Von Horb am Neckar nach Pforzheim entlang der Nagold

Tour durch den nördlichen Schwarzwald in zwei Teilen. Von Horb am Neckar ging es ins Tal der Nagold und diesem flussabwärts folgend zurück nach Pforzheim.

Der Wecker klingelte mal wieder viel zu früh. Samstagabend war ich mit meiner neuen Bekannten zum Grillabend bei Kumpel Klaus. Wie der Verlauf des restlichen Wochenendes aussehen würde, stand zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen. Erst nach dem Essen war dann klar, dass ich den Sonntag für mich haben werde und Kumpel Klaus durfte mich umgehend nach Hause bringen.

Ausgangspunkt:Horb am Neckar
Höhenunterschied:➚ 800 m ➘ 940 m
Anforderungenschwer
Einkehr:Biergarten Minigolf Wildberg
Dauer:ca. 5 Stunden
Länge:78,6 Kilometer

Mit der Bahn ging es Sonntagmorgen von Schwetzingen nach Horb am Neckar. Die Fahrt verlief ohne die sonst üblichen Verspätungen. Die kleine Regionalbahn zwischen Pforzheim und Horb war gut Wanderern und Radfahrern gefüllt. Kurz vor 10 Uhr erreichte ich nach rund 3 Stunden Fahrt die kleine malerische Stadt am Neckar.

In der Regel checke ich vor jeder Tour die Wetterbedingungen peinlichst genau. Schlechtes Wetter macht mir beim Radfahren nichts aus. Im Sommer trocknet die Kleidung am Körper erstaunlich schnell auch am Körper. Einen kurzen Schauer kann man auch gut mit einer Pause in einer überdachten Bushaltestelle verbinden. Aber durch ein Gewitter fahren, ist eine andere Hausnummer. Hier überlege ich mir genau, ob ich da so ohne weiteres rein fahre.

Am Bahnhof in Wildberg checkte ich kurz ab, wie lange ich auf den nächsten Zug Richtung Calw warten musste. Die fünf Minuten reichten gerade für eine Zigarette und somit war die Entscheidung klar. Ich nehme die Bahn und entscheide im Zug, wie es weitergeht. Was sich im Nachhinein auch als richtige Entscheidung herausstellte. Eine Station weiter war der Spuck auch schon wieder vorbei. Es regnete nur noch leicht, was mich aber nicht davon abschreckte, mich wieder auf Rad zu schwingen.

Die letzten Kilometer bis Pforzheim verliefen dann wieder normal. Mein Fazit über diese Tour fällt durchaus positiv aus. Bis auf dem Fehlgriff bei der Wahl der Einkehr, lohnt es sich auf jeden Fall, diese Tour im nächsten Jahr nochmal in Angriff zu nehmen. Hoffentlich dann bei besserem Wetter in einem Rutsch.

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