Neckar – Elsenz – Leimbachroute

Der schwarze Rauch am Himmel über Plankstadt am Sonntagmorgen war sicherlich kein gutes Zeichen. Ich hatte anderes im Sinn, als mich um die Ursache zu kümmern. Vor mir lagen noch etwas mehr als 70 Kilometer.

Der deutlich zu kühle April und die Beschränkungen durch die Pandemie beeinflussten meine Touren. Sämtliche Möglichkeiten irgendwo unterwegs einzukehren und sich aufzuwärmen waren schlichtweg geschlossen. Auf den Touren nach Worms und Biblis regnete es zwar nicht, aber der Himmel war bedeckt und ich musste ordentlich gegen den Wind antreten. Wirklich schön war das nicht. Für das letzte Aprilwochenende war die Prognose deutlich besser.

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Ich plante also im Vorfeld eine Rundtour durch den südlichen Odenwald und Kraichgau. Über die Kurpfalz Route nach Heidelberg, dann über die Neuenheimer Landstraße an Ziegelhausen vorbei nach Neckargemünd. Von dort auf dem Elsenztal Radweg bis Hoffenheim und zurück auf der Leimbachroute bis Schwetzingen. Insgesamt eine schöne Rundtour über 73 Kilometer.

Die Tour wollte ich eigentlich schon mit dem bei Amazon bestellten GPS-Fahrradcomputer aufzeichnen. Das Zubehör wurde auch pünktlich geliefert. Leider fehlt vom Fahrradcomputer bis heute jede Spur und bis wann das Teil geliefert wird, konnte mir der Support von Amazon auch nicht sagen. Jedenfalls eine sehr schwache Vorstellung vom Versandriesen aus Übersee. Wohl oder übel musste ich auf mein Smartphone zurückgreifen.

Die Bilder zeigen es deutlich. Die Höhenkaltluft sorgte für einen strahlend blauen Himmel und ein knallrotes Gesicht bei mir. Allerdings frischte der Wind am Nachmittag aus nordöstlicher Richtung ordentlich auf und dürfte in Böen die Windstärke 3 bis 4 gehabt haben. Lustig waren die letzten Kilometer ab Wiesloch jedenfalls nicht. Hinter Sandhausen hatte ich öfter mal das Gefühl, ich würde förmlich stehen.

Die Anstiege der sanften Hügellandschaft im Kraichgau lassen sich auch gut ohne E-Unterstützung bewältigen. Auch geht es im Vergleich zum Odenwald nicht ganz so weit hinauf. Allerdings ist auf den Radwegen auch bedeutend mehr los. Wer hier die Ruhe sucht, sollte schon sehr früh auf den Beinen sein. Ansonsten war es eine schöne Tour, die ich sicherlich nochmal wiederholen werde.

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