Schlagwort: Radreisen

  • Radweg am Schiffsanleger

    Radweg am Schiffsanleger

    Der gelbe Poller zieht den Blick stärker an, als er sollte, die Brücke wirkt zu dominant und nimmt meinem Drahtesel die Bühne. Und am Ende sind die Farben auch noch zu kräftig. Die KI hatte an diesem Bild ganz schön was zu meckern.

    Dabei war sie es doch, die mich davon überzeugen wollte, auf einer Radtour auch die alltäglichen Motive festzuhalten. Hier, bitte schön: So sieht der Lahnradweg in Obernhof eben aus. Kein Sonnenaufgang, keine Burgruine, keine Nebelschwaden über dem Fluss. Nur ein Radweg am Schiffsanleger.

    Noch was zu meckern?

    Fediverse-Reaktionen
  • „Mythos mit Kettenöl – Warum das Internet kein guter Ratgeber ist“

    „Mythos mit Kettenöl – Warum das Internet kein guter Ratgeber ist“

    Ein Ratgeber gegen die Ratgeber

    Wenn man YouTube, Instagram, Facebook oder ChatGPT glauben darf – was man nicht sollte –, dann ist Radreisen eine Mischung aus Transzendenz, Flow-Zustand und minimalistischer Selbstverwirklichung. Menschen radeln mit sonnengegerbtem Lächeln durch Lavendelfelder, filmen dabei Drohnenshots und erzählen Dir in HD, dass man mit 12 Litern Packvolumen ein ganzes Jahr unterwegs sein kann.

    Spoiler: Kann man nicht. Oder sagen wir so: Nicht, ohne dass es irgendwann komisch riecht.

    Zeit also, den Bildschirm auszuschalten und die Mythen auf ihren luftgefederten Hosenboden zu setzen – denn Realität ist das, was übrig bleibt, wenn der Algorithmus aus ist.

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