Manchmal meint es das Wetter gut – nur eben mit Anlauf. Der Tag startete nass, hörte aber genau dann auf, als wir in Cottbus ankamen. Perfektes Timing, fast schon verdächtig.
Also: Rauf aufs Rad und los! Schlossberg, Schlossplatz, ein bisschen Geschichte, etwas „da war mal mehr“. Weiter zum Altmarkt (ja, genau so und nicht anders), wo wir beim Griechen gelandet sind – gutes Essen, entspannte Stimmung, Volltreffer.

Danach noch ein bisschen Stadtprogramm: Tor, Skulpturen, Turm – alles dabei, was man für eine solide Stadtrunde braucht. Highlight des Tages war dann aber weniger die Architektur, sondern der Parkplatz an der Parkeisenbahn: exakt ein Auto. Unseres.
Mission Branitzer Park: Pyramiden finden.
Missionstatus: gescheitert.
Sie existieren vermutlich, wir haben sie nur konsequent ignoriert.
Zum Abschluss noch eine entspannte Abendrunde zum Kahn-Hafen in Alt Zauche. Vor Ort: scheinbare Idylle, aber in Wahrheit vermutlich dichter Verkehr – Spreewald-Version der Straße von Hormus. Nur ohne Öl, dafür mit deutlich mehr Gelassenheit.

Fazit:
Cottbus liefert – auch ohne Pyramiden. Dafür mit gutem Essen, ruhigen Wegen und einem Parkplatz, der uns emotional abgeholt hat.




















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