Wochenrückblick KW 7/17

Auch in dieser Woche war wieder mächtig was los. Und auch in dieser Woche gab es wieder die Erkenntnis, dass mancher der von sich behauptet, IT-Spezialist zu sein, wohl besser Tomaten züchten sollte. Natürlich kann jeder Vollpfosten wie wild mit Maus und Tastatur auf fremden Systemen herum klicken. Ob dies aber dann auch immer von Erfolg gekrönt ist, wage ich zu bezweifeln.

Die Krabbelgruppe von Niederrhein hat mit Ihren Jüngern nicht nur ein kleines Problem. Das Problem dürfte richtig mächtig sein. Nun will ich den Jecken auf Dauer nicht den Spaß verderben. Aber eins dürfte ziemlich klar sein, wenn die Brüder ihre Qualitätsprobleme in allen Bereichen nicht langsam auf die Reihe bekommen, dann wird es langsam eng werden. Da helfen auch keine Kaffeefahrten und Think Tanks. Da sollte man mal seine Jünger ordentlich schulen und klare Richtlinien herausgeben, wie was in der Praxis umzusetzen ist.

Einzige Reaktion der Ecommerce Conans bis jetzt ist jedenfalls von den Jüngern Schmerzensgeld für deren Unfähigkeit einzufordern und diese dafür mit Merchendising Artikeln zu beglücken. Das erinnert mich an eine Szene aus Space Balls mit Meister Yogurt: „Space Balls der Flammenwerfer. Die Kids stehen darauf.“ Okay die Jünger bekommen keine Flammenwerfer an die Hand, dafür aber Kugelschreiber, Blöcke und Kaffeetassen. Letzteres wohl für die nächste Kaffeefahrt ins Tal der Ahnungslosen.

Häuptling Lisitiger Lurch beim Zweitjob

Nein ich rege mich nicht mehr auf. Mit einem dicken fetten Grinsen im Gesicht habe ich zur Kenntnis genommen, dass der wohl für diese Woche geplante Release, der uns allen bekannten Warenwirtschaft, nicht erfolgt ist. Halbe Sachen bin ich ja aus dieser Ecke gewohnt und so hat mich das ganze auch nicht sonderlich verwundert.

Das so mancher Jünger rein gar keine Ahnung von dem hat, was er da eigentlich anstellt, davon bin ich schon sehr lange überzeugt. Aber auf was für glorreiche Ideen da so mancher kommt, ist schon erstaunlich. Ich nenne so etwas langsam schon grob fahrlässig. Ohne jetzt den ausgestreckten Mittelfinger auf irgendjemanden zu zeigen (im Ausschlussverfahren bleibt genau einer übrig, dem ich unterstellen kann, dass er es richtig macht!) kann ich mal pauschal die über 300 Jünger über einen Kamm scheren. ich treffe definitiv immer den richtigen!

Wenn man sich die Mühe macht und einen Blick in die Technet wirft – sorry an dieser Stelle setze ich wohl zu viel Wissen voraus – also eine Rolle rückwärts. Kleinweich (Microsoft) hat eine sehr gute Dokumentation seiner Produkte für jeden Vollpfosten im World Wide Waiting zur Verfügung gestellt. Und manchmal ist es sehr sinnvoll, bevor man einen Bock schießt, auch einen Blick in diese zu Werfen. Das spart Zeit und vor allem Nerven.

Der zweite goldene Grundsatz ist, dass man sich einen Computer vorher etwas genauer anschaut, bevor man wie wild mit der Installation einer Software anfängt. Insbesondere dann, wenn es sich dabei um einen Server handelt. Auch hier gibt es ein paar goldene Grundsätze. Vor allem sollte man darauf achten, dass dieser mit den aktuellen Updates versorgt ist. Dann sollte man schauen, welche Version des Betriebssystems installiert wurde und ob es sich nicht zufällig um einen Domänen Controller handelt.

