Meine Woche KW24/21

Die sieben Tage Inzidenz ist auf knapp unter 10 pro hunderttausend Einwohner gesunken. Die Pandemie bedingten Maßnahmen werden schrittweise zurückgefahren und auch das reale Risiko ist unter Berücksichtigung der Hygieneregeln als gering einzuschätzen. Langsam kommen wir in einen Bereich, der sich als normales Leben definieren lässt.

Die Fußball-Europameisterschaft 2020 könnte so schön sein, wenn nicht diese störenden Nebengeräusche in der Übertragung wären. Mit den Zuschauern im Station waren die Tontechniker der öffentlich rechtlichen Bedürfnisanstalten hörbar überfordert. Die Leistung der deutschen überbezahlten Balltreter gegen unseren Nachbarn Frankreich hat sich dann auch gleich am Ton orientiert. Im Spiel gegen CR7 haben die Portugiesen drei Tore geschossen. Zwei Dinger droschen sie zu Jogis Leidwesen ins falsche Netz. Aus dem Urlaub nach der Vorrunde wird wohl nichts werden.

Vor der nächsten Tour war noch ein Kundendienst an meinem Drahtesel notwendig. Der Vorbau zeigte leichte Auflösungserscheinungen und das hintere Schutzblech hatte unliebsame Bekanntschaft mit einem Stock auf dem Weg gemacht. Bremsen und Schaltung sollten bei geplanten Tour im Schwarzwald auch möglichst einwandfrei funktionieren. Ich fahre zwar mit Helm, aber auf einen Abflug habe ich definitiv keine Lust.

An dieser Stelle gleich ein dickes Lob an meinem Schraubkopf im Ort, der sich selbst übertroffen hat. Auf dem Bock sind weit mehr Kilometer drauf, als die von ihm geschätzten 400 Kilometer. Mit viel Gefühl hat er Bremsen und Schaltung wieder perfekt eingestellt und auf den neuen Pneus war fast der für mich richtige Druck drauf. Die erste kleine Runde war eine wahre Freude. Fehlen nur noch ein paar neue Schuhe fürs Radfahren.

Der Tour der Murg steht jetzt nichts mehr im Weg. Allerdings schwanke ich noch, in welcher Richtung ich die Strecke in Angriff nehme. Sportlich interessanter ist es, die 70 Kilometer gegen den Strom in Angriff zu nehmen. Die endgültige Entscheidung werde ich am Sonntagmorgen treffen, wenn ich sehe, wie voll der Bahnsteig ist. Geiler wäre in jedem Fall gegen den Strom zu radeln. Mal sehen, ob ich den Mut dazu auch aufbringe.

Das Wochenende soll etwa Abkühlung bringen. Die Woche war für meinen Geschmack klar zu heiß. Eine Klimaanlage kommt für mich definitiv nicht infrage. Ich habe keine Lust die in die Jahre gekommene Hütte, in der ich schließlich lebe, abzufackeln. Mal ganz davon abgesehen, dass ich meinen Energieversorger nicht unnütz mit der Klimaerwärmung reich machen will. Da schwitze ich lieber vor Geiz.

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