Wochenrückblick KW44 – Partnerschaften

Stövchen mit einem Pott Tee und der Winter kann kommen. Überall sind jetzt schon die Weihnachtsvorbereitungen voll im Gange. Ich überspringe das Fest des Konsums und habe in der letzten Woche schon die thematischen Weichen für das Kommende Jahr gestellt. Bei Nuss-Keksen und Früchte-Tee habe ich in der letzten Woche begonnen, die Dokumentation für meine WordPress-Installation herunter zu schreiben. Was sonst noch so passiert ist, könnt ihr in diesem Wochenrückblick lesen.

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Partnerschaften

Partnerschaften sind immer auch geprägt von Kompromissen. Ob dies eine private oder berufliche Partnerschaft ist, spielt dabei keine Rolle. Was ich dabei auf den Tod nicht ausstehen kann, ist wenn eine Seite nicht bereit ist, diese auch im gleichen Maße einzugehen und im beruflichen Bereich dazu noch das komplette Risiko auf den vermeintlich schwächeren Partner abzuwälzen. Verträge die dahin gehend gestrickt sind und eine lange Partnerschaft besiegeln sollten, sollte man definitiv nicht unterschreiben. In solchen Fällen ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Wer sich schon 30 Tage Zahlungsziel heraus nimmt, ist in meinen Augen nicht mehr vertrauenswürdig, da ich damit rechnen muss mein Geld erst nach 60 Tagen auf dem Konto zu haben, falls es überhaupt dann schon da ist. Und dann muss man gegen seinen eigenen Partner auch noch unter Druck setzen, um an seine Kohle pünktlich zu kommen. Das ist keine gute Grundlage für eine berufliche Partnerschaft und darum sage ich mal lieber nein.

Partnerschaften sollten auch immer irgendwie planbar sein. Wenn da einer auf den anderen keine Rücksicht nimmt, dann führt das schnell dazu, dass einer verstimmt ist. Da kann man seinem Unmut auch mal ordentlich Luft machen. Wenn die andere Seite dann beleidigt ist und die Partnerschaft kündigt, kann ich damit leben – es war ja nie wirklich eine Partnerschaft. Auch wenn als Konsequenz am Ende steht, dass ich viel Arbeit in den Müll werfe und ein durchaus interessantes Projekt begraben muss. Das ist so mit meinem JTL Wawi Kochbuch geschehen. Für dieses Buch hätte ich einen Partner gebraucht, auf den man sich verlassen kann, und der einen mit den dafür notwendigen Informationen als Partner versorgt. Stattdessen wurden Ankündigungen gemacht, die nicht eingehalten wurden. Auf dieser Grundlage ist es nicht möglich ein Buch zu schreiben. Da schreibt man ein Kapitel und mit dem nächsten Update kann man dieses wieder komplett neu machen. Am besten kann man das an der Wiki von JTL selbst sehen, die an vielen Stellen unvollständig oder nicht mehr aktuell ist. Professionell sieht anders aus.

Ziele und Themen

Nein jetzt kommt nicht Konfuzius, der auch nicht in die vergangene Woche passen würde. Klar verfolge ich mit diesem Blog auch ein Ziel, welches klar definiert ist und auch in Meilensteine unterteilt ist. Der nächste Meilenstein, den es zu erreichen gilt, sind die 10.000 Seitenaufrufe pro Monat. Da macht man sich natürlich Gedanken darüber, mit welchen Themen kann ich dieses Ziel erreichen. Irgendwie passend kam da der Post, dass es eine neue Gruppe in Facebook gibt, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Blogger Marketing befassen will. Bis jetzt habe ich mir relativ wenig Gedanken über die Vermarktung meiner Inhalte gemacht. Warum auch – mein Hauptaugenmerk liegt auch weiterhin darauf Anleitungen zu schreiben. Ich will also Wissen vermitteln und nicht irgendwelche Produkte vermarkten (auch wenn ich einen Amazon Affliate Store im Blog aufbauen werde).

Damit ist das Ziel für das kommende Jahr klar definiert. Möglichst viele gute Anleitungen für praktische Problemstellungen hier auf diesem Blog zu veröffentlichen. An zweiter Stelle kommt erst die 10.000 Seitenaufrufe zu knacken und an ganz unten steht, damit dann schlussendlich auch Geld zu verdienen.

Etwas überrascht war ich selbst, wie viel Arbeit man in den ordentlichen Aufbau eines Blogs stecken muss. Einfach mal ein zusätzliches Plugin installieren und gut ist, wird nicht immer so funktionieren. Beim Schreiben der Anleitung zum All in One SEO Plugin Pack sind mir erst die vielen Optionen in den Einstellungen so richtig bewusst geworden. Da gibt es auch bei schaemicon.de noch Optimierungspotential. In diesem Zuge habe ich mich dann gegen mein kleines eigenes Plugin und zugunsten des AmazonSimpleAdmin Plugins entschieden. Das hat zur Konsequenz, dass ich die Templates für meinen Benutzerdefinierten Inhaltstyp Produkte umschreiben muss. Auf der anderen Seite kommen dadurch ein paar hübsche Anleitungen heraus, wie das am geschicktesten zu machen ist.

Blog Projekt Shitcon.de

Quasi als Testumgebung habe ich unter http://www.shitcon.de eine weitere WordPress-Installation online gestellt. Primär dient diese mir dazu, Plugins zu testen – bevor diese dann hier produktiv eingesetzt werden. Natürlich verwende ich diese Domain auch, um die notwendigen Screenshots für meine Anleitungen zu produzieren und auf deren Basis dann die Anleitungen zu schreiben. Eigentlich sollte man solche Dokumentationsarbeiten nicht im Nachgang machen, sondern direkt, wenn man die Systeme installiert und konfiguriert.

Da ich aber vor zwei Jahren mehr damit beschäftigt war diesen Blog von Joomla nach WordPress zu migrieren, ist die Dokumentation etwas in den Hintergrund geraten. Beim Projekt shitcon.de wird es etwas anders laufen. Bevor ich mir Gedanken über Design und Inhalte auf dieser Seite mache, wird die Technik auf Vordermann gebracht und jeder Schritt mit dem dazugehörigen Screenshot dokumentiert. Auch wenn das bedeutet, das ich etwas langsamer vorwärts komme.

Das war es eigentlich schon von der letzten Woche. Ich wünsche allen Lesern einen erfolgreichen Start in die kommende Woche….

 

 

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