Wochenrückblick KW 46 – Internet of Shitty Things

Sonntag Morgen – Tasse Kaffee, Wintertraum Nuss-Sterne – Zeit für den Wochenrückblick – Wenn man ihn mal in Ruhe schreiben könnte! Aber so ist das nun mal mit dem weiblichen Störern. Wollen immer dann ihren Kommunikationsdrang befriedigen, wenn man das als Nerd nun rein gar nicht gebrauchen kann. Aber auch beim Telefonsex gibt es den Beenden Button am Windows 10 Smartphone – Wochenrückblick ist wichtiger.

Tasse Kaffee und Kekse vor dem PC
Tasse Kaffee und Kekse vor dem PC

Soll ich mich jetzt über Vollpfosten aufregen. Nun mal ehrlich, wenn jemand über Anton Hofreiter von den Grünen schreibt, er wäre ein aufgeblasener neoliberaler Marxist, dann reichen dessen Fremdwortkenntnisse mal eben bis aufgeblasener – was dahinter er geschrieben hat, muss er irgendwo abgeschrieben haben. Problem ist nur, auch diese Vollposten dürfen wählen gehen, was im Grunde ja gar nicht so verkehrt ist. Und weil ich gerade schon bei der Politik bin, wie entsorge ich möglichst Charmant einen Konkurrenten? Ich mache ihn zum Bundespräsidenten, bzw. schlage ihn mal für das Amt vor. Das hat der Gabriel schon mal gefickt eingeschädelt und sich den Frank-Walter entledigt. Damit kann sogar der Horst leben, weil des is ihm Wurscht. Nur die Angela bekommt mal wieder die Mundwinkel nicht hoch und zum trotz will sie es noch ein viertes Mal machen. Was sich wohl gerade der dicke Helmut denkt? Nur gut das die Grünen eine Doppelspitze haben. So könnte dürfte der flotte dreier aus rot rot grün dann doch eine ziemlich harmlose und prüde Pärchen-Party werden. Und ob sich der Anton und die Sahra im Bett verstehen werden – ich bin mir da nicht ganz so sicher.

Screenshot Facebook mit Kommentar von Uwe Bernd Altrichter über Anton Hofreiter (Grüne)
Screenshot Facebook mit Kommentar von Uwe Bernd Altrichter über Anton Hofreiter (Grüne)

The Internet of Shitty Things

Da meint doch Clemens Gleich von der c’t das Internet der Dinge ist ein riesiger Haufen Scheiße. Wer das nicht glaubt, kann es gerne hier nachlesen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-The-Internet-of-Shitty-Things-3492221.html. smart Home, smart Kittchen und am Ende noch smart Scheißhaus – gibt es denn keinen Ort auf dieser Welt, wo man seine Ruhe haben kann? Und wenn man sich mit seiner Freundin zum Austausch von Körperflüssigkeiten trifft, dann wird noch kurz davor und kurz danach am Smartphone mit den Freundinnen gechattet. Also manchmal wünsche ich mir da die guten alten Zeiten der indianischen Fernmeldetechnik zurück: „Sag mal rauchst Du auch immer nach dem Geschlechtsverkehr? Weiß nicht, hab noch nicht nachgeschaut.“

Ach so Mädels, den smart Vibrator mit der passenden App gibt es sogar bei Amazon zu kaufen. Und was meint Bea dazu:

… auch die anderen Lovense Toys zu bekommen! Vom Lush bin ich mehr als nur begeistert. Das Verbinden mit der App (Body Chat) geht wunderbar und es macht mir und meinem Partner viel Spaß, damit rumzuspielen.

Stellt sich nur die Frage, wie man ein Botnet aus Vibratoren in Zukunft nennen wird? Eine DDoS Attacke aus so einem Netz könnte man direkt als Muschi-Attack bezeichnen. In jedem Fall ist das Teil eine echte Herausforderung für jeden Netzwerk-Administrator: „Frau Müller, haben sie wieder Ihren Smart-Vibrator dabei?“ Auf der anderen Seite ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten für Feministinnen. Vibratoren legten die Homepage des Weißen Hauses lahm. Donald Trump stuft die Muschi-Attack als Angriff auf die Freiheit des weißen Mannes ein und droht mit atomaren Gegenschlägen. Und Karl Marx summt im Himmel, Vibratoren der Welt vereinigt euch….

JTL-Toolbox als Visual Basic Programmier-Projekt

In der letzten Woche habe ich mit einem kleinen Visual Basic Projekt begonnen. Ich hatte schon zwei kleine Helferlein für die JTL-Wawi programmiert. Es lag also Nahe das dort gesammelte Know-How in dieses Projekt einfließen zu lassen und das auch hier Schritt für Schritt zu veröffentlichen. Auch wenn das manchen nicht gefallen wird, Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten werde ich dabei nicht nehmen. Und so nebenbei habe ich mich auch wieder mit dem SQL Server von Microsoft beschäftigt.

Die erste Erkenntnis ist, das es in der JTL-Wawi Datenbank ein paar massive Änderungen geben wird und muss. Was sich alles mit den Zukünftigen Versionen des SQL Servers ändern wird, kann man hier nachlesen: https://msdn.microsoft.com/de-de/library/ms143729.aspx. Das wird die Entwickler in Hürth und Hückelhoven mal wieder richtig freuen. Das nächste Release kommt gesichert und damit auch wieder neue Fehler. Die Konsequenz für meine Toolbox ist, das ich konsequent eine direkte Anbindung an die Datenbank ablehne und lieber den Umweg über die JTL-Wawi-Ameise gehe. Da weiß ich wenigstens, das ich am Ende eine CSV-Datei habe, mit der ich meinen Unfug anstellen kann. Völlig autark und versionsunabhängig programmierte Anwendung.

Da ich hier schon alle Rechner auf Linux umgestellt habe (Das Notebook hat eine Wechselplatte mit Windows 10 fürs Programmieren) schiele ich schon seit einiger Zeit nach Redmond, wann den endlich der SQL-Server für Linux da ist. Und was soll ich sagen, er ist da. Damit ist der Windows Server 2016 in kleinen Unternehmen tot und zwar Mausetot. Da hilft kein klagen und kein Jammern, auch JTL wird seine Warenwirtschaft dahingehend anpassen müssen, das eine Installation unter einen Microsoft SQL Server 2016 auf Ubuntu möglich ist. Ich bin schon mal gespannt, ob die Jungs das auch hinbekommen. Laufwerksbuchstaben kennt Linux schon mal nicht. Im übrigen dürfte damit auch Microsoft noch kleine Probleme haben, die sich aber mit den nächsten Updates des Managementstudios und des SQL Servers beheben, werden. In der Zwischenzeit über ich schon mal den Umgang mit der Bash.

JTL Wawi Datenbankverwaltung
JTL Wawi Datenbankverwaltung

Sonst noch was? So direkt fällt mir jetzt eigentlich nichts mehr ein, über was man hier berichten könnte. Also allen einen erfolgreichen Start in die Woche.

 

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