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  • Auf dem steinigen Pfad der Serverpreise

    Auf dem steinigen Pfad der Serverpreise

    Es war einmal ein bescheidener Servicetechniker, der nichts weiter wollte, als gelegentlich ein paar Skripte zu testen, etwas zu basteln und sein digitales Leben auf einem kleinen virtuellen Server zu organisieren. Doch dann, eines trüben Novembermorgens, kam die Mail: „Wir haben unsere Preise angepasst.“

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  • Die Vogtei-Rundwanderung: Pilze, Burgen und ein Handy mit dem perfekten Timing

    Die Vogtei-Rundwanderung: Pilze, Burgen und ein Handy mit dem perfekten Timing

    Am 19. Oktober stand ich vor einer besonderen Mission: die 18,9 Kilometer lange Vogtei-Rundwanderung bei Welterod, Strüth und Lipporn. Früh um 7 Uhr, in völliger Dunkelheit, ging es los. Der Mond hing groß und silbern am Himmel, und ich fragte mich kurz, ob ich da wirklich einen Wanderweg oder eher das Set eines Horrorfilms betreten hatte. Bewaffnet mit Stirnlampe und morgendlichem Optimismus, tauchte ich in die Stille und Dunkelheit des Weges ein. Perfektes Timing – nur die Füchse und ich, die sich im Dunkeln herumtrieben.

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  • Besprechungen, an denen keiner teilnimmt: ein Meisterwerk des modernen Arbeitens

    Besprechungen, an denen keiner teilnimmt: ein Meisterwerk des modernen Arbeitens

    Willkommen im Jahr 2024, wo wir Meetings so effizient gestaltet haben, dass niemand mehr daran teilnehmen muss – zumindest nicht wirklich. Als Servicetechniker im Homeoffice habe ich einen einzigartigen Einblick in dieses Phänomen. Ich sitze da, Kopfhörer auf den Ohren, Blick auf den Bildschirm – bereit für das nächste große, ergebnislose Meeting. Der Kalender sagt, es geht um wichtige Themen. Die Realität sagt: „Es wird ein Monolog mit gelegentlichem Schweigen.“

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  • Wisper Trail Kurschatten: Wenn der Wald ruft – und Ziegen meckern

    Wisper Trail Kurschatten: Wenn der Wald ruft – und Ziegen meckern

    Am 13. Oktober 2024 war es wieder so weit. Wanderschuhe geschnürt, Rucksack festgezurrt, und das Ziel klar vor Augen: der Wisper Trail „Kurschatten“ bei Bad Schwalbach. Laut offizieller Beschreibung ein Pfad, der wohl das Herz jedes Naturfreundes höherschlagen lassen soll – oder zumindest den Schrittzähler. Aber was habe ich eigentlich erwartet? Sicher nicht das Highlight, das mich am Ende wirklich beeindruckt hat. Nein, ich spreche hier nicht von malerischen Bachläufen oder mystischen Schatten im Unterholz. Ich spreche von Ziegen.

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  • Von Technik und Trekking: Wenn Servicetechniker Wanderschuhe tragen

    Von Technik und Trekking: Wenn Servicetechniker Wanderschuhe tragen

    Sonntagmorgen, 7 Uhr. Ein typischer Technik-Tag würde jetzt damit beginnen, die Kaffeemaschine zu entstören und mich dann an den Schreibtisch zu setzen, um das nächste IT-Problem zu lösen. Aber nicht heute. Nein, heute stehen 20 Kilometer Wanderung rund um das Kloster Schönau bei Strüth auf dem Plan. Das klingt idyllisch, oder? Natur, frische Luft, der entspannte Rhythmus des Waldes. Und doch frage ich mich, ob ich nicht aus Versehen meine Arbeitsausrüstung mit den Wanderschuhen verwechselt habe.

