Wochenrückblick KW 38

Diese Woche war viel los zwischen Amazon Dash Button und AfD. Nicht alles hat es unterm Strich in den Blog geschafft. Dafür sind drei neue Anleitungen, zwei zum Thema Odoo und eins zum Thema Windows, online gegangen. Und auf de anderen Bildschirm sagt mir mein WordPress, dass ich bitte geduldig sei, während die Vorschaubilder regeneriert werden. Dies kann etwas dauern, falls mein Server langsam ist (billiges Hosting) oder falls ich viele Bilder habe (ja habe ich, 2701). Ich werde die Seite auch nicht verlassen, sondern währenddessen meinen Wochenrückblick für diese Woche schreiben.

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AfD – Irgendein Spaßvogel hat das Auto von Frau Dr. Frauke Petry einer Feuerbehandlung unterzogen. Klar wurde das von der sächsischen Schmalspur-Politikerin gleich zum Anschlag auf die Demokratie herauf stilisiert und mit dem Aufruf wählt die AfD versehen. So kurz vor der Berliner Landtagswahl könnte es aber auch ein geschickter Schachzug gewesen sein, um sich nochmals in das Gedächtnis der Wähler zu bringen.

Ich meine mit Brandanschlägen kennt sich die rechte Szene hervorragend aus und konnte in der Vergangenheit an so manchem Flüchtlingsheim üben. Was ist da schon so ein kleiner Seat? Und wollte sich Frau Petry nicht unlängst einen neuen Wagen aus Deutscher Produktion zulegen? Wer weiß das schon. Hoffentlich ermittelt der Staatsschutz in die richtige Richtung, sofern es sich hier überhaupt um eine politisch motivierte Straftat handelt.

Knapp 20% der Regenerierung der Vorschaubilder sind abgeschlossen. Und ich komme zum zweiten großen Thema dieser Woche – Manchmal ist es einfacher besser, einfach mal die Fresse zu halten – PUNKT. Dieser Satz gilt auch für mich. Und auch wenn mich meine Facebook-Time-Line penetrant an ein Datum erinnert hat, so will ich dieses nicht groß an die Glocke hängen. Es gibt nämlich nichts zu feiern. Auch dem wirklich toll geschriebenen Hinweis, ich möchte doch mit böser Zunge jenes Thema hier so richtig würdigen, werde ich nicht nachkommen. Fresse halten, zurücklehnen und in aller Seelenruhe abwarten, was da in den nächsten Wochen so kommen wird.

Ich habe gestern und heute stichprobenartig ein paar Webshops mit Google Page Speed analysieren lassen und war dann doch etwas überrascht. Die Frage, die ich mir dabei gerade stelle ist, wie weit soll ich beim Thema SEO und Page Speed gehen. Wie stehen sich hier Aufwand und Nutzen gegenüber, oder sind einfach nur die verwendeten Shop-Lösungen schlecht programmiert? Oder liegt es an der Implementierung dieser und der technischen Umsetzung der Designvorlagen. Was hilft mir der beste Webspace, wenn er nicht optimal und richtig konfiguriert ist. Und viel schlimmer noch, ich habe vielleicht viel Geld für das Design ausgegeben und es bremst mich dann anschießend aus.

So Ende 2013 habe ich mich eines Nachts vor dem Hotel an der Raucher Lounch mit drei netten Herren aus Walldorf unterhalten. Gut gekleidete junge dynamische Consultants von SAP. Ihre Aufgabe war bei mittelständischen Unternehmen die Software Aus Pakistan dort einzuführen. Wir haben uns so über die Systeme unterhalten und das Gespräch war quasi sofort beendet, als ich ihnen von JTL erzählte. Sie kannten es und haben mich danach definitiv nicht mehr für voll genommen. Irgendwann kam der Punkt, da habe ich mich dann nicht mehr für voll genommen und das war so circa vor genau einem Jahr.

Am Samstag hat sich dann Ingmar, mit einer wirklich klasse geschriebenen Mail, bei mir gemeldet. Er verfolgt sehr kritisch mein Migrationsprojekt und das finde ich sogar richtig gut. Auch seine kritische Sichtweise zu Odoo hilft mir die Sache möglichst neutral und fachlich richtig einzuschätzen. Klar ist das Odoo definitiv nicht ein Allerheilmittel ist – genauso wenig wie die Lösungen anderer Softwarehersteller, angefangen bei SAP bis Microsoft Navision. Es kommt ganz darauf an, wie die Lösungen implementiert werden.

In dieser Woche habe ich wieder ausgiebig mit meiner JTL Wawi gespielt. Produkte wieder angelegt, 13.000 Fake-Adressen für Musterkunden importiert und jeden Tag werden 10 Musteraufträge angelegt. Für Korbinian ist ein Workflow dabei herausgekommen, mit dem er seine Kunden bezüglich der Liefertermine per Mail informieren kann. Und ich habe Auftragsdaten, die ich für die Migration von JTL Wawi hinzu Odoo noch benötigen werde.

Seit Donnerstag bin ich dabei meine Seite etwas SEO-technisch zu optimieren. Das Thema wollte ich schon vor geraumer Zeit angehen, aber erst ein Artikel in der c‘t „Erster bei Google“ war dann der Aufhänger auch hier das Thema anzugehen. Auch weil es verspricht ein paar wirklich interessante Anleitungen dazu zu schreiben, die wiederum hoffentlich mehr Leser bringen werden. Die ersten Sachen konnte ich schon testen und Sie funktionieren auch – technisch. Ob Sie auch dann mehr Seitenaufrufe und Besucher bescheren, werde ich frühestens in 3 Monaten wissen.

Das war es eigentlich auch schon aus dieser Woche. Ich wünsche allen einen erfolgreichen Start in die Woche. Bis demnächst!

Ach so der Amazon Dash Button, fast hätte ich es vergessen. Die c‘t hat ihn in seiner aktuellen Ausgabe ordentlich seziert. Das man zum Batterie-Tauschen das Ding zerstören muss, kennen wir ja von Apple. Das in dem Ding auch ein Mikrofon eingebaut ist, dürfte Staatsschützer und Geheimdienste freuen und auf die Idee bringen, den kleinen Knopf als Abhöranlage zu missbrauchen. Eine bessere Tarnung als den Amazon Dash Button, um hoch geheimen Klo Talk abzuhören, gibt es nicht. So schön auffällig unauffällig inklusive verschlüsselten WLAN….

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