sollten am Ende auch wieder vorhanden sein.

Allerdings sollte man nach erfolgter Installation und Prüfung, ob man denn dieses Update auch behalten will, wieder mal sein Windows Update-Verzeichnis aufräumen. Das alte Windows wird nämlich in den Ordner C:\Windows.old verschoben.

Das neue Windows 10 bringt eine Fülle von Änderungen und Verbesserung mit. Auf alle werde ich hier auch nicht explizit eingehen können. Aber auf eines werde ich gesichert eingehen und das sind die neuen Datenschutzoptionen in Windows 10, die schon nach dem Update bei der Ersteinrichtung sichtbar werden. Somit hat es auch ein Ende, dass die freizügigen Datenschutzeinstellungen als “Express-Einstellungen” einem untergejubelt werden.

Die Datenschutzeinstellungen unter Windows 10 sind jetzt um ein vielfaches besser geworden. Unter Feedback und Diagnose gibt es nur noch zwei Optionen:

  • Einfach: Übermitteln sie Daten, die gewährleisten, dass Windows immer auf dem neuesten Stand und geschützt ist.
  • Vollständig: Helfen Sie uns, Probleme zu beheben und Microsoft Produkte und -Dienste zu verbessern. Übermitteln Sie zusätzliche Diagnosedaten (einschließlich Informationen zur Verwendung von Browsern, Apps und Features sowie Freihand- und Eingabedaten) an Microsoft.

Dazu gibt es jetzt die Möglichkeit Microsoft nicht mehr zu erlauben, meine Diagnosedaten zu verwenden, um mir mit relevanten Tipps und Empfehlungen eine individuellere Benutzererfahrung zu bieten. Inwieweit sich Microsoft an meine Einstellungen hier hält, lasse ich mal wieder offen.

Unter Einstellungen/Konten/Anmeldeoptionen gibt es jetzt die Möglichkeit eine dynamische Sperre einzurichten. Also ich habe mein Smartphone mit meinem PC verbunden und gehe mal eben auf das stille Örtchen und nehme mein Smartphone mit, dann erkennt Windows das mein Smartphone außerhalb der Bluetooth-Reichweite ist. Nach 30 bis 90 Sekunden wird dann die Bildschirmsperre aktiviert. In jedem Fall ein nettes Sicherheitsfeature – STRG + ALT + ENTF tut es aber auch.

Viel zum Testen bin ich heute nicht gekommen. Wie in der Galerie schön zu sehen ist, habe ich mich auf die wesentlichen Punkte konzentriert. Parallel läuft gerade noch der Download der Enterprise Evaluierungsversion herunter. Diese werde ich verwenden um die unbeaufsichtigte Installation von Windows 10 Version 1703 mit dem Opsi-Server zu realisieren.

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