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  • „Traumschleife Elfenlay: Wandern auf die harte Tour“

    „Traumschleife Elfenlay: Wandern auf die harte Tour“

    19. September 2024, irgendwo tief in der Wildnis des Rheinlands.

    Ja, es war mal wieder so weit. Der Kalender sagte mir, es wäre höchste Zeit, eine „entspannte“ Wanderung zu unternehmen. Und was könnte entspannender sein, als eine Tour auf der Traumschleife Elfenlay? Mit einem Namen wie „Traumschleife“ kann das ja nur pure Erholung sein, oder? 😅 Spoiler: So viel Ruhe und Idylle hatte ich lange nicht mehr … vielleicht auch, weil ich in den ersten Kilometern gefühlt mein Gewicht in Matsch und Laub eingesammelt habe. Ein kleines Andenken der Natur, sozusagen.

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  • Wandern, Warten, Wahnsinn: ein Ausflug zum Oktobermarkt in Nastätten

    Wandern, Warten, Wahnsinn: ein Ausflug zum Oktobermarkt in Nastätten

    Ach ja, der Herbst. Die Blätter färben sich bunt, die Luft wird kühler, und die Menschenmassen stürzen sich wie hungrige Raubtiere auf den nächsten Stadtfest-Klassiker. Dieses Jahr fiel unser Ziel auf den Oktobermarkt in Nastätten – ein Event, das wirklich alles hat, was man für einen gelungenen Wahnsinnsausflug braucht: Fahrgeschäfte, Fressbuden und unzählige Stände mit Nippes, den die Welt schon 1972 nicht gebraucht hat.

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  • Wanderung zur Klosterruine Brunnenburg – oder: Wie ich zwischen Blasen an den Füßen und Krankenhausflair den perfekten Moment fand

    Wanderung zur Klosterruine Brunnenburg – oder: Wie ich zwischen Blasen an den Füßen und Krankenhausflair den perfekten Moment fand

    Am 15. September 2024 machte ich mich auf eine epische Wanderung von Laurenburg zur Klosterruine Brunnenburg. Eine Solo-Tour, um den Kopf freizubekommen und vielleicht ein wenig Klarheit über die wichtigsten Fragen des Lebens zu gewinnen. Mein Spatzl lag zu diesem Zeitpunkt in der Klinik, und während andere wohl Blumen oder Schokolade mitbringen würden, entschied ich mich, den Tag mit einer Wanderung zu beginnen – wie man das eben so macht, wenn man ein Händchen für romantische Planung hat.

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  • Ein Tag im Paradies: Meine „friedliche“ Wanderung zur Burg Eltz

    Ein Tag im Paradies: Meine „friedliche“ Wanderung zur Burg Eltz

    Ach, die Natur – sie ist doch immer wieder ein Genuss! So dachte ich zumindest, als ich mich auf den Weg machte, um die Runde von Karden über Burg Eltz und den Buchsbaumweg zu laufen. Herrliches Sommerwetter, strahlender Sonnenschein und eine Wanderroute, die in Hochglanzmagazinen angepriesen wird – was könnte da schon schiefgehen? Nichts, dachte ich naiv. Aber ich wurde schnell eines Besseren belehrt.

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  • Tag 7: ein triumphaler Schlussakkord oder doch der Kampf gegen den Berg?

    Tag 7: ein triumphaler Schlussakkord oder doch der Kampf gegen den Berg?

    Der letzte Tag meiner epischen Radtour von Bad Tölz nach Bettendorf hätte wirklich kein dramatischeres Finale sein können. Nach all den Höhenmetern, Hitzeschlachten und Duellen mit dem Gegenwind entschied ich mich natürlich für die mutigste und abenteuerlichste Option: Statt mir die letzten 90 Kilometer durch den hügeligen Taunus quer durch Wiesbaden anzutun – wer will das denn freiwillig? – ließ ich mich ganz heldenhaft von der Bahn chauffieren. Man muss schließlich wissen, wann man das Kämpfen dem Zug überlässt.

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