Ist letzteres der Fall und der Kunde will, dass ich auf diesem Server einen SQL Server installiere, dann sollte ich schnellst möglich meine Beine in die Hand nehmen, dem Kunden freundlich einen schönen Tag wünschen und mir einen schönen Tag machen. Auf einem Domänen Controller hat ein SQL Server definitiv nichts verloren! https://support.microsoft.com/de-de/help/2032911/you-may-encounter-problems-when-installing-sql-server-on-a-domain-controller

Wer so etwas macht, ist auch zu dumm Tomaten zu züchten. Und für alle die der englischen Sprache nicht mächtig sind, da steht nämlich folgendes:

Es wird nicht empfohlen, SQL Server auf einem Domänencontroller zu installieren. Es gibt bestimmte Sicherheitseinschränkungen beim Ausführen von SQL Server in dieser Konfiguration und angesichts der Ressourcenanforderungen eines Domänencontrollers kann die Leistung von SQL Server beeinträchtigt werden. Darüber hinaus wird SQL Server auf einem schreibgeschützten Domänencontroller nicht unterstützt. Setup wird normalerweise fehlschlagen. Selbst wenn Sie Methoden finden, um das Problem mit dem Setup zu umgehen, wird SQL Server auf einem schreibgeschützten Domänencontroller nicht unterstützt. Darüber hinaus wird SQL Server-Failover-Clustering nicht für die Installation auf einem Domänencontroller unterstützt.

Irgendwelche weiteren Fragen?

Also belassen wir es dabei. Und wenn das hier der Vollpfosten liest, der einen „dcpromo“ auf einem Windows Server 2012 R2 Foundation fährt. Er sollte sich vielleicht eine neue Beschäftigung suchen. Auf gar keinen Fall Tomaten züchten. Weil das ist bei weitem anspruchsvoller.

Wie will einer einen richtigen Vergleich von Softwarelösungen machen, wenn er noch nicht einmal den Unterschied zwischen Open Source und Lizenzpflichtiger Software kennt. Also mal ganz ehrlich, da muss ich mir den Rest schon nicht mehr genauer ansehen und das Ergebnis kann ich getrost als Fantasie werten. Ein freundlicher Kommentator hat diesen „Blogbeitrag“ so schön als SEO-Blogbeitrag bezeichnet, wobei ich mich hier als Blogger schon beleidigt fühle. So etwas hat mit einem Weblog nichts gemein. Und ob ein Leser solchen Inhalts gut beraten ist, wage ich zu bezweifeln. Peinlich ist es, wenn ich mich als Hersteller eines Webshops darauf berufe.

Zum Schluss gibt es noch ein kleines Statusupdate zum Blog. So langsam aber sicher komme ich voran, alle Blogbeiträge zu überarbeiten und an das bestehende Template anzupassen. Der Umzug der Tutorials zum Thema JTL-Wawi hat auch schon gegonnen und dürfte in ein paar Wochen abgeschlossen sein. Die kommende Woche werde ich aber noch viel damit beschäftigt sein, mich durch die einzelnen Kategorien durchzuklicken, um mir jeden einzelnen Beitrag einmal vorzunehmen.

Parallel dazu bin ich ja fleißig dabei, hier das Thema Infrastruktur und die dem zugrundeliegenden Konzepte ordentlich auszuschlachten. Hier habe ich es geschafft auf einer virtuellen Maschine einen internen Mailserver mit Postfix und Dovecot aufzusetzen. Damit ist das Thema aber noch lange nicht beendet. Bis jetzt kann ich eigentlich nur die grundlegenden Dienste wie IMAP und SMTP nutzen. Für ein ordentliches Konzept zur Zusammenarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen aber noch viel zu wenig.

Das war es eigentlich auch schon für diese Woche und die wichtigsten Themen habe ich, soweit ich es überblicke, abgehandelt. Also auf einen guten Start in die kommende Woche und möge der DAU mit Euch sein.

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