Felsenburgen bei Nothweiler

Ende Oktober sollte man auf so manches Vorbereitet sein. Bei dieser Tour zeigte das Wetter seine ganze Vielfalt. Der Wetterbericht hatte etwas anderes vorhergesagt.

Ausgangspunkt:Nothweiler
Höhenunterschied:➚ 470 m ➘ 390 m
Anforderungenmittelschwet
Einkehr:Köhlerplatz
Dauer:ca. 4,5 Stunden
Länge:11,9 km

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Pia und Klaus wollten mit mir Wandern gehen und Klaus hat die Tour im Rothe Wanderführer ausgesucht. Eine leichte Wanderung im Pfälzer Wald an der Grenze zu Frankreich. Ich hatte die Aufgabe den Wetterbericht zu prüfen. Der prognostizierte für diesen Sonntag Regen am Vormittag und ab den Mittagsstunden sollte der Himmel aufreißen. Für mich kein Grund zu Hause zubleiben.

Klaus und Pia holten mich also mit dem Wagen ab und zusammen fuhren wir nach Notweiler. Wie der Wetterbericht voraussagte, regnete es noch leicht am Ausgangspunkt unserer Wanderung und die Wolken hingen tief an den Hängen des Pfälzerwalds. Wir stiefelten also langsam und gemütlich den Hang zu unserer ersten Burg hinauf.

Das Wochenende zuvor war ich noch bei traumhaftem Herbstwetter im Odenwald unterwegs, um den goldenen Oktober in vollen Zügen zu genießen. An einen schlagartigen Wetterumschwung mit einem Wintereinbruch in höheren Lagen war beim besten Willen nicht dran zu denken. Auch die Wettermodelle und Vorhersagen haben nichts in Richtung möglichen Schneefall hergegeben. Dafür waren auch in diesem Herbst die Temperaturen im Mittel einfach zu warm.

Kaum an Wegelnburg auf 571 Metern über normal null angekommen ging der leichte Regen in Schneefall über. Klaus schaute nur auf seine Uhr und meinte, pünktlich um 12 hört es auf zu regnen. Die Wettervorsage stimmte schon mal in diesem Punkt. Nur vom blauen Himmel gab es keine Spur. Die Aussicht von dort oben war dem entsprechend grau in grau.

Das ändere sich auch nicht auf den nächsten beiden Felsenburgen auf unserer Tour. Die Ruinen Burg Hohenbourg und Loewenstein erlebten wir im Wechsel zwischen Schnee und Regen. An Burg Fleckenstein angekommen, mussten wir uns dort mit einer heißen Tasse Tee und Kuchen allesamt aufwärmen. Mittlerweile kam sogar die Sonne durch. Klaus meckerte immer noch.

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